Archive for the 'wissensmanagement' Category

March 10th, 2006 by Tim Bruysten in wissensmanagement, design + struktur

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“the “liquid 2D scatter space” is one of the many visual interactive spaces (ispaces) of the “iworld” visualzation modules. it has it’s greatest strength in comparing a lot of information objects at the same time by making it possible to perceive very high information densities with up to 7 quality dimensions simultaneously.

this is achieved mainly by optimizing visual interactive details and introducing liquid browsing as an interaction method to solve the overlapping problem of interactive 2D scatter graphs.”

Ein sehr interessantes Konzept, nicht neu, dafür ästhetisch umgesetzt. Fast so gut, wie unsere Lichtmaschine.

Interessante Datensicht Artikel:
- google search activity map
- The Knowledge Navigator
- datasmoke
- visualcomplexity.com
- dataCloud
- What relation exists between lies and the milky way?
- Gospelspectrum
- Urban Mapping
- The Shape of Song
- buzztracker
- musical notation

extern:
- heise: Flüssiger Browser für komplexe Datenmengen

Unter dem Titel “Sozialwissenschaftliche Ansätze und Perspektiven der Weblogforschung” gibt es unter der URL kommunikation-gesellschaft.de einige Artikel zum Thema. Die Überschriften klingen erstmal nach “lesenwert”, weiter bin ich auch noch nicht…

December 20th, 2005 by Tim Bruysten in wissensmanagement, open source

“Nach einer Affäre um einen falschen Artikel soll es die kostenlose Online-Enzyklopädie Wikipedia in Zukunft auch in einer unveränderbaren Version geben. “

Es ist eine heikle Frage. Nicht, ob es Wikipedia nun schadet oder beflügelt, daß es nun diese statische Version geben wird, sondern ob damit ein Trend eingeleitet wird, der die zur Zeit noch stark wachsende Gemeinde der Content-produzierenden Benutzer mit ihrer faszinierenden, an ein emergentes System erinnernden Vernetzung, schwächen wird.

Für einige übereifrige Besserwisser, die in diesen Systemen immer zu finden sind, ist ein solcher Dämpfer sicher die richtige Medizin und er kann auch für die Allgemeinheit der Internet-Nutzer der richtige Antrieb sein, die fällige Diskussion um die Möglichkeiten der offenen Inhalte zu führen. Es bleibt spannend. Wichtig ist nur, daß die notwendige inhaltliche Debatte nicht zu einer politischen wird.

siehe auch:
- Wikipedia in der Kritik
- Die Kondensation des Wissens
- Social Software
- Rupert Murdoch betont die Bedeutung des Internet
- Magie der OpenSource
- Wikipedia: 200.000 deutsche Artikel
- Evolution eines Wikipedia-Eintrags
- Blogs, Kollaboration und soziale Netzwerke
- Encarta für Arme: aktuell und korrekt
- Wikis, Blogs und Wissensmanagement
- es ist eine Art, asynchron im Computernetz zu kommunizieren, die Spaß macht…
- Wikipedia wird Mainstream

November 10th, 2005 by Tim Bruysten in media, education, wissensmanagement, Infotainment

“Fernsehen auf dem Handy wird im Jahre 2010 einer Studie zufolge rund 450 Millionen Euro Umsatz bringen. Viele Kunden seien bereit, für diesen Zweck rund 5 bis 12,50 Euro pro Monatauszugeben. Mobile-TV sei im wesentlichen ein Abo-Service und werde durch Werbung nicht sehr viel Geld erlösen. Das ist das Ergebnis einer Studie.”

Es wird stark von den inhaltlichen Konzepten, wie auch der Aufbereitung der Inhalte abhängen, ob ein solcher Markt wirklich erfolgreich ist. Nicht stimme ich mit der Vermutung überein, daß in einem solchen Markt durch Werbung nicht viel Geld umzusetzen sei, auch dies ist eine Frage des richtigen Konzeptes. Klar ist aber, daß sich ganz andere Businessmodelle anbieten, weil ein ganz anderer Nutzen, als im klassischen TV oder im klassischen PC-Gebrauch geschaffen werden kann. Doch bedarf es dazu frischer Ideen. Alles zu bekommen. Und zwar hier. :-)

Dabei ist das Stichwort der Konvergenz ganz sicher hier an der richtigen Stelle angebracht.

siehe auch:
- educasts: Stanford on iTunes
- Location based services
- The Knowledge Navigator
- Mobile eLearning
- Der Unterricht wird zum Lokaltermin
- Hörbücher aus dem Automaten
- Die Humanisierung des Netzes
- Urbane Datenräume

November 7th, 2005 by Tim Bruysten in wissensmanagement, patente

“Der Suchmaschinenhersteller Google hat ein Patent auf eine Technik angemeldet, mit der Suchergebnisse und andere Inhalte nach dem Profil einzelner Nutzer sortiert ausgegeben werden können. Das Unternehmen hat den Patentantrag “Personalization of placed content ordering in search results” im Juli 2004 beim US-amerikanischen Patent & Trademark Office eingereicht. Ende Oktober wurde der Patentantrag veröffentlicht. Der Zusammenfassung ist zu entnehmen, das Nutzerprofil werde unter anderem aus früheren Suchanfragen, den daraus von ihm ausgewählten Ergebnissen und den übermittelten “persönlichen Informationen” gewonnen. Dieses Profil könne sowohl beim Client als auch serverseitig erstellt und gespeichert werden.”

Es wird Zeit für neue, innovative Suchmaschinen, die Google Konkurrenz machen können. Es kann einfach in demokratischen Systemen nicht sein, daß ein Unternehmen so viel Informationsmacht bündelt.

siehe auch:
- Medienforscher sieht Meinungsmacht bei Google problematisch
- Digitalisierung der Welt
- Der Krake wächst weiter
- Schöner spionieren mit Google
- Wettstreit um das Wissen
- Gefahr durch Google
- Journalisten vertrauen zu oft auf Internet-Recherche
- Forscher warnt vor “Googlesierung” der Ausbildung
- Kult statt Kultur

October 28th, 2005 by Tim Bruysten in education, innovation, wissensmanagement, [geschichte der zukunft]

Oliver Wrede pointed me to this new iTMS offer. And, of course, it’s really cool!

“While others are still resisting the idea to webcast course content online Stanford moves along by integrating (at least some of) their educational content with the iTunes Music Store. Can you see the iTunes Educational Shop coming up? One-click shopping for lectures and files that use the same DRM protection like the songs you buy at Apples Music Store? Right now the audio clips stream for $0.00 and you can download the pieces with a single click. Now nobody needs to stretch the imagination anymore. It is actually a no brainer - same technology, different application.

If you have iTunes installed you can directly open the site with a simple click.”

My mind is overloaded with ideas, how to make projects with that. And it comes quite at the right time where I was thinking in general about educational systems on the web and on mobile devices.

October 27th, 2005 by Tim Bruysten in wissensmanagement, telekratur

“Auf die Betreiber von Suchmaschinen könnten bald neue Regulierungsauflagen rund um die Themen Transparenz von Links, Zugangsoffenheit und Marktbeherrschung zukommen. Diese Felder nannte zumindest Wolfgang Schulz, Direktor des regierungsnahen Hans-Bredow-Instituts für Medienforschung in Hamburg, als Beispiele für aktuelle rechtliche Problemzonen. “Suchmaschinen haben eine extreme Bedeutung für das Auffinden von Inhalten, gleichzeitig herrscht eine große Marktkonzentration vor”, erläuterte Schulz den Ansatz für eine aktuelle Betrachtung seines Hauses zu Anforderungen des geltenden Rechts an Suchmaschinen am heutigen Donnerstag auf den Münchner Medientagen.”

siehe auch:
- Gefahr durch Google
- Förderung der Suchmaschinentechnologie und des freien Wissenszugangs

October 6th, 2005 by Tim Bruysten in AI, wissensmanagement, telekratur

Das Für und Wider neuer Technologien:

“205 Mitarbeiter hat der Softwarehersteller “Autonomy”, und die machen fast 65 Millionen Euro Umsatz. Das kostspielige Produkt des Unternehmens: Eine Software, die ganz automatisch große Datenmengen nach Mustern durchsucht, E-Mails zum Beispiel. Unternehmen und Geheimdienste sind Stammkunden.”

Wenn ein solches Werkzeug in die Hände der Falschen gerät (siehe “Ohne Worte” und China geht gegen Intellektuelle wegen Internet-Artikeln vor), kann das katastrophale Folgen haben. In Deutschland hat das Verfassungsgericht präventive Telefonüberwachung als Grundgesetzt widrig eingestuft, womit der Mißbrauch solcher Technologien erheblich eingeschränkt sein dürfte.

Doch kann Software wie diese eben auch dazu eingesetzt werden, unter den Millionen von sinnlosen und unscharfen Suchergebnissen er populären Suchmaschinen die zehn oder zwanzig relevanten herauszufiltern. Dazu gibt es aber auch preiswertere und weniger politisch brisante Ansätze ;-) Wer Interesse hat, möge mich fragen…

siehe auch:
- Urbane Datenräume
- EDEKA setzt auf Fingerabdruck-Bezahlsystem
- Big Brother is watching you
- Wer die Daten hat, hat auch die Macht…
- Anonymität im Netz ein gesetzlich verbrieftes Recht
- Auskunft über Provider-Kundendaten auch ohne Richterspruch
- Sicherheitswahn untergräbt Freiheit
- Orwellsche Zensurmöglichkeiten durch Trusted Computing
- Es gibt kein Grundrecht auf Sicherheit
- Peter Schaar warnt vor allgemeiner Überwachungskultur

October 4th, 2005 by Tim Bruysten in culture, business, books, wissensmanagement, kollektives Gedächtnis

“Eine frisch gebildete Allianz, der unter anderem Yahoo und Internet Archive angehören, will Bücher digitalisieren und sie öffentlich bereitstellen. Der unter dem Namen Open Content Alliance (OCA) geschmiedete Bund begibt sich damit in Konkurrenz zu Googles Projekt der Print Library.”

siehe auch:
- Freie Bücher
- Digitalisierung von Büchern
- Wettstreit um das Wissen
- Online Marketing für Bücher
- Gaga: Projekt Gutenberg bekommt Gegenlese-Portal
- Google startet Buch-Suchdienst

art of science award

Ein sehr interessanter Wettbewerb, der die Ästhetik wissenschaftlicher Darstellung kürt:

“This spring we asked the Princeton University community to submit imagery produced in the course of research or incorporating tools and concepts from science. The response was overwhelming: more than 200 entries from nearly 100 individuals in 15 departments. We selected 55 of these works to appear in the 2005 Art of Science Exhibition.”

Die Frage nach der Ästhetik ist, auch in diesem Zusammenhang, nicht “nutzlos”, vielmehr stellt sich die Frage, ob durch eine im ästhetischen Sinn verbesserte Aufbereitung die Rezeption erleichtert werden kann.

siehe auch:
- ddos attack visualization
- buzztracker
- history flow
- The Elephant’s Memory
- Visperanto-Weblog
- Projekte von Lothar Krempel
- Edward Tufte’s Website