Archive for the 'location based services' Category

May 30th, 2007 by Tim Bruysten in location based services

Google hat ein neues, sehr beachtenswertes Feature in Google Maps online gestellt. Zahlreiche US-Großstädte sind nicht nur von oben via Satellitbild zu betrachten, sondern auch von innen. Meter für Meter kann man sich die Straßen entlangbewegen und die Städte wie ein Fußgänger erkunden.

Der nächste Schritt ist nicht mehr weit. Aus diesen Bildern, Satellitenbildern und Kartendaten eine realistische 3D-Welt nachzubilden, weit über Google Earth hinaus. Denkt man das dann als Multi-Touch-Anwendung auf einem iPhone… was ein Traum für den Interfacedesigner ist, könnte zum Albdrücken für Datenschützer werden.

Denn dank offener APIs kann man leicht mehr daraus machen, man braucht nur an plazes, Fon, flickr und so weiter zu denken.

June 18th, 2006 by Tim Bruysten in location based services

Undoubtedly, the most interesting map geekery was coming out of a growing group of open-source programmers who’ve devoted themselves to liberating the tools once used by experts to do geographical analysis. Schuyler Erle, co-author of Mapping Hacks, said the open-source community has focused on all the things you can’t do in Google Maps. “We can browse Google Maps, but the look and feel of those maps is fixed,” he explained. “We want the flexibility to tell our own stories with maps. What’s exciting is the ability to do your own cartography, to put your own labels on and show your own roads.”

Ob man sich nun mit dem Schubladenwort “Web2.0″ anfreunden mag oder nicht, es scheint gerade deswegen interessant zu sein, weil es eben ein solches ist. Durchaus spannende Ansätze finden eine Verbindung zueinander, die sich nicht über ihren Zweck, sondern über ihre Ideenwelt definiert.

Der Wired-Artikel ist ganz interessant und zeigt: Location Based Media werden uns in den nächsten Jahren noch eine Menge lustiger und spannender Innovationen bescheren.

May 11th, 2006 by Tim Bruysten in mobile, location based services

“Wir waren ja neulich schon davon überzeugt, dass YouTube als Applikation für Mobiles böse erfolgreich sein würde, und jetzt gibt es auch - zumindest in den USA - die Möglichkeit, dass man Videos direkt vom Telefon hochlädt.”

YIEAH! :D.

Leider bisher nur in den USA verfügbar. Das urbane Web, die Integration des selbigen in den Alltag… Hier fängt es an, Spaß zu machen. Es wird einem ja ganz schwindelig, wenn man nur an die ganzen coolen Applikationen denkt, die zwischen den gerade sprießenden Plattformen, die zwischen “sozialem” und “urbanen” Web platziert sind, entstehen könnten. Und dank OpenSource / offenen APIs und “Web2.0″ könnten sogar einige davon Wirklichkeit werden.

Trotzdem, wie immer, der mahnende Gedanke im Hinterkopf. Der Anwender sollte über seine Daten immer der Herr bleiben und sie auch jederzeit löschen können. Identität, ich hör’ dir trapsen.

February 24th, 2006 by Tim Bruysten in mobile, [geschichte der zukunft], location based services

“Der größte japanische Mobilfunkanbieter NTT DoCoMo vermeldet einen Weltrekord bei der paketvermittelten Datenübertragung in einem Mobilfunknetz. Daten wurden dabei mit 2,5 GBit/s zu einem Empfänger übertragen, der sich mit 20 km/h bewegte.”

Das Internet der Zukunft wird langsam sichtbar und was viele noch für kurzem für eine Phantasie von Nerds gehalten haben hält Einzug in unsere Umwelt: Das “ubiquitous and urban network”.

Ubiquitous
Wimax, UMTS, 4G, Fon, Connexion, usw. erlauben unseren Geräten überall und zu jeder Zeit mittels durchaus hervorragender Datenraten auf das Internet, respektive “gemeinsame Daten / Netzwerke” zuzugreifen.

Urban
Dieses Schlagwort fügt das Buzzword der “Allverfügbarkeit” in den konkreten Kontext des Lebensumfeldes der Anwender ein. Wo benutze ich diese Dienste? Welche Daten brauche ich an welchem Ort? Wie können wir Soft- oder Hardware nicht nur umgebungsrelevante Informationen vermitteln und selbige der Umgebung anpassen, sondern auch die Umweltbedingungen bei der Wahrnehmnung erkennen und sich selbigen anpassen?

Nicht neu
Diese Gedanken sind alle nicht neu. Ganz im Gegenteil. Aber nun wird es langsam spannend! Denn die Infrastruktur ist nun so weit, daß wir uns an eine sehr weitentwickelte Umsetzung machen können.

Eine mögliche Entwicklung haben zwei meiner Studentinnen, Kristina Mickartz und Silvia Fritzsche auf dem letzten Webmontag in Berlin präsentiert.

In diesem Kontext stehen aber auch viele unserer Überlegungen: Wahrhaft assistierende Systeme haben höchstwahrscheinlich nicht das Erscheinungsbild einer Büroklammer ;-). Wahrscheinlich haben solche Systeme überhaupt kein Erscheinungsbild, weil eben, wie schon gesagt, über Kontext und Wahrnehmung vernünftig nachgedacht wurde.

Meine Phantasie fängt jedenfalls Feuer, wenn ich über die Möglichkeiten der Vernetzung von plazes, upcoming, flickr, wikipedia, fon, openBC usw. nachdenke. Doch darf man nicht glauben, daß das pure Zusammenfügen von Daten und die Gegenseitige technische Vernetzung ein sinnvolles Produkt ergeben würde…

siehe auch:
- UFOs (Ubiquitous Findable Objects)
- ShapeWriter
- US-Wissenschaftsstiftung plant Internet des 21. Jahrhunderts
- Rollenspiele erobern Computer
- Location based services
- Ubiquitous Computing
- Der Unterricht wird zum Lokaltermin
- Nordrhein-Westfalen erprobt Handy-TV via DMB
- mobile TV
- Heidelberger Wimax-Netz gestartet
- Satellitengesteuerte Schnitzeljagd

extern:
- heute: Hotspot am Himmel