“Nach Untersuchungen von Forrester Research ist Open Source der Durchbruch in den Unternehmen noch nicht gelungen. Nach wie vor fürchtet sich das Management vor mangelnder Unterstützung durch die Service Provider.”
tja - leider. denn die chancen und möglichkeiten die ein unternehmen durch den einsatz von open-source überwiegen die risiken bei weiten. ganz davon zu schweigen, dass das argument, dass bei open-source im gegensatz zu “normaler” software die sicherheit im service und der unterstützung nachteile habe, vollig falsch.
zwar läßt sich bei open-source nicht immer ein urheber ausmachen oder ein wirklich verantwortlicher ansprechpartner auf herstellerseite definieren, doch ist open-source eben offen und jeder professionelle entwickler kann service und support liefern, während dies bei lizenzsoftware oft nur der hersteller kann. der in einigen fällen dann so mächtig ist, dass er die bedürfnisse seiner kunden nur in der masse erfüllt, den individuellen kunden aber hängen lassen kann.
wer sagt zu dem, dass der hersteller nicht doch einmal pleite geht, oder den support für ein produkt einstellt. wer sagt, dass der support in der sprache des kunden oder in jeder benötigten sprache zur verfügung gestellt werden kann?
daher, eine kaufentscheidung für oder gegen software sollte eigendlich nicht vom hersteller, sondern von den fähigkeiten, der usability und den integrationsmöglichkeiten der software getragen werden, vom schulungsangebot und nicht von einem lizenzmodell.
doch sind eben genau diese punkte die, die eigendlich für open-source sprechen.