
Die “Campaign for real beauty” (der Firma Dove) präsentiert eine interessante kleine Website. Die Werbung der Firma ist mir in der letzten Zeit aufgefallen, sie versucht mit Nähe zum erwarteten Lebensumfeld der Zielgruppe Authentizität und emotionale Bindung zu erreichen… (via Oliver Wredes Desire - Weblog)
Archive for the 'visual language' Category
Eine witzige Darstellung verschiedener Datensichtmethoden präsentiert uns visual-literacy.org. Eine gute Übersicht, die vielleicht den ein oder anderen Gestalter zu anderen Möglichkeiten der Darstellung bringt.
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Diese lustigen Beispiele zeigen, daß es doch besser ist, (geschlechts-)neutrale Icons zu entwickeln, da, wie Tobias völlig zu recht bemerkt, diese Darstellung nun implizieren könnte, daß Frauen einem bestimmten Look (lange Haare, Zopf, …) entsprechen müßten.
Eine Ausstellung des Kunstmuseeums Stuttgart befasst sich mit dem Phänomen der Zeichen:
“Ob Ampelmännchen, Richtungspfeil oder durchgestrichene Zigarette - Piktogramme umgeben den modernen Menschen heute überall. Sie sind unverzichtbare Bestandteile internationaler Verständigungscodes und darum von zentraler Bedeutung für das Thema der Zeichenbildung in der Kunst. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts arbeiten Künstler an der Entwicklung einer Universalsprache jenseits des gesprochenen oder geschriebenen Wortes. Die Ausstellung »Piktogramme - Die Einsamkeit der Zeichen« mit rund 300 Exponaten aus dem In- und Ausland zeichnet die bislang wenig untersuchte Vorgeschichte des Piktogramms in der Kunst bis in die Gegenwart nach.”
Auch das ZDF berichtet auf heute.de von dieser Ausstellung. Unter diesem Link findet sich auch ein Video zum Thema, leider inhaltlich nicht ganz korrekt, für Non-Professionals aber brauchbar.
Leider konnte ich nicht herausfinden, ob das wunderbare Elephants Memory Teil der Ausstellung ist. In diesem Kontext ist es aber immer eine Erwähung wert. Vor einigen Jahren haben wir uns unter dem Titel “Visperanto” ausführlich mit visuellen Sprachen beschäftigt und ich kann daher die Macht und Stärke dieser Zeichensysteme, wenn sie denn gut gemacht sind, nur betonen.
siehe auch:
- Visuelle Sprachen 1
- Visuelle Sprachen 2
- Graffity Taxonomy
- Illustrated Idioms
- Zahlensysteme
extern:
- Wikipedia: Bildsprache
- Visperanto - Weblog

“Graffiti Taxonomy presents isolated letters from various graffiti tags, reproduced in similar scales and at close proximity. The intent of these studies is to show the diversity of styles as expressed in a single character. In these photographs, the ‘S’ is reproduced from photographs of tags taken in the Lower East Side of Manhattan, while the ‘A’ is reproduced from tags from Central Park North to 125th St. in Harlem.”
Aber vorsicht, einige der anderen Projekte auf dem Server, sind (*reusper*) gewöhnungsbedürftig…
Aus dem Spielverlauf von Unreal Tournament generiert Unrealart Kunstwerke.
[via infosthetics]

Ein sehr interessanter Wettbewerb, der die Ästhetik wissenschaftlicher Darstellung kürt:
“This spring we asked the Princeton University community to submit imagery produced in the course of research or incorporating tools and concepts from science. The response was overwhelming: more than 200 entries from nearly 100 individuals in 15 departments. We selected 55 of these works to appear in the 2005 Art of Science Exhibition.”
Die Frage nach der Ästhetik ist, auch in diesem Zusammenhang, nicht “nutzlos”, vielmehr stellt sich die Frage, ob durch eine im ästhetischen Sinn verbesserte Aufbereitung die Rezeption erleichtert werden kann.
siehe auch:
- ddos attack visualization
- buzztracker
- history flow
- The Elephant’s Memory
- Visperanto-Weblog
- Projekte von Lothar Krempel
- Edward Tufte’s Website

“Our Grade 4 class have been “going crazy” and have been very “gung ho” about learning idioms. We have used a loose definition of idioms to basically define idioms to be idiotic. In other words they are expressions that generally need explanations to be understood. They often have very interesting origins but sometimes their origins are not even known. What the students did is draw pictures of exactly what the idiom said, not what the idiom meant. The idioms were explained after the student had drawn the picture and then put up on the wall. We ran out of wall space in the classroom! (we learned about 900 idioms this year)”
Auch wenn ich die Visualisierungen für deutlich verbesserungswürdig halte, das Konzept ist interessant!

“The Shape of Song is an attempt to answer this seemingly paradoxical question. The custom software in this work draws musical patterns in the form of translucent arches, allowing viewers to see–literally–the shape of any composition available on the Web. The resulting images reflect the full range of musical forms, from the deep structure of Bach to the crystalline beauty of Philip Glass.”

“We don’t want MIDI music. We don’t want notes, we want sound. We don’t want keyboardists, we want sound sculptors. We won’t demand the composers more gear than an Internet connection and a 100$ multimedia soundcard. Music will be composed in real-time with the mouse, and composers will be able to modify, process or distort previous compositions.”
Die Seite zeigt verschiedenen Möglichkeiten, Noten durch graphische und farbige Elemente darzustellen.




