Archive for the 'the social x' Category

October 9th, 2005 by Tim Bruysten in interFACE, the social x, information architecture, psychologie

Was bedeutet es im “Flow” zu sein? Benjamin Bederson hat umfangreiches Material zu diesem Thema zusammengetragen:

“Psychologists have studied “optimal human experience” for many years, often called “being in the flow”. Through years of study, the basic characteristics of flow have been identified. This paper reviews the literature, and interprets the characteristics of flow within the context of interface design with the goal of understanding what kinds of interfaces are most conducive to supporting users being in the flow. Several examples to demonstrate the connection to flow are given.”

Sehr interessant ist auch folgende Liste, auf die im Detail eingegangen wird:

  • Challenge and require skill
  • Concentrate and avoid interruption
  • Maintain control
  • Speed and feedback
  • Transformation of time
September 8th, 2005 by Tim Bruysten in the social x, web

Ein interessantes Projekt:

“A resource for those in the creative industry recently displaced by the on-going situation in New Orleans and the surrounding region%u2026There are a lot of displaced individuals out there who’ve recently lost a great deal. Many of us watching the tragedy unfold have asked ourselves, “what can we do?” People have responded by offering shelter, a space in their homes. Many of the displaced%u2013creative people like us%u2013will have to start from scratch.We wish to help by offering these people a space from which to earn a living, to re-establish self-sufficience… to get back on their feet. With this in mind, we have started this resource - a place where displaced individuals can be matched with those of us with some extra studio/office space, a desk (or table), a computer/phone/internet connection, or a handful of square feet from which they can start to work and continue to earn a living.”

siehe auch:
- Krisenblogs

September 4th, 2005 by Tim Bruysten in the social x, web

Stephan Keller schreibt über das “Web 2.0″. Der Artikel ist sehr interessant und hat seinen Focus auf aktuellen Entwicklungen sowie Entwicklungen, die für die unmittelbare Zukunft erarbeitet werden. Seine Unterteilung zwischen “Web 0.5″ und “Web 1.0″ ist leider sehr unscharf und die Begrifflichkeit nicht korrekt. Trotzdem ein lesenswerter Artikel.

“Der Begriff “Web 2.0″ geistert schon seit fast einem Jahr durch Welt, genauer gesagt seit der Web 2.0 Conference von O’Reilly im Oktober 2004. Hinter Web 2.0 verbergen sich einige alte Bekannte im neuen Gewand aber auch viele neue Ideen, die den Versionssprung rechtfertigen: OpenSource, Interaktion, Social Networks, Collaboration, Desktop Replacement, Personal Publishing…”

Mario Sixtus macht den Rundumschlag, reiht einen Haufen, zum Teil schon bekannter Zitate zusammen, würzt es mit seiner bekannten Qualität und heraus kommt ein leckerer Kuchen, der das aktuelle Rumoren im Netz erklärbar macht, ohne gleich einen neuen Hype auszurufen.

“Für alteingesessene Netznutzer ist Nachsitzen angesagt. Eine E-Mail-Adresse zu besitzen und unfallfrei einen Web-Browser bedienen zu können genügt nicht mehr, um »drin« zu sein. »Social Software«, soziale Dienste und Anwendungen, verändern das Internet gerade gewaltig. Auch viele Zeitgenossen, die sich im Grunde ihres Herzens für Netz-affin halten, verpassen den Anschluss – und wissen es selbst nicht einmal. »Es entsteht gerade eine riesige Kluft. Wer jetzt nicht dabei ist, dem entgehen wesentliche Möglichkeiten«, befürchtet Thomas Burg. Der Wissenschaftler leitet das Institut für Neue Medien an der Donau-Universität Krems. Er warnt angesichts des behäbigen Verhaltens der Internet-Nutzer im deutschsprachigen Raum vor einer »Digitalen Spaltung zweiter Ordnung«.”

Doch bei aller Freude und Euphorie, die man angesichts der zahlreichen Möglichkeiten empfinden kann, sollte man einige Punkte nicht aus den Augen verlieren. Anonymität sollte, auch im Internet, ein selbstverständliches Bürgerrecht sein und Datenschutz, bzw. das Recht, Herr der eigenen Daten zu sein, darf ebenfalls nicht vernachlässigt werden.

siehe auch:
- Wahlblogs
- One Login to Bind Them All
- Location based services
- mates
- Social Software
- Schwarm-Intelligenz
- Wikipedia: 200.000 deutsche Artikel
- Dein Freund soll auch mein Freund sein
- We Learning: Social Software and E-Learning, Part II
- Google launcht Social Networking Site
- discussion around social networks
- weblogs und social software
- The Heisenberg uncertainty of social networks

August 2nd, 2005 by Tim Bruysten in the social x, business

“Die indische Regierung will mit Hilfe von Billig-PCs die Zahl der Computernutzer in vier Jahren verfünffachen und auch die Verbreitung von Internet-Anschlüssen erheblich steigern. Der indische Computerhersteller HCL Infosystems hat nun einen PC mit 1-GHz-Prozessor zum Verkaufspreis von 9900 Rupien (rund 190 Euro) angekündigt.”

Auf der einen Seite ist dies notwendige und gerechtfertigte Hilfe zur Selbsthilfe, auf der anderen Seite werden sich die indischen Menschen darauf stürzen und schon bald eine noch massivere Konkurrenz gegenüber Europa darstellen.

China und Indien sind, meiner Meinung nach, die einzigen beiden Länder oder Erdregionen, die als große Einheit eine realistische Chance auf dem Weltmarkt haben. In Europa, den USA und Rußland wird wohl eine regionale und standortspezifische Diversifizierung für kleine und flexible Wirtschaftsräume sorgen müssen. Finnland oder die Niederlande, als kleine Einheiten, machen es vor.

siehe auch:
- hilfe zur selbsthilfe
- Chef des MIT Media Lab plant Billig-Rechner für arme Länder
- UNESCO: Ohne Meinungsfreiheit keine Informationsgesellschaft

Darum sollten in Europa die Diskussionen um freies Wissen und eine massive Förderung von Bildung schnellstens zugunsten von “OpenAccess” zu Wissen und Bildung entschieden werden.

siehe auch:
- Publikationsstrategien im Wandel
- Uni Bielefeld für OpenAccess
- Developer Declaration of Independence
- Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen
- Bund und Länder finden Kompromiss zur Spitzenforschung
- Eine zukunftsfähige Gesellschaft hat ihre Grundlage in den Lebensmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen
- Der Traum von der Gesellschaft der Hochgebildeten
- Rürup für kostenlose Kindergärten statt Gratis-Studium

June 3rd, 2005 by Tim Bruysten in the social x, information architecture, wissensmanagement

“Seit dem gestrigen Donnerstag findet in Wien die zweitätige Konferenz “ICT & Creativity” statt. Sie befasst sich mit den Zusammenhängen zwischen der “digitalen Kluft” und mangelnden Inhaltsangeboten (Content Gaps) für Entwicklungsländer und vom Internet abgeschnittenen Gruppen der Weltbevölkerung. Die Veranstaltung findet im Rahmen des UN-Weltgipfels zur Informationsgesellschaft (WSIS) statt. Sie wurde unter anderem von Koïchiro Matsuura, Generaldirektor der UNESCO, Janis Karklins, PrepCom-Präsident der zweiten WSIS-Konferenz in Tunis, sowie von Österreichs Bundeskanzler Wolfgang Schüssel eröffnet.”

Der Trend scheint wird immer deutlicher zu werden, die Verfügbarkeit von Informationen stellt eine der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts da. Doch wird dabei leider oft übersehen, daß mit Verfügbarkeit nicht nur der reine Anschluß an einen globalen Informationstopf gemeint sein kann. Es müssen auch Werkzeuge, technischer, wie kultureller Art entwickelt werden oder zumindest noch stark weiterentwickelt werden, wie der Einzelne dieser Informationen Herr werden kann.

siehe auch:
- UNESCO: Ohne Meinungsfreiheit keine Informationsgesellschaft
- Digital Rights Management: Wissenschaftsprivilegien noch umstritten
- Europarat bereitet Erklärung zu Menschenrechten im Cyberspace vor

“Until now the topic of »location based services« has been more a theoretical discussion about geological references to online data. Now there are obvioulsy a number of developments (and some rumors) that try to create datasets with longitude/latitude metadata.”

Oliver referenziert in seinem Artikel auf “Plazes”:

“A Plaze is a physical location with a local network - private or public, wired or unwired. A Plaze constitutes of the information about the actual location like pictures, comments and mapping information, as well as the people currently online at that Plaze.”

Interessant wird dieser Ansatz dann, wenn User persönliche Daten, aktuelle Erfahrungsberichte und Fotos bereitstellen. Eine Erweiterung des Weblog/Wiki/Flickr-Gedankens; es geht nicht um die Abbildung von persönlichen Gedanken einer Person oder Gruppe, oder einer nackten Ortsbeschreibung, sondern um einen aktuellen Kontext, der an einem realen Ort “haftet”.

Tools, wie der Social-Explorer, könnten Standortinformationen um statistische/demographische Daten ergänzen:

socialexplorer

So wird eine unbekannte Umgebung schnell einzuschätzen. Daß solche Umgebungsdaten auch mißbraucht werden können, dürfte klar sein. Der oft geforderte Code mit den Möglichkeiten der Vernetzung, kann hier nur wieder in Erinnerung gebracht werden.

Projekte wie Loopcity zeigen dann noch einen weiteren Ansatz, verknüpft mit GPS-Systemen lassen sich erzählerische Ansätze in Lebensgeschichten, quasi automatisierte, den Kontext und die soziale Umgebung berücksichtigende Tagebücher…

loopcity

siehe auch:
- Kind geortet, Mutter glücklich - Orwell grüßt!
- Uni Stanford will GPS-Daten mit Bild speichern
- Ubiquitous Computing
- GeoLocal
- Sicherheitswahn untergräbt Freiheit

May 24th, 2005 by Tim Bruysten in culture, the social x

“Im Tierreich gibt es die ungewöhnlichsten “Denkmaschinen”. Einige Tiere kommen prima mit einer “Sparversion” zurecht, die ihnen keine geistigen Höhenflüge erlaubt. Andere sind da schon viel weiter, sie nutzen ihren “biologischen Supercomputer” zur Kommunikation mit ihren Artgenossen. Auch das menschliche Gehirn wird vor allem für eins eingesetzt: für Small Talk.”

full article at zdf.de
May 4th, 2005 by Tim Bruysten in the social x

mates screenshot

mates is a location-based social networking system in the form of a robust web service, or Relationship Engine, and an optional rich media client application, or Relationship Space Navigator.

siehe auch:
- Hello.Wall
- Be Online
- Dein Freund soll auch mein Freund sein
- Freunde finden im Netz
- An Introduction to FOAF
- Google launcht Social Networking Site
- discussion around social networks
- Social Nets Not Making Friends
- The Heisenberg uncertainty of social network

May 3rd, 2005 by Tim Bruysten in the social x

“In Spanien kommt nun eine Waschmaschine in den Handel, die sich nicht von ein und derselben Person zwei Mal hintereinander bedienen lässt. Damit sollen die Männer zur Mitarbeit im Haushalt gezwungen werden.”

Ob das mal die richtige Methode ist… nun, wenn es hilft… Wie nennt man das aber dann? Social engineered product design?