November 18th, 2007 by Tim Bruysten in event

1. Webmontag Düsseldorf in der Lounge der Mediadesign Hochschule

Morgen ist der nächste und dritte Düsseldorfer Webmontag. Eingeladen ist jeder, der sich für die Themen Web2.0, Internetmarketing, Internet-Technologien, Mediendesign, Internet-der-Zukunft, abgefahrene Utopien oder aber bodenständige Diskussion interessiert. Egal ob Student, Manager, Designer, BWLer, Kontakter, Coder, …

Der Webmontag öffnet um 19:00 Uhr in der Mediadesign Hochschule (Google Maps) seine Pforten. Mehr Informationen gibt es im Webmontag - Wiki.

November 18th, 2007 by Tim Bruysten in der mensch

Unter dem Claim “2007: 23andMe introduces the first Personal Genome Service” bietet 23andMe Dienstleistungen an, die DNA der Kunden über ein Webinterface verfügbar zu machen und nicht nur das, ganz Web2.0ig - vergleichbar mit den Daten anderer User.

23andMe

23andMe schreibt dazu: “Discover traces of your ancestors in your own DNA with 23andMe’s Ancestry tools. Find out where and how your ancestors lived and learn about the prehistoric events they experienced, from the invention of art to the expansion of agriculture. Compare yourself to more than a thousand people from around the globe to see which present-day populations likely share ancestors with you most recently. You can even use our tools to investigate family tales about Native American ancestry or genealogical links to distant lands.”

Wer ist wie nah mit wem verwandt? Wo liegen die genetischen Wurzeln? Netter Dienst? Denkt man diese Daten zusammen mit der Vorratsdatenspeicherung oder anderen Mißbrauchsmöglichkeiten, eröffnen sich ganz andere Perspektiven…

Trotzdem, eine neue Herausforderung für Google-AdSense: Zum Genom passende Werbeeinblendungen. Werbung 7.0.

November 18th, 2007 by Tim Bruysten in datensicht

Ja, wer hat das Öl? Und wer verbraucht es. Im CivicActions-Blog habe ich untenstehende Graphik gefunden. Ein weiteres gutes Beispiel für die “Macht der Visualisierung”. Ganz nebenbei wird ein guter Teil der globalisierten Politik leichter verständlich…
Who has the Oil?

Sehr ähnlich zu den Info-Graphiken von Worldmapper.

siehe auch:
- Visualisierung von Benutzeraktivität
- Biochemische Visualisierung
- Nuclear Power Process
- Autoabgas-Visualisierung
- Die Macht der Visualisierung
- A Periodic Table of Visualization Methods
- Fluxus Infomap
- Maps of War
- Gabminder
- Visual Explanations
- shape follows function
- buzztracker
- history flow

November 18th, 2007 by Tim Bruysten in interaction design

Tobias hat mich auf eine gute Präsentation von Peter Merholz von Adaptive Path zur Themenspäre Produktdesign, Interfacedesign, Experiencedesign und Kundenorientierung gestoßen:

Peter Merholz: Experience Is The Product

Peter Merholz liefert eine gute Übersicht, warum es sich lohnt, das Produktdesign mit einer Vision und einer Analyse der Nutzungssitation zu beginnen. Siehe dazu auch meinen Artikel von 2006: Welcome to the Age of User Experience. So, form follows function, but design comes first! Eine Kurzzusammenfassung von Peter Merholz’ Präsentation gibt es bei Tobias im Blog.

Innerhalb der Präsentation zeigt Peter Merholz ein Video von Charmr, einem Diabetis-Management-Werkzeug. Das Video ist bei youtube zu finden.

siehe auch:
- Welcome to the Age of User Experience
- Neurologie und Design
- The truth about Google’s so-called “simplicity”
-
Haptische Touchscreens
- flow is about dancing
- John Maeda über Simplicity
- Überall Multitouch & Jeff Han im Interview
- Die Macht der Visualisierung

October 27th, 2007 by Tim Bruysten in visual communication

Timepiece

Timepiece visualisiert die Aktivität von Benutzern einer Community rund um das Thema “Film”. Ein interessantes Beispiel, das jedoch an einigen Stellen noch “weiterentwickelbar” ist. Die Seite selbst schreibt lapidar: “At filmforay labs you can find experimental data visualizations that help you explore the site’s content.”

siehe auch:
- Biochemische Visualisierung
- Nuclear Power Process
- Mapping the Blogosphere
- Statistik Visualisierung: 3D - Live - Stats
- Semantische Analyse
- Maps of War
- Gabminder
- the world as you’ve never seen it before
- Visualisierung von Textähnlichkeiten
- ddos attack visualization
- buzztracker
- history flow
Weitere Beispiele finden sich auf meiner Sammel-Seite für Visual-Explanations.

October 16th, 2007 by Tim Bruysten in event

Der Termin steht fest, 19. November 2007, ab 19:00 Uhr in der Mediadesign Hochschule am Oberbilker Markt, Werdener Straße 4 (Google Maps).

October 11th, 2007 by Tim Bruysten in social software

Seit einigen Monaten habe ich einen Twitter-Account, mit dem ich das Projekt ausprobiert habe. Nix aufregendes passiert. Nun plötzlich scheint es einen Run auf Twitter zu geben und in den letzten Wochen haben einige interessante Leute auch der deutsprachigen Bloggosphäre das Twittern begonnen.

Nun wird schon gemunkelt, der Twitterer sein dem Blogger sein Tod. Das halte ich für ein Gerücht. Da die Medien doch schon ziemlich unterschiedlich sind. Während Twitter tatsächlich ein Tool zu sein scheint, private und geschäftliche Kontakte instantan über laufende Entwicklungen zu informieren, sind Blogs eher für längerfristige Prozesse, ausführlichere Gedanken geeignet.

Trotzdem, aus Blogs ist ein wenig der Hype und damit auch die Luft raus. Wie bloggen geht dürfte geklärt sein. Nun folgt gerade der breite Markt. Twitter ist aber ein eindeutiges Zeichen dafür, daß in diesem Webdings noch eine Menge unvermessenes Gebiet zu finden ist. Integration und Konsolidierung scheinen also nicht die Einzigen aktuellen Web-Prozesse zu sein. Da geht noch was.

September 29th, 2007 by Tim Bruysten in datensicht

Moderne Überwachungstechnologie ist nicht nur im kleinen, sondern auch im ganz großen Maßstab zu finden. Unter einer zunächst mal sehr positiv anmutenden Überschrift “Burma: Nachweis von Menschenrechtsverletzungen durch Satellitenbilder” berichtet heise darüber, wie Satellitenbilder genutzt werden können, Menschenrechtsverletzungen nachzuweisen.

Prinzipiell mag dies ein ehrenwerter Ansatz sein, doch legt er zahlreiche Fragen auf den Tisch. Zum Beispiel, wer alles Zugang zu solchen Bildern hat und sie vielleicht manipulieren kann und wer auswählt, von welchen Regionen der Welt solche Bilder veröffentlicht werden und über welche Gegenden und damit Geschehnisse das Tuch des Schweigens gedeckt wird. Was wird, wenn unsere Satellitenbilder noch besser und schärfer werden; jagen wir dann Taschendiebe via Satellit durch die Straßen?

Im Grunde wird eines deutlich, Technologie versetzt uns zwar in die Möglichkeit, an Daten zu kommen, die objektiver wirken, doch trügt dieser Schein, solche Daten sind immer subjektiv und das Risiko steckt in dem Vertrauen, welches wir objektivierenden Technologien zubilligen.

Sehr gut, wenn nun in Myanmar/Birma schreckliches verhindert oder vermindert werden sollte; trotzdem ist eine kritische Reflexion über die Technologie im Allgemeinen dringend erforderlich.

Mehr bei der Readers Edition…

September 25th, 2007 by Tim Bruysten in standards

Auf die Frage, wozu ein Computernutzer ein Betriebssystem braucht, gibt es eigentlich nur die Antwort: Er braucht es nicht. Diese Frage habe ich schön häufiger erörtert [1,2,3]. Nun schlägt das “Globalisation Institute” vor, zu verbieteten, daß Betriebssysteme zusammen mit Hardware “gebundelt” verkauft werden.

Leider sind wir technisch, wie konzeptionell bei Betriebssystemen noch nicht so weit, daß wir sagen könnten, laßt doch das Betriebssystem im Computer die Rolle spielen, die der Anlasser im Auto spielt (auch wenn ich das gern schon hätte), und den Blick auf Methoden, Integrierbarkeit, Interoperabilität, Benutzbarkeit und Spaß lenken; doch ist dies in meinem Sinn der einzig vernünftige Weg.

Das bedeutet, daß das Konzept, den Computer als ein Ganzes, als eine Supporteinheit, als ein Medium zu begreifen, in dem Hard- und (die basale) Software auf einander abgestimmt sind, die Zukunft gehören sollte. Ich kaufe ja auch nicht Motor und Karosserie von meinem Auto einzeln und sehe auch nicht ein, daß ich mich tiefer damit auskennen muß, um das Auto fahren zu können.

Anwendungsprogramme können aus dem Netz kommen, alte Idee, mit aktuell etwas Wind drin, der ich aber für die Zukunft größere Bedeutung beimesse (siehe auch: heise.de: Adobe kündigt Online Version von Photoshop an.)

Es sind also Konzepte gefragt, die die drängensten Probleme lösen. Und dies sind primär keine technischen mehr, sondern politische, moralische, wirtschaftliche und soziale. Das betrifft offene Standards, Datenschutz (rechtlich wie auch physikalisch), Privatsphäre, Usability, …

September 21st, 2007 by Tim Bruysten in leute

John Maeda ist immer einen Blick und seine Thesen eine Diskussion wert. Nun war er zu Gast bei den TED Talks.

Über Ted:
TED stands for Technology, Entertainment, Design. It started out (in 1984) as a conference bringing together people from those three worlds. Since then its scope has become ever broader.

Über John Maeda:
John Maeda is a graphic designer and computer scientist dedicated to linking design and technology. Through the software tools, web pages and books he creates, as well as his devoted students at MIT’s Media Lab, he spreads his philosophy of elegant simplicity.



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