Archive for the 'open source' Category

February 17th, 2005 by Tim Bruysten in open source, patente

“Seit fünf Jahren entsendet die Organisation “Geekcorps” Computer-Spezialisten in Entwicklungsländer, um Unternehmen vor Ort beim Aufbau von IT-Infrastrukturen zu unterstützen. Neuerdings geschieht dies vorzugsweise auf der Grundlage von Open-Source-Software, berichtet Technology Review aktuell.”

siehe:
- Neustartantrag

February 15th, 2005 by Tim Bruysten in telekratie, wissensmanagement, open source

“Die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia scheint nicht zu stoppen: Am heutigen Dienstag konnte mit Das Grüne Buch der zweihunderttausendste deutschsprachige Artikel gefeiert werden. Insgesamt zählt das freie Enzyklopädieprojekt mehr als 1,4 Millionen Artikel in über 50 Sprachen.

Hier wird er geliefert, der Beweis, dass die Globalisierung (und globale Konzerne) durch die von ihr hervorgebrachten Techniken und Medien, abgelöst werden kann.

siehe:
- wie die globalisierung die globalisierung überflüssig machen könnte
- Das Ende der Massenmedien
- Chancen der Globalisierung gemeinsam nutzen
- beim weltgipfel der informationsgesellschaft sorgt die menschenrechtsfrage für einen eklat
- Entwicklungsländer brauchen mehr Internet-Zugänge

aber, Wikipedia ist nicht frei von Kritik:
- Mißverstandenes Web

zum besseren Verständnis kollaborativer Arbeit und eines kollektiven Gedächtnisses:
- Evolution eines Wikipedia-Eintrags
- Blogs, Kollaboration und soziale Netzwerke
- discussion around social networks

und, in dem Zusammenhang auch noch interessant:
- wikipedia boomt
- Encarta für Arme: aktuell und korrekt
- auf dem web zum semantischen web…
- es ist eine Art, asynchron im Computernetz zu kommunizieren, die Spaß macht…
- Wikipedia wird Mainstream

February 3rd, 2005 by Tim Bruysten in telekratie, eGovernment, open source

“Rund 250 Journalisten, Aktivisten und Vertreter von Regierungen diskutieren bei der UNESCO in Paris über “Meinungsfreiheit im Cyberspace”. Organisator Mogens Schmidt vom Bereich Kommunikation und Information der UNESCO erwartet eine lebhafte Debatte zwischen den verschiedenen Parteien. Die Ergebnisse sollen in Form einer Erklärung oder eines Punkte-Katalogs in die anstehenden Verhandlungen bei der zweiten Vorbereitungskonferenz des Weltgipfels der Informationsgesellschaft (WSIS) eingehen. “Wir werden bei jeder Gelegenheit den Standpunkt vertreten, dass es sehr schwer ist, von einer Informationsgesellschaft zu reden, wenn es in dieser Gesellschaft keinen freien Informationsfluss gibt. Die Meinungsfreiheit ist das Sine Qua Non der Informationsgesellschaft”, sagte Schmidt.”

Bevor ich mich hier im großen Stil wiederhole, einige Links zu dem Thema:

intern:
- beim weltgipfel der informationsgesellschaft sorgt die menschenrechtsfrage für einen eklat
- Digital Rights Management: Wissenschaftsprivilegien noch umstritten
- IBM gibt 500 Patente für Software-Entwickler frei
- “Die Softwarepatent-Richtlinie ist trügerisch, gefährlich und demokratisch nicht legitimiert”
- ukraine_revolution
- IT-Vermittlung an Deutschlands Schulen mangelhaft
- Nachdenken über Open Source
- Was ist das tolle an Open Source Software?

extern:
- heise.de Musikindustrie mahnt heise online wegen Bericht über Kopiersoftware ab

February 3rd, 2005 by Tim Bruysten in books, open source

Auf eine große Ansammlung freier Bücher verweist heute der Schockwellenreiter. Lesen soll ja nicht schaden ;-). Daher hier auch der Link.

January 29th, 2005 by Tim Bruysten in open source, patente

Apple hat es vorgemacht. Es ist möglich, mit einem großzügigen Lizenzmodell und dem Onlineverkauf von Musik einen durchaus nennenswerten Umsatz zu erzielen. Ungeachtet dessen scheinen viele Musikkonzerne ihre potentiellen Kunden verprellen zu wollen. Ich hoffe auf den Moment, in dem mehr Musiker ohne Plattenvertrag, allein über die (eigene) Distribution über das Internet, ihre Produkte vertreiben werden.

Ein solches Konzept würde höchstwahrscheinlich einen höheren Gewinn für die tatsächlichen Urheber bei einem niedrigeren Preis für den Käufer bringen. Denn, dass Musiker für ihre Arbeit bezahlt werden sollen, steht wohl ausser Zweifel. Und warum sind noch gleich die Musikverlage wirtschaftlich so erfolgreich gewesen? Weil es damals keinen anderen anderen Weg gab, den Kunden zu erreichen, als über eine stationäre Distribution? Mmmhhhh…

Gleichzeitig wird es höchstezeit, dass (siehe Heise-Artikel) Links nicht als kriminelle Elemente, sondern Grundstruktur des Internet verstanden werden und zwar grundsätzlich. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal einen solchen Satz formulieren müßte, doch das natürliche und selbstverständliche Recht von Meinungs- und Pressefreiheit drückt sich gerade durch die Möglichkeit der Setzung von Links aus, da dadurch nicht nur die Freiheit des Schreibenden, seine Meinung zum Ausdruck bringen zu können verstärkt wird, sondern auch der Lesende mehr Informationen an die Hand bekommt, sich seine Meinung erst bilden zu können.

Musikindustrie mahnt heise online wegen Bericht über Kopiersoftware ab
Im Auftrag diverser Großunternehmen der Musikindustrie (BMG, edel, EMI, Sony Music, Universal Music und Warner Music) hat die Münchener Anwaltskanzlei Waldorf am heutigen Freitag dem Heise Zeitschriften Verlag eine Abmahnung zugestellt. Darin wird dem Verlag unter anderem vorgeworfen, durch einen Artikel im Newsticker von heise online (AnyDVD überwindet Kopierschutz von “Un-DVDs”) gegen § 95a des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) zu verstoßen und illegal “Vorrichtungen zur Umgehung von Kopierschutzmaßnahmen” zu verbreiten. Diese Vorschrift verbietet unter anderem Herstellung, Einfuhr, Verbreitung, Verkauf, Vermietung und Bewerbung derartiger Soft- und Hardware.”

dazu passt auch folgende Meldung:

Ein norwegischer Informatikstudent ist wegen Links zu Websites, die kostenlose MP3-Downloads anbieten, zu einer Strafe von über 12.000 Euro verurteilt worden.

siehe auch:
- US-Gericht: Musikindustrie hat keinen Anspruch auf Daten von Internet-Usern
- musik im web
- musik for free
- Informationsfreiheit ist kein Verbrechen

extern:
- spiegel.de: Musikindustrie mahnt “Heise.de” ab

January 27th, 2005 by Tim Bruysten in information architecture, virtual reality, open source

“Eine nette Flashanimation, die zeigt wie das so in der Wikipedia so funktioniert, wie aus einem kleinen Dokument ein umfangreiches wird, … Interessant anzusehen und es wird deutlich wie mächtig diese ganze Arbeit von Individueen doch ist. Ziemlich beeindruckend, die typischen Webvandalen fallen ein, schreiben Müll rein und ein paar Minuten später ist das ganze wieder gelöscht. So muss das sein :) Gefunden hab ich das ganze im PC-Welt Newsletter.”

“Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) mahnt eine “neue Kultur der Wissenschaft” in Deutschland an. Auf einer Galaveranstaltung zur Eröffnung des Einstein-Jahres sagte Schröder am Mittwoch vor 800 nationalen und internationalen Gästen in Berlin, erforderlich sei es, die Sichtweise von Wissenschaft zu überprüfen.
[…]
Die Wissenschaft forderte Schröder auf, ihre Ergebnisse für die Gesellschaft nutzbar zu machen. Erkenntnisse müssten schneller als bisher in Innovationen umgesetzt werden. Gefragt seien aber nicht nur neue Verfahren und Produkte, sondern auch die Wissensvermittlung. Kinder und Jugendliche müssten sich “wieder mehr für die Faszination der Wissenschaft begeistern”, sagte Schröder.”

Warum diskutieren wir dann über “Das »neue« Urheberrecht…” und müssen uns solch absurde Vorschäge anhören: “Rürup für kostenlose Kindergärten statt Gratis-Studium”?

weiteres:
- Digital Rights Management: Wissenschaftsprivilegien noch umstritten
- als beführworter freien wissen
- Ein Bildungsnotstand jagt den nächsten
- wie die globalisierung die globalisierung überflüssig machen könnte
- Chancen der Globalisierung gemeinsam nutzen
- “Die Softwarepatent-Richtlinie ist trügerisch, gefährlich und demokratisch nicht legitimiert”

January 19th, 2005 by Tim Bruysten in open source, patente

“…ist ein »Entmachtungsprozeß zu Lasten der Urheber« (Günter Grass). Es gibt zuviele, die vom geistigen Eigentum der Autoren profitieren wollen. Nur der Urheber selber, der geht leer aus.”

Und nach wie vor gibt es keine adäquate Antwort auf die Frage, welchen Anteil die Gesellschaft an der Urheberschaft individueller Werke hat. Nicht falsch verstehen, eine kommunistische Enteignung halte ich für falsch; trotzdem ist diese Frage zu beantworten, da es ein Schutzbedürfnis der Vielen vor den Risiken globalisierter Strukturen gibt - ohne sich die Chancen, die durch die selbige erwachsen zu zerstören. Scheint, als wäre eine intelligente Lösung gefragt.

siehe auch:
- als beführworter freien wissen
- Digital Rights Management: Wissenschaftsprivilegien noch umstritten
- Bundestag debattiert über Informationsfreiheitsgesetz
- Grundlage für vernetztes Wissensmanagement wird geschaffen
- wie die globalisierung die globalisierung überflüssig machen könnte
- Chancen der Globalisierung gemeinsam nutzen

December 13th, 2004 by Tim Bruysten in open source

Nach einer Untersuchung der Technologie-Beratung Pass Consulting können es die Browser Firefox und Mozilla qualitativ voll mit dem Internet Explorer aufnehmen. Die beiden Browser werden von der amerikanischen Mozilla Foundation unterstützt. Im Unterschied zum Microsoft-Explorer sind sie aber kostenfrei erhältlich.”

Tja - wer hätte das nur gedacht. Menschen sind durchaus in der Lage intelligent und kollaborativ zu arbeiten… ;-)

siehe auch: Firefox User klicken nicht

November 5th, 2004 by Tim Bruysten in open source

“Nach Untersuchungen von Forrester Research ist Open Source der Durchbruch in den Unternehmen noch nicht gelungen. Nach wie vor fürchtet sich das Management vor mangelnder Unterstützung durch die Service Provider.”

tja - leider. denn die chancen und möglichkeiten die ein unternehmen durch den einsatz von open-source überwiegen die risiken bei weiten. ganz davon zu schweigen, dass das argument, dass bei open-source im gegensatz zu “normaler” software die sicherheit im service und der unterstützung nachteile habe, vollig falsch.

zwar läßt sich bei open-source nicht immer ein urheber ausmachen oder ein wirklich verantwortlicher ansprechpartner auf herstellerseite definieren, doch ist open-source eben offen und jeder professionelle entwickler kann service und support liefern, während dies bei lizenzsoftware oft nur der hersteller kann. der in einigen fällen dann so mächtig ist, dass er die bedürfnisse seiner kunden nur in der masse erfüllt, den individuellen kunden aber hängen lassen kann.

wer sagt zu dem, dass der hersteller nicht doch einmal pleite geht, oder den support für ein produkt einstellt. wer sagt, dass der support in der sprache des kunden oder in jeder benötigten sprache zur verfügung gestellt werden kann?

daher, eine kaufentscheidung für oder gegen software sollte eigendlich nicht vom hersteller, sondern von den fähigkeiten, der usability und den integrationsmöglichkeiten der software getragen werden, vom schulungsangebot und nicht von einem lizenzmodell.

doch sind eben genau diese punkte die, die eigendlich für open-source sprechen.