Archive for the 'usability' Category

March 29th, 2006 by Tim Bruysten in interFACE, usability, mobile

“[…] Repetitive clicking, required for scrolling down lists etc. with many handsets, is ergonomically less intensive for mobile users. These people are used to text messaging - which is ergonomically more stressful - repetitive hitting the *same* key is easy. Users reported no problems with a list scroll requiring more than a dozen clicks.

Problems arose if users lost their sense of ‘place’ within the mobile application, and this is a failing of several implementations that we reviewed in our research phase. Due to the real estate limitations, often times the ‘locating devices’ were sacrificed in the interest of content or functionality - to the detriment of the usability of the site. […]”

Ein interessanter Artikel, der einige diskussionswürdige Themen anschneidet.

siehe auch:
- Testung der Usability mobiler Anwendungen
- Ubiquitous Hardware
- Nordrhein-Westfalen erprobt Handy-TV via DMB
- mobile Entertainment
- mobile TV
- Mobile eLearning

extern:
- Datensicht Mobil - Seminarweblog von Prof. Klaus Gasteier

March 26th, 2006 by Tim Bruysten in usability, mobile

“Mobile Anwendungen unterscheiden sich in einigen wesentlichen Punkten von herkömmlichen Desktopanwendungen. Diese Unterschiede müssen auch bei der Testung ihrer Usability berücksichtigt werden. Dafür ist eine spezielle Veränderung und Anpassung der Testmethoden notwendig. Der vorliegende Artikel diskutiert die Besonderheiten der Untersuchung von mobilen Anwendungen und aktuelle Forschungsfragen in diesem Bereich.”

siehe auch:
- The truth about Google’s so-called “simplicity”
- W3C-Tag in Berlin mit Schwerpunkt “Mobile Web”
- fit-fuer-usability.de
- Sind 90 % aller Usability-Tests nutzlos?
- Sieben Mythen der Usability

December 16th, 2005 by Tim Bruysten in interFACE, accessibility, usability, augmented reality

“VW hat hat eine Technik lizensiert, die Touchscreen-Felder fühlbar macht. Mit TouchSense gibt der Haptik-Spezialist Immersion analog zu richtigen Schaltern eine taktile Rückmeldung während der Berührung von Software-Buttons auf entsprechend ausgestatteten Displays”

Auf der Website von Immersion heißt es dazu:

“With Immersion TouchSense® technology, instead of feeling just the hard touchscreen surface, graphical buttons can seem to depress and release much like physical buttons and switches. This responsive action supplies a more intuitive, natural, multisensory experience for users, and an exciting opportunity for touchscreen manufacturers and system integrators.”

Eine sehr interessante Technologie, die viele Interfaces / Systeme einfacher und leichter zugänglich machen wird, wenn sie denn intelligent eingesetzt wird…

siehe auch:
- TactaPad - See … Touch … Feel
- coeno
- Haptisch-optisches Interface
- “Pentop”-Computer
- The Knowledge Navigator
- The All-Mighty-Mouse
- Apple stellt »Spoken Interface« vor
- Raskins weise Worte
- The tale of the vibrating shoes
- geschichte des user interface

December 2nd, 2005 by Tim Bruysten in der mensch, de:sign, interFACE, usability

In der aktuellen Interfacedesigndiskussion wird viel über “Flow” und die Abgrenzung dieses Begriffes zum Thema “Usability” gesprochen. Das Folgende ist ein Zwischenstand, eine Zusammenfassung bisheriger Überlegungen. Als Anregung und für Kritik gedacht.

Wikipedia schreibt dazu:

With flow the psychologist Mihaly Csikszentmihalyi names the feeling of complete and energized focus in an activity, with a high level of enjoyment and fulfillment.
As Csikszentmihalyi sees it, the components of a flow producing activity are:
- We are up to the activity (it’s not too hard or too easy).
- We can discern the rules.
- The activity has clear goals.
- The activity has direct feedback.
- We are able to concentrate on the activity.
- We feel that we control the activity.
- Our worries and concerns disappear.
- Our subjective experience of time is altered.
Not all of these components need to be present together for flow to be experienced.

Ich habe nachdedacht, welche Tätigkeit nicht nur den Flow am besten verdeutlicht, sondern auch seine Abgrenzung zu den Themen des “Experience Design” und der Usability. Zur Zeit möchte ich das Tanzen nennen. Denn hier wird besonders deutlich, daß eine Einbeziehung der Umgebung und das richtige Abwägen des Schwierigkeitsgrades besonders wichtig ist, diese Tätigkeit sinnvoll und unfallfrei durchführen zu können. Gleichzeitig entsteht selbiges aber auch aus dem Tanzen selbst heraus.

Auch andere Punkte werden berührt. Die Transformation der Zeit, Feedback, Kontrolle, Konzentration…
Die Usability des Tanzens ist sozusagen die Beschäftigung mit den richtigen Schuhen, dem richtigen Boden und der Sorge, daß nichts im Wege steht. Doch es ist deutlich, daß der Tänzer selbst einen entscheidenden Anteil daran trägt, wie das Ergebnis und wie sein Gefühl beim Tanzen ist.

Beim Experience Design geht es darum, der ingenieurswissenschaftlichen Anmutung (frei nach Oliver Wrede) der Usability-Gemeinde einen Gegenpunkt zu setzen, der anerkennt, daß es mehr gibt, als eine technisch perfekte Nutzenoptimierung. Daß nämlich letztere im Auge des Betrachters, respektive des Benutzers liegt. So beschäftigt sich das Experience Design mit der Frage, welche Erfahrungen der Ausführende bei einer Tätigkeit macht.

So wird der Mensch vom Benutzer zum Ausführenden. Eine Anerkennung seiner Rolle, gerade wenn man von Softwarekonzeption redet. Allzu oft wird an dieser Stelle die Software mit dem Ausführenden verwechselt.

“Experience design is an approach to the design of products, services and environments based on a holistic consideration of the users’ experience. Experience design is therefore driven by consideration of the ‘moments’ of engagement between people and brands, and the memories these moments create. Also known as experiential marketing, customer experience design, experiential design, brand experience.”

Flow braucht beides. Das Innen des Ausführenden und ein sinnvoll und angenehm zu erschließendes Außen. Wobei das Außen das Tanzen (oder den Umgang mit einer Software) genauso enthält, wie Umwelt und Kontext der Tätigkeit, aber auch die technische Möglichkeit, Dinge zu tun. Richtig spannend wird es in dem Augenblick, in dem der Gegenstand des Flow Teil einer Interaktion zwischen mehreren Menschen ist. Paartanz, beispielsweise.

siehe auch:
- Was ist der Flow?
- Interfaces for Staying in the Flow
- Sind 90 % aller Usability-Tests nutzlos?
- When user interfaces fail
- Use Cases and interaction design

extern:
- Continuity-Weblog

July 22nd, 2005 by Tim Bruysten in interFACE, usability

foldndrop

“Fold n’ Drop is a new interaction technique for seamlessly dragging and dropping between overlapping windows. It allows you to fold windows while dragging objects (watch the video). Although it is still a research prototype, having it integrated into most popular window managers is technically conceivable.”

full article via Marian

Interessantes Konzept, aber wohl nur für Nerds und Poweruser geeignet.

April 16th, 2005 by Tim Bruysten in usability

Ein neues Online-Magazin zum Thema Usability von Fraunhofer Institut “FIT”.

March 7th, 2005 by Tim Bruysten in interFACE, usability

Eine schöne Ergänzung zu Exposee:

“Nice goodie for OS X users: »Witch« is a replacement app for the built-in Exposé application switcher and displays a list of all available windows for any open application. Makes it easier to cycle through open documents.”

March 4th, 2005 by Tim Bruysten in interFACE, telekratie, tekk, usability

Wie heise berichtet, kann man nun im Rülzheimer EDEKA-Markt via Fingerabdruck bezahlen. Weitere Märkte sollen folgen. Durch den Fingerabdruck verifziert sich die Person gegen das System, welches ein Lastschriftverfahren auslöst.

Solch ein System ist ganz sicher bequemer als Bar-Zahlung und geht wahrscheinlich auch schneller als Kreditkartenzahlung, die Frage ist jedoch, wer alles Begehrlichkeiten nach den Fingerabdrücken äußern könnte. Dürfen Staatsanwaltschaft/Polizei die Personendatenbank mit den Fingerabdrücken zur Aufklärung eines Verbrechens “beschlagnahmen”?

Und, ist sichergestellt, dass nicht jemand diese Fingerdruckdatenbank mißbraucht, Fingerabdrücke zu replizieren. Eine Anleitung, wie dies mit einfachen Mitteln zu bewerkstelligen ist, gibt es beim CCC.

Externe Links:
- Chaos Computer Club: Fingerabdruck im Pass erhöht Sicherheit nicht

Interne Links:
- Heute bauen wir einen Fingerabdruck
- Datenschützer: Überwachung ist eine “Gefahr für die Sicherheit”
- “Staat gefährdet Grundrechte der Bürger”
- Warnung vor totalem Überwachungsstaat
- Datenschützer rufen zur Diskussion über RFID sowie über geistiges Eigentum auf
- Big Brother is watching you
- Fußball mit dem großen Bruder?

February 15th, 2005 by Tim Bruysten in usability

“Besucher von Web-Seiten erwarten eine einheitliche und verständliche Benennung von Navigationselementen. Das belegt die Wording-Studie 2005 des Marktforschungsunternehmens eResult GmbH. 465 deutsche Internet-Nutzer bewerteten dabei die Navigationsbegriffe der 20 meistbesuchten Internet-Seiten.”

Der Gedanke ist sicher richtig, ob die geringe Menge an Befragten aber für eine wirklich repräsentative Aussage reicht, ist wohl fraglich.

siehe auch:
- Was macht eine Webseite glaubwürdig?
- Usability von Internet-Angeboten

February 10th, 2005 by Tim Bruysten in education, accessibility, usability

“Ein deutschlandweit einzigartiger Aufbaustudiengang startet im Sommersemester an der Fachhochschule Frankfurt. Unter dem Titel “Barrierefreie Systeme” sollen Architekten, Informatiker, Ingenieure und Pflegeverantwortliche fachübergreifend lernen, wie man das Leben für Menschen mit Handicap einfacher macht. Der Masterstudiengang ist auch für Berufstätige geeignet. “

Generell scheint das ein guter und lobenswerter Ansatz zu sein, doch gibt es einen Beruf, dessen Verantwortung eben diese Fragestellung, zu einer Problemlösung alle Beteiligten an einen Tisch zu bekommen, ist; der des Designers.

So scheint der Studiengang in diesem Punkt am Bedarf vorbei organisiert zu sein, wenn die zentrale Berufsgruppe, des beschriebenen Arbeitsgebietes, nicht eingeplant ist. Schade eigentlich.