Archive for the 'semantische netze' Category

September 6th, 2007 by Tim Bruysten in semantische netze

Dieses PDF von Goutam Kumar Saha fasst jede Menge Informationen zum Thema Web Ontology zusammen.

Aus der Summary des PDF:

OWL is the latest standard in ontology languages (W3C Recommendation
February 2004). It is layered on top of RDF and RDFS, and has a rich set of
constructs. There are three categories of OWL: OWL-Lite, OWL-DL and OWL-
Full. Automated reasoning is possible over ontologies that are written in OWL-
Lite and OWL-DL. OWL brings relationships to RDF. OWL allows individual
instances of classes to be included in the ontology. OWL classes and individuals
can be stored as RDF triples. RDF extends the XML Model and Syntax to be
specified for describing resources. OWL assigns a specific meaning to RDF
Triples. OWL is derived from the DAML + OIL Web Ontology Language and
builds upon the RDF. OWL ontology language differs from an XML schema in
that it is meant for knowledge representation, not for a message formatting. XML
and RDF formats are part of the OWL standard. OWL is useful for various
applications such as knowledge representation, knowledge management, photo
retrieval, access control policies and so on. We may use further rules extension
to OWL i.e. SWRL (Semantic Web Rule Language).

January 9th, 2007 by Tim Bruysten in semantische netze

Wie ich bei Mario gerade gelesen habe, stellt Sony ein TV-Gerät vor, welches Podcasts/vCasts abspielen kann: Ein kleiner Schritt auf dem langen Weg zum “Ubiquitous Web”. Konvergente Medien, globale Grids und urbane private Netzwerke werden uns in den nächsten Jahren vor neue Herausforderungen in Sachen Gestaltung, Datenschutz und Medienrecht stellen.

Nicht neu ist, daß der K(r)ampf um die Aufmerksamkeit zunehmend komplexer wird, da die Menge der potentiellen Akteure auf die Summe aller Menschen steigt; wenn Technologien zur Verfügung stehen, mit denen jeder Einzelne über Reality-TV hinausgehen kann und seine Gedanken oder sein ganzes Leben über Standardmethoden, -netzwerke und offene APIs vermarkten kann.

Neue Formen der Werbung entwickeln sich so langsam und einige neue Dinge stehen uns kurz bevor. Dazu zählen Hardware-Innovationen, wie das oben zitierte TV-Gerät von Sony, wie auch das angekündigte “iTV” von Apple, als zwei Beispiele aus der “Home-Entertainment-Ecke”, auf denen neue Methoden und Rucksack-Technologien fast schon organisch wachsen können.

siehe auch:
- WDR - Programm zum Mitnehmen und Nachhören
- mobile Entertainment
- TV vs Web oder konvergente Medien? (UPDATE)
- Raskins weise Worte

July 23rd, 2006 by Tim Bruysten in semantische netze

Screenshot: mnemo alpha 02

ist nun “alpha 0.2″. Das bedeutet, es sind einige größere Änderungen und Erweiterungen online. Die wichtigste Neuerung ist ein neuer Zweig im “mnemo-tree”, der Worte und Phrasen zeigt, die syntaktisch in der Nähe des Suchwortes zu finden sind und eine significante semantische Relevanz zu selbigem aufweisen.

Einige weitere kleine Assistenzfunktionen sind nun eingebaut, die Hinweise geben, wie man seine Suchanfrage weiter verbessern kann.

Weitere Neuerungen sind zwei (Mac OS X) und die .

digg this story.

Unter dem Titel “Sozialwissenschaftliche Ansätze und Perspektiven der Weblogforschung” gibt es unter der URL kommunikation-gesellschaft.de einige Artikel zum Thema. Die Überschriften klingen erstmal nach “lesenwert”, weiter bin ich auch noch nicht…

Mario Sixtus macht den Rundumschlag, reiht einen Haufen, zum Teil schon bekannter Zitate zusammen, würzt es mit seiner bekannten Qualität und heraus kommt ein leckerer Kuchen, der das aktuelle Rumoren im Netz erklärbar macht, ohne gleich einen neuen Hype auszurufen.

“Für alteingesessene Netznutzer ist Nachsitzen angesagt. Eine E-Mail-Adresse zu besitzen und unfallfrei einen Web-Browser bedienen zu können genügt nicht mehr, um »drin« zu sein. »Social Software«, soziale Dienste und Anwendungen, verändern das Internet gerade gewaltig. Auch viele Zeitgenossen, die sich im Grunde ihres Herzens für Netz-affin halten, verpassen den Anschluss – und wissen es selbst nicht einmal. »Es entsteht gerade eine riesige Kluft. Wer jetzt nicht dabei ist, dem entgehen wesentliche Möglichkeiten«, befürchtet Thomas Burg. Der Wissenschaftler leitet das Institut für Neue Medien an der Donau-Universität Krems. Er warnt angesichts des behäbigen Verhaltens der Internet-Nutzer im deutschsprachigen Raum vor einer »Digitalen Spaltung zweiter Ordnung«.”

Doch bei aller Freude und Euphorie, die man angesichts der zahlreichen Möglichkeiten empfinden kann, sollte man einige Punkte nicht aus den Augen verlieren. Anonymität sollte, auch im Internet, ein selbstverständliches Bürgerrecht sein und Datenschutz, bzw. das Recht, Herr der eigenen Daten zu sein, darf ebenfalls nicht vernachlässigt werden.

siehe auch:
- Wahlblogs
- One Login to Bind Them All
- Location based services
- mates
- Social Software
- Schwarm-Intelligenz
- Wikipedia: 200.000 deutsche Artikel
- Dein Freund soll auch mein Freund sein
- We Learning: Social Software and E-Learning, Part II
- Google launcht Social Networking Site
- discussion around social networks
- weblogs und social software
- The Heisenberg uncertainty of social networks

July 8th, 2005 by Tim Bruysten in weblog[s], semantische netze, kollektives Gedächtnis

“Mit den Anschlägen von London haben es erstmals die Fotos und Videos von Mobiltelefonen in die Hauptnachrichten und auf die Titelseiten geschafft. Die “Live”-Bilder aus der Westentasche sowie Weblogs gelten als Beginn einer neuen Entwicklung. Handys machen Nachrichten.”

Technologie vermag soziale Netze zwischen Unbekannten zu spinnen: Überall finden sich Hinweise auf Blogs und Moblogs, Zeitungen titeln mit Bildern von Handykameras… Doch sind neue Ideen gefragt die vorhandene Datenmenge, solange sie freiwillig und im bewußten Einverständnis der Besitzer zur Verfügung gestellt wird, zu vernetzen und entsprechend aufbereitet mehrwertbringend wieder allen direkt zur Verfügung zu stellen.

siehe:
- buzztracker
- Location based services
- mates
- Urbane Datenräume
- Kind geortet, Mutter glücklich - Orwell grüßt!
- Uni Stanford will GPS-Daten mit Bild speichern
- Ubiquitous Computing
- I was thinking…

“Until now the topic of »location based services« has been more a theoretical discussion about geological references to online data. Now there are obvioulsy a number of developments (and some rumors) that try to create datasets with longitude/latitude metadata.”

Oliver referenziert in seinem Artikel auf “Plazes”:

“A Plaze is a physical location with a local network - private or public, wired or unwired. A Plaze constitutes of the information about the actual location like pictures, comments and mapping information, as well as the people currently online at that Plaze.”

Interessant wird dieser Ansatz dann, wenn User persönliche Daten, aktuelle Erfahrungsberichte und Fotos bereitstellen. Eine Erweiterung des Weblog/Wiki/Flickr-Gedankens; es geht nicht um die Abbildung von persönlichen Gedanken einer Person oder Gruppe, oder einer nackten Ortsbeschreibung, sondern um einen aktuellen Kontext, der an einem realen Ort “haftet”.

Tools, wie der Social-Explorer, könnten Standortinformationen um statistische/demographische Daten ergänzen:

socialexplorer

So wird eine unbekannte Umgebung schnell einzuschätzen. Daß solche Umgebungsdaten auch mißbraucht werden können, dürfte klar sein. Der oft geforderte Code mit den Möglichkeiten der Vernetzung, kann hier nur wieder in Erinnerung gebracht werden.

Projekte wie Loopcity zeigen dann noch einen weiteren Ansatz, verknüpft mit GPS-Systemen lassen sich erzählerische Ansätze in Lebensgeschichten, quasi automatisierte, den Kontext und die soziale Umgebung berücksichtigende Tagebücher…

loopcity

siehe auch:
- Kind geortet, Mutter glücklich - Orwell grüßt!
- Uni Stanford will GPS-Daten mit Bild speichern
- Ubiquitous Computing
- GeoLocal
- Sicherheitswahn untergräbt Freiheit

February 4th, 2005 by Tim Bruysten in web, information architecture, semantische netze

Der Schockwellenreiter berichtet über Probleme mit Googles Anti-Spam Taktik rel=”nofollow”, mit der Links markiert werden können, nicht von Google indiziert zu werden. Nun hat Wikipedia alle externen Links so markiert. Dabei soll sich Wikipedia doch gerade dadurch auszeichnen, dass es ein offenes und freies Wissensnetz ist? So ist jedoch weder ein offenes und freies Wissensnetz, noch überhaupt das WWW verstanden.

January 5th, 2005 by Tim Bruysten in weblog[s], information architecture, semantische netze

“By way of analogy, consider a dictionary definition of a telephone: “an instrument that converts voice and other sound signals into a form that can be transmitted to remote locations and that receives and reconverts waves into sound signals.” That’s fine if you already know what a telephone network is, but the definition doesn’t work on its own.

Just as telephones are meaningful only when connected to the telephone network, so blogs are meaningful only when connected to the blog network. Both are carriers of human communication, but where the telephone network is essentially fixed — at least for now, until VoIP softens its structure — the blog network is malleable and is shaped by our use of it. It’s more like a nervous system than a computer network, and for good reason.”

November 18th, 2004 by Tim Bruysten in semantische netze

Die großen Bibliotheken im Rhein-Main-Gebiet wollen mit einem neuen Online-Auskunftsdienst Internet-Suchmaschinen Konkurrenz machen. “Wir wollen Google etwas entgegen setzen”, sagte die Koordinatorin des Dienstes “InfoPoint“, Rita Albrecht, am Dienstag in Frankfurt. Internetnutzer können per Online-Formular kostenlos Fragen etwa an die Universitätsbibliotheken in Frankfurt und Mainz schicken.