September 21st, 2007 by Tim Bruysten in leute

John Maeda ist immer einen Blick und seine Thesen eine Diskussion wert. Nun war er zu Gast bei den TED Talks.

Über Ted:
TED stands for Technology, Entertainment, Design. It started out (in 1984) as a conference bringing together people from those three worlds. Since then its scope has become ever broader.

Über John Maeda:
John Maeda is a graphic designer and computer scientist dedicated to linking design and technology. Through the software tools, web pages and books he creates, as well as his devoted students at MIT’s Media Lab, he spreads his philosophy of elegant simplicity.



September 14th, 2007 by Tim Bruysten in collaboration

Eine neue interne Struktur meiner Firma hat die Notwendigkeit mit sich gebracht, ein kleines kollaboratives Todo-Werkzeug zu haben. Wer macht was. Bis wann. Ein paar wenige Funktionen, dafür schön einfach und schnell zu bedienen. Und bitte, da ist es: valmistua (finnisch für “fertig werden”).

valmistua

Es ist klein, einfach, BETA! und frei. Also, einfach nutzen. In den nächsten Tagen und Wochen wird es ausgebaut werden. Etwaige Bugs bitte gern an mich melden, einige sehr coole Funktionalitäten werden in Kürze noch folgen. Wer diese nicht verpassen will, melde sich einfach am Newsletter an.

September 8th, 2007 by Tim Bruysten in social software

Joseph Smarr, Marc Canter, Robert Scoble, and Michael Arrington haben “A Bill of Rights for Users of the Social Web” proklamiert, die besagt:

We publicly assert that all users of the social web are entitled to certain fundamental rights, specifically:

  • Ownership of their own personal information, including:
    • their own profile data
    • the list of people they are connected to
    • the activity stream of content they create;
  • Control of whether and how such personal information is shared with others; and
  • Freedom to grant persistent access to their personal information to trusted external sites.

Sites supporting these rights shall:

  • Allow their users to syndicate their own profile data, their friends list, and the data that’s shared with them via the service, using a persistent URL or API token and open data formats;
  • Allow their users to syndicate their own stream of activity outside the site;
  • Allow their users to link from their profile pages to external identifiers in a public way; and
  • Allow their users to discover who else they know is also on their site, using the same external identifiers made available for lookup within the service.

Nicht unbedingt neu, aber gut, dies einmal so formuliert zu sehen. Beim Elektrischen Reporter gab es dazu einige interessante Interviews:
- Sebastian Küpers und Dirk Olbertz über dezentrale soziale Netzwerke
- Dick Hardt über die Vorteile von Online-Identitätssystemen
- Ralf Bendrath über die Risiken von Online-Identitätssystemen
- Marc Canter über soziale Netzwerke und Online-Identität

Die Problematik ist klar und der Druck auf die etablierten Anbieter dürfte steigen, wenn immer mehr neue im Markt erscheinen, die die Daten der Benutzer nicht als ihren Besitz, sondern als den von eben durch diese Daten beschriebenen Benutzern. Mixxt. zum Beispiel.

Relevante Artikel:
- About Google
- Ich hab doch nichts zu verbergen…
- Privacy – Personalberater Internet
- Urbane Datenräume

September 6th, 2007 by Tim Bruysten in [geschichte der zukunft]

Normalerweise gehe ich sehr skeptisch mit solchen Listen um und das Thema Trends an sich sehe ich mir sehr vorsichtig an, aber diese hier von Richard MacManus auf readwriteweb.com ist gar nicht schlecht:

  1. Semantic Web
  2. Artificial Intelligence
  3. Virtual Worlds
  4. Mobile
  5. Attention Ecomomy
  6. Websites as Webservices
  7. Online Video / Internet TV
  8. Rich Internet Apps
  9. International Web
  10. Personalization

Natürlich ist das nicht alles neu, wirklich nicht, aber die Ideengrundlage finde ich gut. Vorallem, weil sie mit meinen Ideen ganz gut zusammen passt. Mit unseren Projekten “mnemo” und “lichtmaschine” bewegen wir uns in der Sphäre des Semantic Web, von Internet TV und von Rich Web Apps von daher findet der Autor hier sozusagen aus persönlichen Gründen meine Zustimmung :-).

Der Punkt “International Web” zeugt von einer sehr amerikanischen Sicht des Autors, leider hat er teilweise damit recht, wenn er sagt, daß ein großteil der Web-Innovationen aus den USA kommen. Aber nur teilweise. Denn nicht zuletzt ist das Web selbst eine europäische Erfindung.

Ergänzen möchte ich die obige Liste um den Part “Medizinische Anwendungen”. Ich denke, daß wir in Diagnose, Therapie und natürlich Abrechnung zahlreiche Applikationen über das Internet in den nächsten Jahren sehen werden.

Besonders spannend finde ich noch das Thema “Mobile”. Zu welchem sich hier im Blog unter dem Stichwort “Ubiquitous Computing” zahlreiche Einträge:

- Neuerfindung des Telefons…
- Ubiquitous Web 3.0
- Ubiquitous Computing
- Ubiquitous Hardware
- US-Wissenschaftsstiftung plant Internet des 21. Jahrhunderts
- web ontology and the semantic web
- Location based services

computing visions
- Raskins weise Worte
- Chips und Betriebssystem werden irrelevant
- The end of filesystems
- Ubiquitous Computing
- The Web 2.0 Experience Continuum
- TV vs Web oder konvergente Medien?

Aber immer wenn man über die Zukunft nachdenkt, und sei es in einem kurzen Blog-Artikel, lohnt es, sich die Visionen vergangener Zeiten zur Zukunft anzusehen: Tales of Future Past. Man merkt schnell, wie leicht man der Versuchung anheim fällt, die Zukunft als größere Version der Gegenwart zu denken…

UPDATE, 08.09.2007:
Hierher passt auch ein Verweis auf Adobes Ankündigung, eine Online-Version von Photoshop herauszubringen:
- Adobe kündigt Online-Version von Photoshop an

September 6th, 2007 by Tim Bruysten in semantische netze

Dieses PDF von Goutam Kumar Saha fasst jede Menge Informationen zum Thema Web Ontology zusammen.

Aus der Summary des PDF:

OWL is the latest standard in ontology languages (W3C Recommendation
February 2004). It is layered on top of RDF and RDFS, and has a rich set of
constructs. There are three categories of OWL: OWL-Lite, OWL-DL and OWL-
Full. Automated reasoning is possible over ontologies that are written in OWL-
Lite and OWL-DL. OWL brings relationships to RDF. OWL allows individual
instances of classes to be included in the ontology. OWL classes and individuals
can be stored as RDF triples. RDF extends the XML Model and Syntax to be
specified for describing resources. OWL assigns a specific meaning to RDF
Triples. OWL is derived from the DAML + OIL Web Ontology Language and
builds upon the RDF. OWL ontology language differs from an XML schema in
that it is meant for knowledge representation, not for a message formatting. XML
and RDF formats are part of the OWL standard. OWL is useful for various
applications such as knowledge representation, knowledge management, photo
retrieval, access control policies and so on. We may use further rules extension
to OWL i.e. SWRL (Semantic Web Rule Language).

September 5th, 2007 by Tim Bruysten in event

Am Samstag, den 29. September 2007 wird in Köln der 21. Multimediatreff stattfinden. Höchstwahrscheinlich werde ich dort sein und freue mich über zahlreiche neue Kontakte dort.

“Entstanden ist die Idee zum Multimediatreff im Jahr 1999 auf dem ersten Mailinglistentreffen der Director_List. Die tolle Atmosphäre, das nette Miteinander in verschiedenen Räumen und die fachlichen Diskussionen haben den damaligen Teilnehmern sehr imponiert. Besonders inspiriert durch das Listentreffen wurden Oliver Manz und Dominik Lamar, die sich dort auch zum ersten Mal trafen. Die Beiden haben dann kurz entschlossen den Multimediatreff gegründet.”

Diesmal geht es um die konzeptionelle und praktische Umsetzung von Web 2.0-Anwendungen. So widmet sich der Thementag zunächst einer aktuellen Bestandsaufnahme der Webentwicklung 2008. Weiter geht es mit der Konzeption von Web-Projekten, über eine benutzerorientierte Gestaltung interaktiver Systeme – Stichwort: Usability – bis zu gestalterischen Aspekten von Web 2.0-Anwendungen. Am Ende geht es dann in die Praxis mit dem CSS-Framework YAML und weiteren aktuellen Web 2.0-Tools.

August 10th, 2007 by Tim Bruysten in web

Wer immer noch glaubt, das Internet sei primär ein weiterer Vertriebskanal, eine informationelle Einbahnstraße, in die man getrost hinein husten kann, ohne dem Risiko ausgesetzt zu sein, selbst krank zu werden, irrt gewaltig: Das “Ding” lebt. Es reagiert, antwortet, beißt zurück.

Die Angst vor dieser Erkenntnis treibt mancherorts Unternehmer und Politiker zu merkwürdigen Stilblüten und gar aberwitzigen Experimenten. Eine solche Posse dokumentiert Mario Sixtus, seines Zeichens Elektrischer Reporter, in seinem Blog.

Worum geht es? Mario hat sich eine Software gekauft, aus Neugierde. Nicht zur Anwendung. Eine Software, die, wie Mario berichtet, verspricht, von gaaanz vielen Bloggern die Zustimmung zu haben, in deren Blogs in Form von Kommentaren Werbung schalten zu dürfen und dies wohl auch tun kann. Mario hat wohl diese Zustimmung nie erteilt, ist aber trotzdem in dieser Software “mit drin”.

Die vollständige Geschichte gibt es bei Mario.

Natürlich kann man im Internet, ja sogar im Web2.0 tolle Werbung machen. An einem Konzept, wie dies geschehen kann, basteln wir gerade hier. Aber Werbung sollte zum Medium passen, nicht umgekehrt. Hauswurfsendungen sind jedoch in der analogen Welt schon meißtens nervig.

August 2nd, 2007 by Tim Bruysten in event

2. Webmontag Düsseldorf

Am 17. September wird der 2. Düsseldorfer Webmontag stattfinden. Es ist geplant, abwechselnd im Handelsblatt und in der Mediadesign Hochschule zu webmontagen. Diesmal ist das Handelsblatt an der Reihe.

July 19th, 2007 by Tim Bruysten in event

1. Webmontag Düsseldorf in der Lounge der Mediadesign Hochschule

Nun ist er Geschichte, der erste Düsseldorfer Webmontag. Trotz sehr warmen Wetters haben knapp 50 Gäste die Lounge der Mediadesign Hochschule gefüllt und 6 interessanten und sehr unterschiedlichen Vorträgen gelauscht, kühle Drinks geschlürft, sich kennen gelernt, diskutiert und viel Spaß gehabt.

Präsentationen:

Fotos gibt es bei Flickr und mehr gibt es in Kürze, hier.

July 14th, 2007 by Tim Bruysten in mnemo

mnemo alpha 0.3
Heute haben wir mnemo ge-re-launcht. Es gibt einige größere Änderungen, weswegen wir eine neue Versionsnummer vergeben. Nun sind wir also bei “alpha 0.3″ angelangt. Wir freuen uns über jede ernstgemeinte Kritik. Bitte hier kommentieren, oder mailen.

Die Grundfunktionalitäten von mnemo sind damit konsolidiert und wir werden uns, wenn keine größeren Bugfixes mehr auf uns zukommen, nun dem weiteren Fortschritt widmen. Wir haben ein paar wirklich coole Dinge vor.

Doch mnemo ist viel mehr als unter www.mnemo.org zu sehen ist. Im Hintergrund sind in den letzten Monaten zahlreiche interessante Tools entstanden, die zur semantischen Vernetzung von Wissen, zur Automatisierung in Wissensnetzwerken zum Crawlen im Internet, aber auch in Firmennetzwerken…

Am kommenden Webmontag in Düsseldorf werden wir ein wenig davon zeigen.

mehr zu mnemo:
- mnemo-status
- mnemo zu Gast beim Elektrischen Reporter
- mnemo alpha 0.2
- mnemo auf dem Webmontag in Köln am 03.06.2006
- mnemo - beyond searching

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