Archive for the 'telekratie' Category

March 28th, 2010 by Tim Bruysten in telekratie

Die Beteiligten
Es ist wirklich eine kniffelige Situation: In einer gepflegten demokratischen Rechtsordnung sollten Richter, Opfer und Täter möglichst unabhängig von einander sein. Die Betrachtung der öffentlichen Debatte um “die Medien” offenbart jedoch, dass der kategorische Imperativ (auch) hier nicht aufgeht. Aber es zeige mir jemand Jemanden unbeteiligtes.

Trotzdem; nein gerade deswegen gilt es, dass sich die Beteiligten noch genauer selbst wie auch gegenseitig hinterfragen. Dass noch feiner hingesehen wird, ob die Regeln des Diskurses, der Wissenschaftlichkeit und der Genauigkeit eingehalten werden. Ohne jedoch – und darauf lege ich bedeutenden Wert – die Chancen die in den Utopien des Wandels stecken zu vernachlässigen.

Ein typischer Fall, in dem die klassischen Tugenden des Journalismus hoch im Kurs stehen sollten. Genaue Recherche, Mehrfachüberprüfung der Quellen, das gleichberechtigte Darstellen von These und Antithese und der Verzicht auf eine mittelbare und unmittelbare Synthese, Distanz usw.

Und doch kein typischer Fall; da der öffentliche Diskurs von denen ausgetragen wird, um die es geht. Und dabei geht es nicht nur um einen Markt, es geht um eine Identitätsfrage der Gesellschaft: Wer ist eigentlich für die öffentliche Meinungsbildung verantwortlich? Tragen wir Meinungsbildungsprozesse repräsentativ aus? Oder hat jeder das Recht, aktiv teilnehmen zu können? (…)

Beteiligt sind also Alle.

Der Tathergang
Ist es nun angemessen, wenn in einer solchen Situation einer der repräsentativsten Vertreter der institutionalisierten Medien eine zu großen Teilen populärwissenschaftliche Momentaufnahme produziert? Wozu soll diese dienen? Unterhaltungszwecken? Oder zur gezielten Manipulation? Ich bin nicht sicher, was mir lieber wäre. Aber es fehlt mir die Phantasie für einen plausiblen dritten Grund. Ausser vielleicht: Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für den Autor.

Glücklicherweise fällt dieses Ereignis in eine Zeit, in der ubiquitäre, diskursive Medien für jeden erreichbar sind. So begegnen eben diese herausragenden Vertreter einer Gattung (des Verlegertums des 20. Jhds. – nicht etwa des Journalismus), einer Öffentlichkeit in der sie als Gleiche auf Augenhöhe wahrgenommen werden. Sie werden vllt. gar von denen, die sie für Rezipienten halten, ernster genommen, als sie diese nehmen.

Die Ernsthaftigkeit dieser “Rezipienten” mag u.U. ebenso unbewusst sein. Entweder durch Gleichgültigkeit oder eben durch die Neigung, alle möglichen Gegenüber als gleichberechtigte Teilnehmer an einem Diskurs zu sehen. Und nicht als Rezipienten.

Diese Diskussion ist nun nicht neu. Eigentlich wurde sie schon vor rund 10 Jahren ausführlich geführt. Mit zahlreichen Beteiligten. Von abstrakteren Auseinandersetzungen mit dem Thema wie der von Walter Benjamin, von Andy Warhol und von weiteren mal ganz zu schweigen. Nun ist sie im letzten Jahr wieder entfacht worden und auch wir haben sie in der zweiten Session der ästhetischen Gesellschaft aufgegriffen.

Unsere Debatte zum Thema wurde dann wiederum in den Kommentaren in meinem Blog aufgegriffen. Wunderbare Rekursion.

Die Beweisführung
Und hier beginnt nun die Beweisführung. Verlage kämpfen darum, in einem Markt eine Rolle spielen zu dürfen um für ihre Shareholder einen Shareholder-Value herausarbeiten zu können. Sie begründen einen Anspruch auf diesen Markt damit, dass sie einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten. Dieser Beitrag wird unter dem Schlagwort “Die vierte Macht im Staate” zu sein zusammengefasst.

Es gibt also verschiedene Ebenen zu betrachten; mindestens die Folgenden:
- eine gesellschaftliche Ebene
- eine merkantile Ebene
- eine politische Ebene
- eine Ego-Ebene

Auch dieses wurde schon vor locker einen Jahrzehnt herausmäandert. Und ist sicher in den einschlägigen Suchmaschinen unter dem Stichwort “Blogger und Journalisten” oder “Blogger vs. Journalisten” oder so zu finden.

Etwas schwierig wird es eben nun, wenn jemand, der mit gutem Journalismus seinen Anspruch die vierte Macht im Staate zu sein erhebt und damit das Anrecht auf einen Markt verbindet. Und wenn dieser Jemand im gleichen Atemzug die oben zitierten grundlegenden Regeln des selben Journalismus missachtet. In dem er eben nicht ausführlich recherchiert, nicht These und Antithese gleichberechtigt zulässt und sich selbst nicht die Schlussfolgerung verweigert… Wenn Neutralität und Distanz auf Grund der Vermischung von Jobs unmöglich sind.

Schwierig ist dies aus zweierlei Gründen. Erstens impliziert dieser Anspruch, dass die Teilnehmer des Staates jene vierte Macht zur Meinungsbildung benötigen. Als dieses Argument von technischen Hürden gestützt wurde, war es auch sicher berechtigt. Im 21. Jhd. bestehen diese Hürden jedoch nicht mehr. Zugang zu Information ist nicht mehr durch Zeit und Raum begrenzt. Folglich muss der, der die vierte Macht als institutionalisierte Macht aufrecht erhalten will, sich den Vorwurf gefallen lassen, seine Mitbürger eben nicht als gleichberechtigte Mitbürger zu sehen. Sondern vielmehr als intellektuell Unterstützungsbedürftige.

Zur Frage der Beweislast
Zweitens. Zweitens muss derjenige, der mit dem Titel der vierten Macht wirtschaftliche Interessen verbindet nachweisen, warum die Gesellschaft einen Preis (Geld, Kontrollverlust, Delegation von Meinungsbildung, …) zahlen soll. Denn zur Debatte steht nicht, die Abschaffung dieses Titels. Es geht um die Frage, wer ihn haben soll. Offensichtlich schwingt zur Zeit das Pendel dahin, dass eine allgemeine Öffentlichkeit – wir alle – diesen Titel inne haben soll.

Es liegt also an der Gegenseite nachzuweisen, dass sie in der Lage ist eine qualitativ und fachlich höherwertige vierte Macht darzustellen, als die Gesellschaft es selbst kann. Bzw., dass es eine allgemeine Öffentlichkeit dieser Aufgabe selbst nicht gewachsen ist.

Dieser Nachweis kann gemeiner Weise leider nicht im Elfenbeintürmchen ausgekungelt werden. Dieser Nachweis geschieht eben auf einem Markt. Einem Markt in dem Systeme gegeneinander unter systemischen, unter evolutionären Regeln antreten.

Wer sich nun verblüfft umguckt und feststellt, dass, die vierte Macht zu sein, kein Erbrecht war, braucht dringend Grundschulnachhilfe in Sachen Demokratie.

Kein Urteil
Nein. Ich werde hier kein Urteil fällen. Ich habe zu sehr schon die Position der Anklage eingenommen. Zudem steht es einem Einzelnen auch gar nicht zu, ein Urteil in dieser Sache zu fällen. Das Urteil wird diesmal nicht im Namen des Volkes, sondern vom Volk, qua seiner Marktfunktion gefällt.

Wir haben es mit hochgradig systemischen Effekten zu tun. Und Siggi zitiert in unseren Sessions im Wavetank nicht ohne Grund dauernd Luhmann, spricht Dr. J. von der Entwicklung der Rolle des Autors in der Postmoderne und verweise ich auf Esposito… ;-)

Für mich halte ich aber fest, dass ich es ausserhalb kleiner privater Zirkel für unangemessen halte, populärwissenschaftlich auf die Revolution der gesellschaftlichen Kommunikations-Apparate, -Gesten, -Riten und -Medien zu reagieren. Ein öffentlicher Eureka-Ruf, der deutlich macht, dass eine Unkenntnis der Ergebnisse einer Jahrzehnte alten Debatte vorliegt, ist in der Regel peinlich. Geht es nun um demokratische Werte kann dies aber auch gefährlich werden…

Im weiteren Kontext lesenswert:
- Wavetank: Begriffsdefinition
- Wavetank: Just say NO
- Vernetztes Entscheiden
- Ästhetische Gesellschaft: Die Gesellschaft als offenes Kunstwerk
- Wavetank: Bot mediated Reality
- Wavetank: Collaboration und Konflikt

February 11th, 2007 by Tim Bruysten in telekratie

Zwei interessante neue Beiträge, die sich mit der Bewertung der Strategie von Google auseinandersetzen sind:

1) Google Master Plan
The Google Master Plan
Eine Bachelor-Thesis an der Hochschule Ulm, die sich im Stil der berühmten “Trusted Computing“-Animation, kritisch mit Google auseinandersetzt. (Masterplanmovie downloaden)

2) Marissa Mayer über Google

Der elektrische Reporter hat Marissa Mayer, Vizepräsidentin von Google und zuständig für “Search Products & User Experience”, interviewt. Ein sehenswerter Beitrag, wie fast alle Beiträge des elektrischen Reporters, eine gute Ergänzung zum “Google Master Plan”, oder ein gutes Kontrastprogramm…

ein schon etwas älterer Beitrag rundet dieses Posting ab:
EPIC 2015

siehe auch:
- Öffentliches Wissen
- Ich hab doch nichts zu verbergen…
- Reputation Defender
- Datenschützer: Anonymität im Netz ein gesetzlich verbrieftes Recht
- von Wem ist was?

alternative Suchmaschinen
- mnemo - beyond searching (mnemo.org)
- Suchmaschine mit Vorschaufunktion
- Top 100 alternative search enginges

August 5th, 2006 by Tim Bruysten in telekratie

Mittels des Internet schafft sich die Gesellschaft die Wahrheit, die Ihren Werten am ehesten entspricht. Was der Mehrheit am bequemsten ist, ist wahr. In diese Richtung gehen die “Analysen” des US-Talkmasters Stephen Colbert über Wikipedia. Anzuschauen bei youtube.

In einer Art Anti-Wikipedia, wikiality.com, subsumiert Colbert dies unter dem Schlagwort “Truthiness” (siehe auch uncyclopedia). Völlig abtun kann man diese Überlegungen nicht. Ganz im Gegenteil - mit Hintergrundwissen über Spiel- und Kooperationstheorie kann es einem schon Angst und Bange werden, vor allem, wenn man bedenkt, daß viele Journalisten von Zeitungen, TV-Sendern usw. das Internet und natürlich auch Wikipedia als Rechercheplattform nutzen.

Damit ich nicht falsch verstanden werde… Ich halte Wikipedia für eine großartige Plattform und das Wissenschaftsmagazin nature hat der wikipedia auch ein qualitatives Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Encyclopidia Britannica bescheinigt. Und trotzdem wäre es ein Fehler, der wikipedia eine zu große inhaltliche Bedeutung beizumessen.

Das Experiment wikipedia hat einer breiten Öffentlichkeit die demokratisierenden und liberalisierenden Funktionen des Internet offenbart, das sollte gewürdigt werden. In Verbindung mit weiteren Quellen sowie eigenem Nachdenken und Überprüfen, ist wikipedia ein gutes Werkzeug. Doch allein einem angenommenen emergenten Prozess der Destillation der Wahrheit durch die Masse zu vertrauen, ginge mir zu weit. Man könnte fast von einer Art analoger Singularität sprechen.

Diese Überlegungen zeigen, wie anspruchsvoll, oder idealistisch Projekte wie der Citizen Think Tank sind.

August 4th, 2006 by Tim Bruysten in telekratie, [geschichte der zukunft]

heute.de berichtet:

Erst war es eine technische Spielerei, um die Institutionen eines Viertels zu vernetzen, jetzt wird daraus ein Sozialprojekt für die ganze Stadt: In Prag sollen bald alle Einwohner kostenlos das Internet nutzen können. Die Menschen sind begeistert - doch die kommerziellen Anbieter laufen Sturm.

Wie ich schon in der Readers Edition vor einigen Wochen geschrieben habe, offenbart sich an solchen Geschichten ein Konstruktionsfehler des Internet’. Nicht zu unrecht gibt es immer zahlreiche und kontroverse Diskussionen, wenn über die Privatisierung von Straßen und öffentlichen Einrichtungen der “realen Welt” gesprochen wird.

Das Internet ist ein Medium, welches gerade Stück für Stück von der Gesellschaft, den Gesellschaften, assimiliert wird. Kaum eine andere Technologie ist so schnell omnipotentes und -präsentes Werkzeug geworden, wie das Internet mit seinen Protokollen. Damit entsteht ein Anspruch der Gesellschaft, wie auch der Individuen, auf die Nutzung.

Das mancherorts der Staat diese Möglichkeit sicherstellt, ist in Ordnung. Doch die wahre Revolution offenbart sich, wenn man an die Möglichkeiten der Selbstvernetzung denkt. Das Internet, als ein gigantischer Ameisenhaufen: Accesspoints in jedem Haushalt. Dies wäre eine Vorstellung, die sehr viel näher an die ursprüngliche Vision des Internet heranreichen würde.

So könnte eine Mischform aus “urbaner Selbstversorgung”, börsennotierten Großanbietern und staatlicher Grundversorgung durchaus eine ernstzunehmende Zukunft beschreiben.

siehe auch:
- Neue Technologien erweitern die soziale Interaktion
- Net Neutrality
- Symbiotic Web

July 16th, 2006 by Tim Bruysten in telekratie

Google wird zunehmend kritisch beobachtet. Eine Quasi-Monopolstellung in einem entscheidenden globalen Meinungsbildungs- und Wissensfindungsmarkt verdient dies auch. In Europa gibt es das Quaero-Projekt (siehe: Wikipedia: Quaero), welches Google den Rang ablaufen soll. Ob aber ein Monopolist, einen anderen ablösend, das eigentliche Problem auflösen kann, möchte ich noch bezweifeln. Von der Frage, ob dies überhaupt gelingt, einmal ganz abgesehen.

Aktuell stellt die Tagesschau in einer “Multimedia-Box” Google vor und beleuchtet den Mediengiganten von verschiedenen Perspektiven:

ard-multimediabox-google.png

Interessanter als den Ansatz, Feuer mit Feuer zu bekämpfen und eine europäische Google Variante zu bauen, die marketingtechnisch nun zunächst als eine “Nummer 2″ wahrgenommen werden wird, hätte ich es gefunden, in Europa eine Kultur der Kleinen und der Vielen zu fördern. Spezialisierte Suchmaschinen auf der einen Seite und auf der anderen einen generellen Gedanken daran, daß die aktuelle Methodik, das Recherche-Problem im Internet zu lösen, gar nicht die Beste sein muß.

alternative Suchmaschinen
- mnemo - beyond searching (mnemo.org)
- Suchmaschine mit Vorschaufunktion
- Here Comes a Google for Coders

Diskussion um Google
- Medienforscher sieht Meinungsmacht bei Google problematisch
- Gefahr durch Google
- Wettstreit um das Wissen
- The truth about Google’s so-called “simplicity”

April 17th, 2006 by Tim Bruysten in telekratie

debate europe

Unter europa.eu.int/debateeurope präsentiert die Europäische Union eine Website, mit der sie ihre Bürger zur Diskussion um die Ausgestaltung und Sicht auf die EU anregen möchte.

Langsam bewegen sich institutionelle und gelebte Öffentlichkeit im digitalen Medium aufeinander zu. Zuletzt hatte ja unsere Wahlblog-Aktion Aufmerksamkeit erregt, aber auch einen Weg gezeigt, wie Medien wie Weblogs gezielt für den politischen Diskurs und Dialog genutzt werden können.

February 10th, 2006 by Tim Bruysten in telekratie

In den letzten Wochen hat eine alte Diskussion die Webgemeinde aufs neue bewegt. Welche Rechte überwiegen? Die Rechte der Gemeinschaft oder die Rechte der Familiensphäre? Nun scheint die Geschichte vorerst zu Ende gegangen zu sein.

- heute.de: Wikipedia siegt im Streit um Namensnennung
- heise.de: Nach der “Tron”-Verfügung

in diesem Kontext:
- Mediennutzungsgeheimnis statt TK-Überwachung
- Bilderkriege im (verkauften) Öffentlichen Raum
- UNESCO: Ohne Meinungsfreiheit keine Informationsgesellschaft
- Informationsfreiheit ist kein Verbrechen

December 26th, 2005 by Tim Bruysten in telekratie

“Nutzer von Mobiltelefonen in Südkorea könnten ab dem morgigen Dienstag ein wenig verdutzt dreinschauen, wenn sie eingegangene Textnachrichten auf ihrem Handy-Display studieren. Die südkoreanischen Strafverfolgungsbehörden wollen Bußgeldbescheide, Strafbefehle und Gerichtsanklagen künftig nämlich per SMS verschicken – allerdings nur, wenn man sich vorher für den Dienst angemeldet hat.”

siehe auch:
- eRevolution
- SMS statt Urnengang
- Berlusconi simst um die letzten Wähler
- Sex-Nachhilfe via SMS

December 14th, 2005 by Tim Bruysten in telekratie

“Prinzipiell geht es in Brüssel um die Speicherung der Verbindungs- und Standortdaten, die bei der Abwicklung von Diensten wie Telefonieren, SMS, E-Mailen, Surfen oder Filesharing anfallen. Mit Hilfe der Datenberge sollen Profile vom Kommunikationsverhalten und von den Bewegungen Verdächtiger erstellt werden. Gemäß der Anträge der Christ- und Sozialdemokraten müssten die Daten inklusive IP-Adressen künftig in der Regel eigentlich zwischen sechs und 24 Monaten vorgehalten werden.”

Einfach zu grauselig sich vorzustellen was passiert, wenn solche Daten in die falschen Hände gelangen. Aber nicht dies soll als Argument gegen solche Überwachung dienen, sondern diese Überwachung selbst ist einer offenen und freien Gesellschaft nicht angemessen. Mit anderen Worten, innerhalb eines solchen Systems gibt es genügend Argumente dagegen, doch das System als solches ist auch schon schlecht. Hier sollte über Alternativen nachgedacht werden… Ursachen und Wirkungen werden in der Debatte um Terror, Überwachung und Privatsphäre allzu oft verwechselt.

siehe auch:
- Big Brother is watching you
- Fahndungs-Software
- “Patriot Act” ist verfassungswidrig
- EDEKA setzt auf Fingerabdruck-Bezahlsystem

extern:
- heute.de: EU-Parlament stimmt Speicherung von Telefondaten zu

October 1st, 2005 by Tim Bruysten in telekratie

Ein sehr lesenswerter Artikel:

“Bilder von Kriegen flimmern über den Bildschirm, weit, weit weg. Wir wiegen uns in Sicherheit, legen die Zeitung beiseite, zappen durch die Unterhaltung. Doch wir sind mitten drin im Krieg, im Bilderkrieg um den Öffentlichen Raum unsers Alltags: Privatisierung und Verkauf, Kommerzialisierung der Restflächen, Agitation via Bilderfluten und so manch drohender Kollateralschaden, beispielsweise das große T. Künstler, Designer und nicht zuletzt Adbuster haben den Bilderkrieg erklärt. Der nachfolgende Bericht gibt einen Einblick in die Natur des Krieges, in welchem wir uns befinden. Für Kriegsbeobachter bietet er nichts wirklich Neues.”

zur weiteren Lektüre dieses Themenspektrums empfehle ich:
- visperanto-Weblog
- iBrand-Weblog
- Telekratie-Weblog
- Fiat-Money-Weblog