Archive for the 'mobile' Category

May 11th, 2006 by Tim Bruysten in mobile, location based services

“Wir waren ja neulich schon davon überzeugt, dass YouTube als Applikation für Mobiles böse erfolgreich sein würde, und jetzt gibt es auch - zumindest in den USA - die Möglichkeit, dass man Videos direkt vom Telefon hochlädt.”

YIEAH! :D.

Leider bisher nur in den USA verfügbar. Das urbane Web, die Integration des selbigen in den Alltag… Hier fängt es an, Spaß zu machen. Es wird einem ja ganz schwindelig, wenn man nur an die ganzen coolen Applikationen denkt, die zwischen den gerade sprießenden Plattformen, die zwischen “sozialem” und “urbanen” Web platziert sind, entstehen könnten. Und dank OpenSource / offenen APIs und “Web2.0″ könnten sogar einige davon Wirklichkeit werden.

Trotzdem, wie immer, der mahnende Gedanke im Hinterkopf. Der Anwender sollte über seine Daten immer der Herr bleiben und sie auch jederzeit löschen können. Identität, ich hör’ dir trapsen.

April 28th, 2006 by Tim Bruysten in mobile

“Wer unterwegs nach einem Restaurant oder der nächsten Tankstelle sucht, kann Googles Orientierungshilfe Maps, künftig auch per Java-Handy nutzen. Google hat dazu einen Maps-Client als Java-Applet für Mobiltelefone veröffentlicht.”

March 29th, 2006 by Tim Bruysten in interFACE, usability, mobile

“[…] Repetitive clicking, required for scrolling down lists etc. with many handsets, is ergonomically less intensive for mobile users. These people are used to text messaging - which is ergonomically more stressful - repetitive hitting the *same* key is easy. Users reported no problems with a list scroll requiring more than a dozen clicks.

Problems arose if users lost their sense of ‘place’ within the mobile application, and this is a failing of several implementations that we reviewed in our research phase. Due to the real estate limitations, often times the ‘locating devices’ were sacrificed in the interest of content or functionality - to the detriment of the usability of the site. […]”

Ein interessanter Artikel, der einige diskussionswürdige Themen anschneidet.

siehe auch:
- Testung der Usability mobiler Anwendungen
- Ubiquitous Hardware
- Nordrhein-Westfalen erprobt Handy-TV via DMB
- mobile Entertainment
- mobile TV
- Mobile eLearning

extern:
- Datensicht Mobil - Seminarweblog von Prof. Klaus Gasteier

March 26th, 2006 by Tim Bruysten in usability, mobile

“Mobile Anwendungen unterscheiden sich in einigen wesentlichen Punkten von herkömmlichen Desktopanwendungen. Diese Unterschiede müssen auch bei der Testung ihrer Usability berücksichtigt werden. Dafür ist eine spezielle Veränderung und Anpassung der Testmethoden notwendig. Der vorliegende Artikel diskutiert die Besonderheiten der Untersuchung von mobilen Anwendungen und aktuelle Forschungsfragen in diesem Bereich.”

siehe auch:
- The truth about Google’s so-called “simplicity”
- W3C-Tag in Berlin mit Schwerpunkt “Mobile Web”
- fit-fuer-usability.de
- Sind 90 % aller Usability-Tests nutzlos?
- Sieben Mythen der Usability

March 10th, 2006 by Tim Bruysten in mobile

Microsoft hat das Geheimnis gelüftet und zusammen mit Intel, Samsung und Asus eine neue Generation von Windows betriebenen Computern vorgestellt, den Ultra-Mobile PC.

Die fehlende Größen- und Gewichtsklasse zwischen Laptop und PDA/Smartphone wurde von den Subnotebooks bisher eher schlecht als recht ausgefüllt. Das nun hier von Microsoft vorgestellte Konzept scheint mir jedoch ein erfolgreicher Kandidat zu sein, diese Lücke zu schließen.

Sehr gespannt bin ich, daß Tastaturmodell auf dem Touchscreen einmal auszuprobieren, welches eine QWERT-Tastatur mit zwei Daumen bedienbar machen soll. Ganz gute Screenshots gibt es hier.

Um einen wirklichen Ultra-Mobile PC darstellen zu können, fehlen dem Gerät jedoch noch einige Hardware-Vorraussetzungen. UMTS ist zwar über den Umweg über ein UMTS-Bluetooth-Handy möglich, zufriedenstellend finde ich diese Lösung jedoch nicht.

siehe auch:
- 2,5 GBits über 4G
- In der Diskussion: Ubiquitous Computing
- Haben wollen / VDSL
- Display - Innovation
- Haptische Touchscreens
- PDAs für die praxis
- Location based services
- Der Unterricht wird zum Lokaltermin
- mobile TV
- Haptisch-optisches Interface

February 24th, 2006 by Tim Bruysten in mobile, [geschichte der zukunft], location based services

“Der größte japanische Mobilfunkanbieter NTT DoCoMo vermeldet einen Weltrekord bei der paketvermittelten Datenübertragung in einem Mobilfunknetz. Daten wurden dabei mit 2,5 GBit/s zu einem Empfänger übertragen, der sich mit 20 km/h bewegte.”

Das Internet der Zukunft wird langsam sichtbar und was viele noch für kurzem für eine Phantasie von Nerds gehalten haben hält Einzug in unsere Umwelt: Das “ubiquitous and urban network”.

Ubiquitous
Wimax, UMTS, 4G, Fon, Connexion, usw. erlauben unseren Geräten überall und zu jeder Zeit mittels durchaus hervorragender Datenraten auf das Internet, respektive “gemeinsame Daten / Netzwerke” zuzugreifen.

Urban
Dieses Schlagwort fügt das Buzzword der “Allverfügbarkeit” in den konkreten Kontext des Lebensumfeldes der Anwender ein. Wo benutze ich diese Dienste? Welche Daten brauche ich an welchem Ort? Wie können wir Soft- oder Hardware nicht nur umgebungsrelevante Informationen vermitteln und selbige der Umgebung anpassen, sondern auch die Umweltbedingungen bei der Wahrnehmnung erkennen und sich selbigen anpassen?

Nicht neu
Diese Gedanken sind alle nicht neu. Ganz im Gegenteil. Aber nun wird es langsam spannend! Denn die Infrastruktur ist nun so weit, daß wir uns an eine sehr weitentwickelte Umsetzung machen können.

Eine mögliche Entwicklung haben zwei meiner Studentinnen, Kristina Mickartz und Silvia Fritzsche auf dem letzten Webmontag in Berlin präsentiert.

In diesem Kontext stehen aber auch viele unserer Überlegungen: Wahrhaft assistierende Systeme haben höchstwahrscheinlich nicht das Erscheinungsbild einer Büroklammer ;-). Wahrscheinlich haben solche Systeme überhaupt kein Erscheinungsbild, weil eben, wie schon gesagt, über Kontext und Wahrnehmung vernünftig nachgedacht wurde.

Meine Phantasie fängt jedenfalls Feuer, wenn ich über die Möglichkeiten der Vernetzung von plazes, upcoming, flickr, wikipedia, fon, openBC usw. nachdenke. Doch darf man nicht glauben, daß das pure Zusammenfügen von Daten und die Gegenseitige technische Vernetzung ein sinnvolles Produkt ergeben würde…

siehe auch:
- UFOs (Ubiquitous Findable Objects)
- ShapeWriter
- US-Wissenschaftsstiftung plant Internet des 21. Jahrhunderts
- Rollenspiele erobern Computer
- Location based services
- Ubiquitous Computing
- Der Unterricht wird zum Lokaltermin
- Nordrhein-Westfalen erprobt Handy-TV via DMB
- mobile TV
- Heidelberger Wimax-Netz gestartet
- Satellitengesteuerte Schnitzeljagd

extern:
- heute: Hotspot am Himmel

December 18th, 2005 by Tim Bruysten in multimedia, mobile, [geschichte der zukunft]

“Die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) hat den Startschuss für die Erprobung von DMB (Digital Media Broadcasting) gegeben und sucht nun per Ausschreibung bis Ende Januar nach einem Betreiber. Der Empfang von Fernsehprogrammen auf Handys und anderen mobilen Endgeräten soll am 1. Mai 2006 starten, um rechtzeitig zur Fußball-Weltmeisterschaft die Spielstätten in NRW versorgen zu können. Danach soll über den Regelbetrieb entschieden werden.”

Nun braucht man nur noch jemanden, der Konzepte für sinnvolle Inhalte erstellt. Doch da gibt es ja uns ;-). Zwar halte ich es durchaus für interessant und legitim, monodirektionale Inhalte zur Unterhaltung und zur Information auf das Handy zu bringen, doch richtig spannend wird es, wenn man über Netze und deren Möglichkeiten nachdenkt. Distributed Services, Integration in urbane Räume, Handy-zu-Handy Kommunikation, hach herrlich, ich könnte stundenlang lustige Buzzwords tippen. Doch, Ironie hin oder her, neue Technologien können neue Märkte schaffen.

December 1st, 2005 by Tim Bruysten in mobile

“Südkorea drückt beim Empfang von Fernsehprogrammen auf Handys und anderen mobilen Endgeräten weiter aufs Tempo. Die drei größten Sender des Landes nahmen am Donnerstag weltweit als erste den Regelbetrieb für die terrestrische Übertragung von Daten und Fernsehbildern auf der Grundlage der DMB-Technologie (Digital Multimedia Broadcasting) auf.”

<werbung>Möchte jemand in Europa mobile Entertainment, iTV, mobile TV oder ähnliche Späße machen, möge er sich hier melden. ;-) </werbung>

siehe auch:
- mobile TV
- TV-Programm im Handy
- CrossMedia in Regensburg
- Mobile eLearning
- The Knowledge Navigator
- educasts: Stanford on iTunes
- Heidelberger Wimax-Netz gestartet
- Der Unterricht wird zum Lokaltermin
- Breitband für Grönland
- TV vs Web oder konvergente Medien? (UPDATE)
- Vodafone bringt RTL-Film vor Fernsehstart auf UMTS-Handys
- HANDY-SOAP

October 1st, 2005 by Tim Bruysten in multimedia, mobile

Ich liebe diese neuen Worte. “Podosphere” ist eines davon. Wired schreibt über die Podcasting-Szene in den USA und ich überlege, wie es um die “podoshere” hierzulande bestellt ist. Nun, man kennt einige Podcasts, aber wenig Podcaster.

The podosphere may be virgin terrain for the online world, but already the race is on to figure out whether there’s any real money to be made through the new medium.

“It’s an informational tool that extends our brand and our reach,” said Frances Berwick, Bravo senior vice president for programming and production. “It’s another way of enhancing the viewer experience. Our viewers tend to be upscale and early adopters of new technology.”

“I think there is a lot of money to be made out of this, but it’s in its infancy,” said Mark Vavrick of Renegades of Comedy. “There’s a lot of people with computers, but not everybody knows these shows are out there yet.”

Die etablierten Medien haben sich dieser Technik sehr schnell angenommen, so auch die Tagesschau und der Deutschlandfunk. Vielleicht zu schnell, um eine muntere Gemeinde, wie unter den Webloggern hervorzurufen?

siehe auch:
- How to create a vodcast
- DLF-Podcasts
- Die bewegten Blogs
- Internet-Radio Suchmaschine

extern:
- Podscope, eine Suchmaschine für podcasts

mobilelandscape

“several real-time maps titled ‘Digital Derive’ that visualize the volume & geographic source of cell phone usage in Graz, showing a visual conceptual layer in the use & experience of the city. thousands of mobile phones are simultaneously ‘pinged’ to establish their precise location in space at a given moment in time.”

In mehrerer Hinsicht ist dieses Projekt sehr spannend. Nicht nur weil sich durch Überlagerung mit verschiedenen Karten oder durch das Hinzufügen von Interaktionsdaten der “getrackten” Telefonbesitzer äußerst interessante Dinge über Städtebau, urbane Räume und soziologische Netze lernen lassen, sondern auch, weil es die Transparenz unserer Gesellschaft offenbart.

Es wird Zeit, daß mehr solcher Projekte in die Öffentlichkeit dringen, daß die Gesellschaft endlich diskutiert ob und wenn ja, wie weit sie sich überwachen lassen möchte.

mehr Informationen gibt es beim MIT.