January 23rd, 2009 by Tim Bruysten in event

mbc09 - microblogging conference hamburg 2009

Microblogging ist ein Zungenbrecher, der den Einzug digitaler Kommunikation in die alltägliche Lebenssituation kennzeichnet. Nein, nicht nur digitaler Kommunikation, sondern auch die Sichtbarmachung eines Teiles der Informationswolke um Individuen herum oder zwischen ihnen.

Das Streben nach Aufmerksamkeit, nach kontinuierlicher Autodistribution oder fast masochistischer Aggregation einer schier unendlichen Menge von ebenso unendlich klein scheinenden Informationsfetzen schafft einen neuen Markt.

War das negativ gemeint? Nein. Es spiegelt nur urmenschliche Bedürfnisse wider. Es zeigt uns, was wir wirklich sind: neugieriege, soziale Mustermaschinen. Wir sind das Netzwerk. Und das Liquidum aus dem das Netzwerk gewoben ist, das sind Informationen. Das ist Wissenswertes. Oder Sagenswertes. Oder beides. Da wo diese Sphären sich überlappen kann Kommunikation, kann Beziehung entstehen. Außerhalb der Welt des Microbloggings ist dies ein alter Hut.

Microblogging ist ein Buzzword um Werkzeuge und Methoden, die diese kongruenten Bereiche in der schier unendlichen Welt an Informationen zwischen Menschen sichtbar machen können. Wohl gemerkt können, nicht müssen. Denn was bei allen Medien gilt, gilt auch hier: Solange keine Nutzungskultur besteht, die zumindest vom Großteil der Teilnehmer verstanden und auch gelebt wird, ist der Erfolg eher zweifelhaft.

Doch Twitter & Co. sind gerade so erfolgreich, weil sie schon vorhandene Motivationen bedienen, weil sie sich auf unseren neuen coolen Kommunikationsgeräten wohlfühlen, ja förmlich einschmiegen. Motivationen wie das Jagen und Sammeln von Informationen, das Kontrollieren oder Überwachen von Anderen, das Selbstrepräsentieren, das Kommunizieren, das Pflegen und Ausbauen von sozialen Netzwerken usw…

Cem hat nun die MBC09 organisiert. Ein lebendige uns angenehmes Barcamp. Sogar die Tagesschau fands gut. Impressionen gibt es hier. Gedankenfetzen hier. Die Vorträge am ersten Tag waren “ganz ok”, die Gespräche mit einzelnen anderen Teilnehmern aber hervoragend. Deswegen fährt man ja zu solchen Konferenzen. Weil Menschen nun eben doch Menschen sind – je mehr Sinnesreize eine Bekanntschaft begleiten, desto emotionaler kann sie werden. Und auch fester, langfristiger, intensiver.

Trotzdem, oder gerade deshalb; gut, daß es zahlreiche neue Medien gibt, die es uns erlauben, uns sehr fein abgestimmt, sehr gut zu vernetzen. Und gut, daß es solche Konferenzen gibt, wo man über die Pros und Kons dieser Medien diskutieren kann…

Ist all das wichtig? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Es trägt jedenfalls zu einem weiteren Beschleunigungspotential von Kommunikation bei, was einen beschleunigten Ideenaustausch impliziert. Somit sind wir einfach nur weiter auf dem Weg…

January 21st, 2009 by Tim Bruysten in Uncategorized



meet.able ist eine Multi-Touch-Vision von Dominic Kennedy. Einer meiner Studenten an der FH-Aachen im Fachbereich “Communication and Multimediadesign“. Dies ist nun seine Bachelor-Arbeit. Da ich der Zweitprüfer bin, werde ich mich hier vorläufig nur neutral äußern und empfehle einfach jedem, sich seine eigene Meinung zu bilden ;-)

December 25th, 2008 by Tim Bruysten in [geschichte der zukunft]

Über “2008″ wird zur Zeit viel geschrieben. Dabei wurden Tode und Wiederauferstehungen gleichermaßen verkündet. Und so wie es vor einige Jahren hieß, “das Web ist tot, es lebe das Web” durchläuft auch die Zweinulligkeit gerade eine Reifeprüfung. Eine Reifeprüfung, die schlicht dazu führen wird, daß es sich selbst nicht mehr gar so ernst nimmt, dieses Web2.0.

Aber mal ernsthaft. Es liegt wohl auf der Hand, daß keiner die Innovationen und den Ideenschub der 2.0 Ära missen will. [1, 2, 3] Keiner will mehr öde formularbasierte, unfreundliche, pseudodynamische, unkommunikative und anti-kollaborative Websites akzeptieren. Und das ist gut so. Doch wollten wir unseren Fortentwicklungsdrang, unsere weitere kommunikative Evolution als Menschheit darauf beschränken? Mancherorts scheint es so. “Hey schaut her… nun gibt es uns. Wozu noch Evolution?”. So klingt es häufig zwischen den Zeilen verbaler Stammtische.

Die sozialen Netze als neue Dynamik von sozialer, politischer und wirtschaftlicher Realität… [4, 5, 6] das wurde immer als DIE Innovation des Web2.0 gefeiert. Und ja, ich stehe dazu und voll da drauf. Ich mag sie fast alle und finde einige für mich, fürs Business wie auch für eine moderne Gesellschaft, unverzichtbar. Nicht zwangsläufig als sie selbst, aber den Dienst, den sie anbieten. Diese sozialen Plattformen. Und mobil werden sie auch gerade.

Doch eigentlich war dies, was von vielen als das größte Wunder des Webs gepriesen wird, das am ehesten auf der Hand liegende. Was würde wohl ein extraterrestrischer Beobachter annehmen, was eine Lebensform auf dem Planeten Erde mit neuen Technologien macht? Eine Lebensform, die ihren evolutionären Erfolg vorallem drei Dingen verdankt: Ihrem “Herdentrieb” (neudeutsch “social collaboration”) und ihrer Musterlernfähigkeit und ihrer Neugierde.

Nun, wahrscheinlich würde dieser Beobachter vermuten, daß jene Lebensform versuchen wird, eine neue Technologie zur Vereinfachung, Konsolidierung und Erweiterung dieser erfolgreichen Verhaltensweisen zu nutzen.

Next.

Was für Technologien werden als nächstes gemeinsam mit der aktuellen Gesellschaft zu einer neuen konvergieren [7]? Eine nicht unbedingt in dieser Form, aber trotzdem häufig gestellte Frage. Viel zu häufig auf dem Level von Trendforschung. Für das aktuelle Business in einigen Teilbereichen sicherlich interessant, spannend und manchmal sogar notwendig. Doch Trends sind Symptome. Viel ergiebiger ist es, nach dem übergeordneten Prozess, der Meta-Ebene zu suchen. Warum machen Menschen *etwas*? Als einzelne Individuen, als vertraute Gruppe oder als Gesellschaft?

Und mehr… Was sind die Brüche in der Meta-Ebene? Was sind die Triebfedern hinter den beschleunigenden Momenten der Geschichte? Kann man diese selbst nutzbar – urbar machen? Bedarf es der *gegebenen* Langeweile als Nährboden für Revolutionen? Wie kann man “disruptive Beschleunigungen” oder gar Sprünge heraufbeschwören? Wird Evolution gestaltbar / inszenierbar? [21, 22, 23, 24, …]

Was das mit Design zu tun hat… oder umgekehrt… warum Design hier eine wesentliche Rolle spielen muß, darüber habe ich in diesem Jahr an verschiedenen Stellen nachgedacht [8, 9, 10, 11, …]. Solange Zukunft aber etwas nicht zwangsläufig kausales, sondern etwas gestaltbares bleibt - oder zumindest so verstanden wird, ist die Antwort in der Frage implizit enthalten. Obwohl eigentlich trivial, die Differenzierung zur “Realpolitik” soll hier nicht unerwähnt bleiben. Es ist schlicht ein methodischer Unterschied. Während die Realpolitik nach dem zwangsläufig sinnvollen nächsten Schritt fragt, ein Spielball von als Naturgesetzen verstandenen Kausalitäten ist, darf – nein muß ein designerischer Ansatz diese Ebene verlassen.

Ein designerischer Ansatz fragt nicht nach dem wie. Wie man aus einem gegeben Zustand in einem gegebenen System den nächsten [sinnvollen] Zustand erreichen kann. Ein designerischer Ansatz fragt eben nicht danach, die nächste Mehrheit aus dem Kaffesatz des aktuellen Zustandes herauszuorakeln. Ein designerischer Ansatz sucht nach einem globalen Wozu. Danach steht die Frage nach einem sinnvollen System, mit dem man dieses Wozu erreichbar machen kann. Und schließlich die Detailassemblierung… der Prozess… das Change Management, die Ausgestaltung, die Integration [12, 13, 14, …].

Mehr Utopie wagen also. Was für eine Gesellschaft, was für eine Umwelt, was für ein Leben möchten wir denn haben? Oder zumindest: In welche Richtung soll die Reise gehen? Im Individuellen, im Medizinischen, im Technologischen, im Intellektuellen, im Ökonomischen, im Politischen, im Sozialen, […]? Und mehr Dystopie. Alpträume können ein guter Antrieb sein, Beschleunigung zu beschleunigen. Und Beschleunigung eine Richtung zu geben.

Was möchten wir also für 2009 haben? Mehr Web2.0? Ja. Auf jeden Fall. Ein ubiquitäres, multimediales, konvergentes, mobiles, kontext-erkennendes, adaptives, intelligent gemachtes, inspirierendes, freies, unzensiertes und unzensierendes, offenes, transparentes, atemberaubendes und vor allem schönes Web [15, 16, …]. Ein Web, was die Kontainergeräte mit beeinflußt [17, 18, …], ein Web, sich neue Kontainer sucht [19, 20, …], was die Kontainer verlassen kann. Welches immer neue und weitere Medien und Technologien zum konvergieren, assimilieren, … findet. Welches uns die Arbeit abnimmt, die Menschen vielleicht nicht mehr zu machen brauchen. Etwas, daß Sinn und Spaß macht :-)

Und noch so viel mehr…

September 19th, 2008 by Tim Bruysten in wissensmanagement

…hier ein kleines Demo-Video, wie wir uns Wissensmanagement vorstellen. Das Video zeigt eines von mehreren Testszenarien einer Pre-Alpha-Testversion unseres Konzeptes an dem wir gemeinsam mit Dieter Josten arbeiten. Intimere Informationen gibt es gern.

Einfach bei uns anrufen oder eine eMail schreiben.


Was für Fragen/Probleme sollte ein Corporate-Wissensmanagement lösen? Hier ein kleiner Ausblick auf die Dinge, die unser Werkzeug kann:

- Wo finde ich welche Information (für meine aktuellen Aufgaben)?
- Wie soll ich mich in welcher Situation verhalten?
- Wer ist ein Experte eines Themas?
- Wer kennt diesen Experten und macht mir einen Kontakt?
- Wer hat schon wann ähnliche Aufgaben gelöst?
- Welche Kompetenzen benötige ich für meine Rollen / Aufgaben im Unternehmen?
- Wie sind Prozessänderungen durchzuführen?
- Wer hat ein ähnliches Profil wie ich?
- Wer hat vergleichbar Aufgaben?
- Wer hat ähnliche Interessen wie ich?
- Wer ergänzt meine Kompetenzen im Kontext eines aktuellen Auftrages am besten?
- Wer hat schon mal für einen Kunden gearbeitet?
- Wie können neue Mitarbeiter schnellstmöglich integriert werden?
- usw….

aber vorallem:
- wie kann man dies alles gestalten, daß es gerne und effizient genutzt wird?
- wie kann man dies nahtlos in vorhandene Systeme integrieren?

September 10th, 2008 by Tim Bruysten in Uncategorized

Der siebte Düsseldorfer Webmontag wird am 13. Oktober 2008 ab 19:00 Uhr wieder im barco in der Charlottenstraße 51. Was ist Webmontag?

Ein Webmontag ist zunächst mal immer ein Montag. Und es ist einfach ein Grund sich zu treffen. Wenn man sich für Web2.0, Internet, Medientechnologie, social networking, Interfacedesign, Web-Entwicklung, Zukunftstechnologien, konvergente Medien oder nette Leute interessiert.

Es kommen Designer, Ingenieure, BWLer, Programmierer, 3D’ler, … Nerds, Visionäre und einfach Interessierte.

Eingeladen ist jeder :-)

Mehr Informationen hier.

September 6th, 2008 by Tim Bruysten in Uncategorized

Beschleunigung ist heutzutage in aller Munde. “Die Welt geht immer schneller”, so eine unscharfe und im Wortsinn natürlich falsche Analogie. Gespräche in den letzten Wochen haben mir deutlich gezeigt, daß viele Menschen mit dem Begriff der Beschleunigung große Schwierigkeiten haben, wenn er sich nicht auf direkte makrophysikalische Fortbewegungsphänomene oder latente Gefühle bezogen auf die Umweltrezeption des Individuums, sondern auf den Genotyp unserer symbiotisch-evolutionären Fortentwicklung bezieht.

Zwar gibt es eine berechtigte Ebene, auf der Menschen ihre latente und durchaus zurecht unscharfe Angst (oder Hoffnung?) vor der Beschleunigung gesellschaftlicher Prozesse äußern, doch in einem designerischen Kontext, der sich auf verschiedene mögliche (unmittelbare) Zukünfte vorbereiten möchte, sollten andere Sprungmarken erreicht werden.

Wer für die Welt von morgen relevante Bilder zeichnen möchte, der muß selbige mit all ihren Verwebungen antizipieren. Diese Forderung ist unmöglich zu realisieren, wenn man hierbei eine detailabbildende Glaskugel vor Augen hat. Denkt man jedoch in verallgemeinernden, höherschichtigen Metaphern, so wird die Suche nach einer dauerhafteren Semiotik für beschleunigende evolutionäre Prozesse ins Reich der Möglichkeiten gerückt.

Im Falle von exponentiell beschleunigten Prozessen müssen wir demzufolge die “zweite linguistische Ableitung” suchen, um in ruhige Gewässer zu gelangen. Aber: Welchen Faden aufnehmen?

siehe auch:
- Designtheorie?
- Konvergente Technologien
- Technologische Wahrnehmungslücke?
- Peak Web
- Beschleunigung der Unschärfe
- Gentechnik goes Web2.0
- Symbiotic Web

August 11th, 2008 by Tim Bruysten in Uncategorized

Wozu braucht es eine Designtheorie, eine Designwissenschaft? Als Designer, der die Fackel des theoretischen Designs versucht hoch zu halten, wird man erstaunlich oft mit solchen Fragen konfrontiert.

Nun sollte man denken, daß die Notwendigkeit einer Designtheorie auf der Hand liegt. Ein Designer muß sich mit Menschen auskennen, er muß wissen wie Lernen funktioniert, wenn er Objekte (reale oder virtuelle) gestalten möchte, die vom Benutzer verstanden werden können. Er muß wissen wie Aufmerksamkeit funktioniert, wenn er Botschaften senden möchte, die wahrgenommen werden (können). Er muß wissen, wie soziale Systeme funktionieren, wenn er neue Technologien in Gesellschaften integrieren soll. Er muß soziologische Prozesse verstehen, wenn er Marketing betreiben möchte. Und dies alles noch in verschiedenen Kreuzungen und Verpflechtungen.

Zudem ließe sich diese Liste lange fortsetzen und beginnt hier nur mit allgemeinen Grundlagen, die irgendwie jedem Designer egal welcher Disziplin nutzbringend sind. Sie beantwortet auch die Frage, warum Designer tiefe Kenntisse auf wissenschaftlichem Niveau über verschiedene Disziplinen anderer Geistes- und Sozialwissenschaften, ja auch Ingenieurswissenschaften verfügen sollten.

Es wird jedoch noch nicht die Frage, nach der Berechtigung einer eigenen wissenschaftlichen Designdisziplin beantwortet. Diese Antwort läßt sich in zwei Teilen gliedern.

Der erste liegt auf der Hand. Ein Designer braucht einen spezifischen Ausschnitt der oben angerissenen Disziplinen und muß sich in einen eigenen Sinnkontext bringen. Diese Theorie muß sinnvoll mit den praktischen Designfächern in einen logischen Zusammenhang gebracht werden und dem werdenden Designer erlauben, die notwendigen sinnlichen Erfahrungen zu sammeln, von denen die große Macht der designerischen Lösung technologischer Probleme ausgeht.

Die zweite ist etwas verborgener, ist indirekter aber ungleich mächtiger. Geht man von einer Designtheorie als Wissenschaft aus, so beantwortet sich die Frage nach ihrer Relevanz auch, in dem man ihre Möglichkeiten beschreibt; die Designtheorie wird qua ihrer Existenz zu einem wichtigen (und immer wichtiger werdenden) Faktor in der gesamten Forschungslandschaft hinsichtlich der Herausforderungen der Zukunft.

Wie das? Autosinnerzeugung? Ja! Denn die Herausforderungen die den Gesellschaften des Planeten Erde in den nächsten Jahren und Jahrzehnten gegenüberstehen sind vorallem eines: Heterogen. Und im besonderen ein zweites: Beschleunigt.

Neue Technologien sind immer tiefer in die Gesellschaft integriert, immer unsichtbarer, immer mächtigere Werkzeuge. Und immer komplexer werden die Kongruenzen, die Vernetzungen, die Konvergenzen von Technologien. Nano geht mit synthetischer Biologie, Gen-Forschung mit dem World-Wide-Web.

Keines dieser Produkte ist als einzelne Entität der realen Welt sichtbar. Für alle benötigen wir aber dringend Semiotik, für alle Umgangsregeln, für alle benötigen wir Interfaces, mit deren Hilfe wir mit diesem Produkten interagieren können.

Doch die zunehmende Beschleunigung selbst verlangt ebenfalls ein Regelwerk, um verstanden zu werden. Bezugnehmend auf die Artikel “Konvergente Technologien“, “Technologische Wahrnehmungslücke?” und “Peak Web” möchte ich fordern, daß wir nicht nur eine allgemein zugängliche Beschleunigungssemiotik entwickeln, sondern auch Modelle für die mehr und mehr beschleunigte Welt gestalten.

Von der Reaktion hin zur Aktion gegenüber der technologischen Entwicklung zu gelangen; Forderungen zu stellen, wie die Potentiale der Technologie sinnvoll genutzt werden können, die Frage zu stellen, ob das Design für die Zukunft tatsächlich eine mehr und mehr sinngebende Rolle übernehmen könnte und die daraus erwachsene Verantwortung zu verstehen.

Nun sollte jedem der ernsthaft und in einem heterogenen Umfeld Design studiert hat, ein Licht aufgehen. Zukunftsfähiges Design kann nicht in praktische Module verpackt werden, zukunfsfähiges Design muß erdacht werden. Es gilt hochdynamische Prozesse zu begreifen, zu verinnerlichen, auf die Metaebene zu transformieren um den Prozess der Veränderung greifbar zu machen.

Hier nun den Schluss zu ziehen, Science Fiction als Designdisziplin zu vereinnahmen, ist zu kurz gedacht. Aber auch hier kann das Design eine Rolle spielen und hat es in den vergangen Jahren auch immer wieder gespielt; Zukunft besteht aus Bildern. Doch allzu oft wirken aus der heutigen Perspektive die Visionen der Vergangenheit sehr kindlich und naiv. Daher gilt es, einen evolutionären Standpunkt einzunehmen und in der Designausbildung, wie der Praxis mit linearen Zukunftsprojektionen vorsichtig umzugehen.

Bei all dem sollte nicht vergessen werden, die Zukunft ist ein Bild der Gegenwart. Und sie wird es immer bleiben. Ein Bild, an dem extrem viele Maler in exorbitant unterschiedlichen Stilen gleichzeitig zeichnen. Nur der Raum in der Tiefe wird von Tag zu Tag größer.

Weitere Denkanregungen:
- Beschleunigung der Unschärfe
- Mensch und Maschine verschmelzen
- The Sky is the limit
- Öffentliches Wissen
- Neurologie und Design

July 7th, 2008 by Tim Bruysten in Uncategorized

Am 11. August ist es wieder soweit. Endlich. Nach einigen Wochen voller Arbeit haben wir es heute geschafft, den nächsten Düsseldorfer Webmontag auf die Reihe zu stellen. Den 6. in Düsseldorf. Insgesamt hat es wohl seit der Initialzündung im Dezember 2005 in Köln zwischen 150 und 200 Webmontagen gegeben (hat das mal eigentlich jemand ordentlich nachgezählt?).

Was ist ein Webmontag?
Ein Webmontag ist zunächst mal immer ein Montag. Und es ist einfach ein Grund sich zu treffen. Wenn man sich für Web2.0, Internet, Medientechnologie, social networking, Interfacedesign, Web-Entwicklung, Zukunftstechnologien, konvergente Medien oder nette Leute interessiert.

Es kommen Designer, Ingenieure, BWLer, Programmierer, 3D’ler, … Nerds, Visionäre und einfach Interessierte.

Eingeladen ist jeder :-)

Der 6. Düsseldorfer Webmontag wird wieder im barco (google maps) stattfinden, einer Caffee-Lounge mit excellenter Anbindung an den Düsseldorfer ÖPNV. Der HBF ist 500 Meter weit weg, U-Bahn 5 Meter. Ein günstiges 24h Parkhaus ist direkt gegenüber.

Weitersagen, -bloggen, -twittern; Leute mitbringen.

Weitere Informationen gibt es im Webmontag-Wiki, bei venteria und bei XING.

April 27th, 2008 by Tim Bruysten in web

Styleranking.de

Vor einigen Wochen haben Daniel und Roland styleranking.de gelauncht, bisher bin ich noch nicht dazu gekommen, drüber zu schreiben. Jedenfalls ist es ein Düsseldorfer Start-Up und steckt voller Potential für nützliche Dienste, die hauptsächlich Mädels im Alltag sicher gut gebrauchen können.

April 22nd, 2008 by Tim Bruysten in c-learning / e-learning

cobocards
Tamim hat sein Cobocards-Projekt online gestellt.

Cobocards beschreibt sich selbst mit:

“Mit Cobocards kannst du einfach und schnell Karteikarten erstellen, lernen und ausdrucken.
Noch besser wird es dann, wenn man das im Team macht. So kann man sich die Arbeit teilen, Verständnissprobleme schneller aufdecken und sich sogar mit Hilfe von Skype oder ähnlichen Programmen gegenseitig online abfragen.”

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