Archive for the 'wissensmanagement' Category

September 19th, 2008 by Tim Bruysten in wissensmanagement

…hier ein kleines Demo-Video, wie wir uns Wissensmanagement vorstellen. Das Video zeigt eines von mehreren Testszenarien einer Pre-Alpha-Testversion unseres Konzeptes an dem wir gemeinsam mit Dieter Josten arbeiten. Intimere Informationen gibt es gern.

Einfach bei uns anrufen oder eine eMail schreiben.


Was für Fragen/Probleme sollte ein Corporate-Wissensmanagement lösen? Hier ein kleiner Ausblick auf die Dinge, die unser Werkzeug kann:

- Wo finde ich welche Information (für meine aktuellen Aufgaben)?
- Wie soll ich mich in welcher Situation verhalten?
- Wer ist ein Experte eines Themas?
- Wer kennt diesen Experten und macht mir einen Kontakt?
- Wer hat schon wann ähnliche Aufgaben gelöst?
- Welche Kompetenzen benötige ich für meine Rollen / Aufgaben im Unternehmen?
- Wie sind Prozessänderungen durchzuführen?
- Wer hat ein ähnliches Profil wie ich?
- Wer hat vergleichbar Aufgaben?
- Wer hat ähnliche Interessen wie ich?
- Wer ergänzt meine Kompetenzen im Kontext eines aktuellen Auftrages am besten?
- Wer hat schon mal für einen Kunden gearbeitet?
- Wie können neue Mitarbeiter schnellstmöglich integriert werden?
- usw….

aber vorallem:
- wie kann man dies alles gestalten, daß es gerne und effizient genutzt wird?
- wie kann man dies nahtlos in vorhandene Systeme integrieren?

June 2nd, 2007 by Tim Bruysten in wissensmanagement

Mahalo

Erst gestern habe ich über den Wunsch geschrieben, Google möge mehr konstruktive Konkurrenz erwachsen und heute stoße ich auf Mahalo, einer Suchmaschine, deren Index von Menschen gemacht wird.

Das Grundkonzept ist sehr interessant, ob es in dieser Form aber mehr als eine Nischen-Suchmaschine sein kann, ist fraglich: Zur Zeit gibt es 28 Redakteure, die Mahalo “Guides” nennt, die sich um den Index kümmern.

Zwar kommt das Layout sehr Web-Zwei-Nullig daher, doch Projekte wie dmoz oder das Internet-Archiv sind ebenfalls nicht vergessen, sondern bieten ein nicht zu unterschätzendes Inovationspotential. Vom mnemo einmal ganz zu schweigen ;)

Trotzdem, jeder Ansatz, die Web-Recherche zu verbessern ist ein guter!

May 9th, 2007 by Tim Bruysten in wissensmanagement

Die Datenbank des Lebens soll nach und nach alle Pflanzen- und Tierarten in Text, Ton, Bild und Video konservieren, zumindest als globales Gedächtnis:

“Comprehensive, collaborative, ever-growing, and personalized, the Encyclopedia of Life is an ecosystem of websites that makes all key information about life on Earth accessible to anyone, anywhere in the world. Our goal is to create a constantly evolving encyclopedia that lives on the Internet, with contributions from scientists and amateurs alike.”

Ein sehr interessantes Projekt, mit großem Potential. Web2.0-gerecht präsentiert sich das Projekt mit einem gut geschnittenen Video bei youtube. Das Video ist aber auch sehenswert, weil es ein paar Ausblicke auf sehr spannende Datensichtmodelle beinhaltet, die hoffentlich auch Teil des realisierten Projektes werden:


December 1st, 2006 by Tim Bruysten in wissensmanagement

Der Sachverhalt ist bekannt. Das “Google-Copy-Paste-Syndrom”, wie der Salzburger Medienwissenschaftler Stefan Weber es nennt, findet sich mittlerweile überall, an Schulen und Universitäten, bei Wissenschaftlern, Romanschriftstellern, Predigern und auch Politikern und Journalisten. Nicht nur der russische Präsident Putin soll für seine Promotion die Arbeit anderer zu seiner eigenen erklärt haben, auch die britische Regierung hat in Vorbereitung des Irak-Krieges für einen angeblichen Geheimdienstbericht über die imaginären Massenvernichtungswaffen viel und reichlich geklaut.

Schon seit einiger Zeit weise ich hier immer wieder auf dieses Problem hin. Wer einen ernst zu nehmenden Vorschlag macht, dieses Problem zu lösen, wird eine Menge Geld verdienen können… Lesen Investoren mit? Einfach bei mir melden :-D

siehe auch
- Öffentliches Wissen
- Next Step
- Urbane Datenräume
- Daten hin – Daten her
- Power - Law of Participation
- Die Humanisierung des Netzes

September 26th, 2006 by Tim Bruysten in wissensmanagement

Pathways - Mapping for Wikipedia

Ein wirklich interessantes Tool hat Oliver gerade auf seiner Website vorgestellt. Pathways. Es erlaubt das assoziative Browsen durch Wikipedia, zeigt Kontexte zu gesichteten Inhalten und könnte ein Ausblick auf eine sinnvolle Variante des zukünftig erwarteten “Semantischen Webs” sein. Wenn auch nur in einer ersten kleinen Form.

Denkt man solche Tools nicht nur als Datensicht- oder Browse-Through-Werkzeuge, sondern darüber hinaus, als Kreativ- und Kollaborations-Werkzeuge, so entsteht eine spannende Vision zukünftiger Wissensdynamiken. Ein weiterer kleiner Schritt in diese Richtung ist SystemOne.

Das jedoch bei erhöhter Beschleunigung des Informationstransfers nicht zwangsläufig besseres Wissen entsteht, darf nicht verschwiegen werden. Gerade für Unternehmensnetze besteht hier eine nicht zu unterschätzende Gefahr (siehe auch: Öffentliches Wissen). Hier gilt es mit weitergehenden designerischen Methoden Qualitäten sichtbar und begreifbar zu machen, sowie die Sicherheit der Daten und, nicht zu verachten, die Privatsphäre der Benutzer zu schützen.

siehe auch:
- Hyperland
- The Nowledge Navigator
- Gapminder
- Liquid Browsing
- mnemo

September 24th, 2006 by Tim Bruysten in wissensmanagement

1990 präsentierte die BBC eine “Fantasie”-Dokumentation, geschrieben von Douglas Adams, die unter dem Titel “Hyperland” zukunftsweisende Projekte der Informations- und Wissensvernetzung präsentierte. Darunter Memex von Vannevar Bush und Ted Nelsons Xanadu.

Nun bin ich bei youtube und google video wieder über Hyperland gestolpert. Nach wie vor ist es sehenswert und richtungsweisend. Auch wenn sich aus heutiger Sicht, einige der gezeigten Visionen zumindest technisch erfüllt haben, ist die Art und Weise, wie man sich die Interaktivität zwischen Mensch und Maschine vor über 15 Jahren vorstellte, doch immer wieder inspirierend.

Die irgendwie erloschene “Cyperspace-Debatte”, die eine parallele Realität zum “Meatspace” prognostizierte, ist zwischen den Zeilen dieser Dokumentation noch lebendig. Aus heutiger Sicht spricht man, geprägt vom Pragmatismus eher von einer Erweiterung des Lebens- und Arbeitsumfeldes durch die Technologie (siehe auch: Symbiotic Web).

Doch wäre es vorschnell, das Potential jener Visionen als altmodisch oder überholt zu bezeichnen. Gerade die in der aktuellen “Web2.0″ Debatte aufgetauchten Technologien, Projekte und Ideen, bieten durch den Filter jener Zeit betrachtet, ganz neue Möglichkeiten der Interaktivität, der Vernetzung, des Zuganges zu Wissen. Projekte wie unser mnemo sind da nur eine allererste grobe Skizze.

siehe auch:
- The Knowledge Navigator
- h2g2

September 15th, 2006 by Tim Bruysten in wissensmanagement, collaboration

Immer wieder flackert in den letzten Monaten und Jahren die Diskussion auf, wie mit dem Potential des Netzes umzugehen sein, öffentliches Wissen zu aggregieren. Die Wikipedia ist dabei oft Schauplatz oder gar Protagonist dieser Debatte. Augenscheinlich ist sie das erfolgreichste, wenn auch nicht das erste Projekt dieser Art (siehe: h2g2).

Doch was bedeutet Erfolg bei einer öffentlichen, kollaborativen Enzyklopädie? Die Menge der User, der Artikel, deren Qualität, oder eine schwierig zu definierende Menge daraus? Obwohl mit der Encyclopedia Britannica auf gleiche Stufe gestellt, wächst die Kritik an der Methodik der Wikipedia. Da Experten auf gleichem Level mit gleichen Rechten wie Laien oder Besserwissen agieren müssen, Quellen und Verknüpfungen oft nicht oder nur unzureichend vorhanden sind und damit die Verifizierbarkeit und das Vertrauen in den Wahrheitsgehalt und die Qualität in Frage gestellt wird (siehe: The Concept of Truthiness).

Es wäre ein Hohn, wenn das Potential des Netzes nicht in dieser Richtung genutzt werden würde. Larry Sanger, einer der Gründer der Wikipedia hat sich in Berlin auf der “Wizards of OS 4” dafür ausgesprochen, einen neuen Ansatz zu wagen. Citizendium nennt er sein Projekt, bei dem strengere Regeln und der Verzicht auf Anonymität zu einer höheren Qualität führen sollen.

Einen journalistischen Ansatz dieser Art verfolgt das Projekt der Netzzeitung, die Readers Edition. Hier werden Artikel, die von Jedermann verfasst werden können, von einer Redaktion, die ebenfalls theoretisch Jedem offen steht, redigiert, bevor sie veröffentlich werden.

Tim Bonnemann hat auf dem 5. Webmontag in Köln eine ähnlich begründete Diskussion um einen “Citizen Think Tank” begonnen. Doch ist ein umfassender Ansatz, noch nicht in Sicht. Vielmehr stellt sich die Frage, ob es wirklich einen einzigen solchen Ansatz geben muß. Könnte die Lösung dieser Diskussion nicht vielmehr in der Pluralität liegen? Könnten nicht mehrere, konkurrierende Plattformen viel mehr dem Geist des Netzes entsprechen? Könnten sie nicht voneinander lernen, um die besten Autoren wetteifern, sich auf Nischen fokussieren und für diese Spezialisten gewinnen?

Für das allerwichtigste halte ich, daß diese Diskussion tatsächlich geführt wird. Zu viele Journalisten, Schüler, Studenten, Professoren, … schreiben tagtäglich aus dem Netz und natürlich besonders aus der Wikipedia ab. So entsteht Wissen, das nicht falsch sein muß, aber zumindest wage bleibt.

siehe auch:
- Die Kondensation des Wissens
- The power-law of participation
- Die Humanisierung des Netzes
- Wikipedia bald auch als Fixversion
- Wikipedia in der Kritik
- Wahlblogs
- Evolution eines Wikipediaeintrags
- Schlechte Stimmung

July 31st, 2006 by Tim Bruysten in wissensmanagement

Die Bundesregierung stellt für klein- und mittelständische Unternehmen eine Software zu Erstellung einer Wissensbilanz vor. Leider nur als Windows - Version. Daher konnte ich die Software noch nicht testen, der konzeptionelle Ansatz scheint aber nicht uninteressant.

Das im Pilotprojekt “Wissensbilanz - Made in Germany” entwickelte Verfahren zur Wissensbilanzierung konnte bisher in über 50 kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) erfolgreich angewendet werden Aufbauend auf dieser erprobten Methode soll das Verfahren für mittelständische Wissensbilanz-Anwender mit Hilfe einer Unterstützenden Software noch effizienter und nutzerfreundlicher gestaltet werden. Dazu gehören neben der verständlichen Erläuterung der Methodik und dem strukturierten Führen des Nutzers durch den unternehmensspezifischen Bilanzierungsprozess auch die einfache Datenerfassung, die Sicherstellung der Datenkonsistenz und die automatisierte Auswertung

Herunterladen kann man sich die Software hier.

May 9th, 2006 by Tim Bruysten in software, wissensmanagement, collaboration

frank gruber compares some todo-list tools:

“Time is our most valuable commodity. Productivity pays. Procrastination costs us time and money, and leaves us stressed, exhausted and unreliable in the eyes of others.

For many, the classic “To Do” list is the remedy. But for heavy web users, there are a number of recently launched to-do list products to choose from, with convenient sharing and other features, and easy to use interfaces.”

have a look:
- Getting Things Done tools

Some interesting thoughts from Ross Mayfield:

Power Law of Participation

“Social software brings groups together to discover and create value. The problem is, users only have so much time for social software. The vast majority of users with not have a high level of engagement with a given group, and most tend to be free riders upon community value. But patterns have emerged where low threshold participation amounts to collective intelligence and high engagement provides a different form of collaborative intelligence.”

related stuff
- Getting started with Skypecasts
- Wikipedia in der Kritik
- Tracing the Evolution of Social Software
- Die Humanisierung des Netzes
- The Heisenberg uncertainty of social networks