Archive for the 'kommunikation' Category

September 5th, 2004 by Tim Bruysten in kommunikation

Das hohe Aufkommen von Spam, Phishing und Viren droht, das bisherige E-Mail-System unbrauchbar zu machen. Abhilfe sollen neue technische Systeme schaffen, die aufgrund ihrer Komplexität aber umstritten sind, berichtet c’t in der aktuellen Ausgabe 19/04.

Mehr als die Hälfte aller durchs Internet verschickten Nachrichten ist Müll, vieles davon sogar illegal. Das Vertrauen in das Kommunikationsmittel E-Mail geht verloren. Der einstige Vorteil des Systems ist gleichzeitig der größte Nachteil: Es ist überaus simpel gestrickt. Die Technik hat sich in den vergangenen 20 Jahren kaum verändert. Ihr fehlen Kontrollmechanismen, um Fälschungen zu verhindern. In der Folge können die Absender von Spam oder virenverseuchten E-Mails schwer ausfindig gemacht werden.

zu diesem thema, habe ich einen lösungsansatz schon einmal grob formuliert - lustig, dass im grunde die weblog - technologie eine möglichkeit für ein spam-freies netz bieten könnte - mit problemloser abwärtzkompatibilität. und damit auch als insellösung für unternehmen denkbar…

UPDATE:
zdnet berichtet ist da etwas optimistischer:

E-Mail werde auch in Zukunft an Bedeutung gewinnen und zum wichtigsten Medium in der Kundenkommunikation aufsteigen. Das ist das wichtigste Ergebnis der Studie “Kundenkommunikationstrend”, die vom IT-Dienstleister Novomind und der Fachzeitschrift Teletalk herausgegeben wurde. Knapp 76 Prozent der Kommunikationsverantwortlichen deutscher Unternehmen glauben zudem, dass das Internet künftig eine wichtigere Rolle beim Umgang mit Kunden spielt. Weniger als die Hälfte billigt dagegen dem Telefon (44,5 Prozent) oder dem persönlichen Gespräch (40,3 Prozent) einen Bedeutungszuwachs zu.

July 2nd, 2004 by Tim Bruysten in kommunikation

Das Handy ist die Datingmaschine der Neuzeit, und das zeigt sich auch im Leben seiner jugendlichen Nutzer. Einer norwegischen Studie zufolge haben jugendliche Handynutzer früher und mehr Sex als ihre nicht mobil telefonierenden Altersgenossen…

… kommunikation ist halt alles…
wie die forscher herausgefunden haben wollen, steht die häufigkeit der handy nutzung in direktem zusammenhang mit der intensität, mit der jugendliche ihre beziehungen pflegen.

1) handys sind nun einfach ein kommunikationswerkzeug - wer viel kommuniziert, hat viele sozialkontakte oder kann seine sozialkontakte intensiver ausbauen

2) handys sind zudem praktisch, man kann mit ihnen immer und überall kommunizieren. ohne handy gibt es viele situationen im alltag, in denen man schlicht keinen kommunikationspartner hat

3) über die qualtät der beziehungen sagt dies alles jedoch nichts aus; nur über eine erhöhung der chancen, selbige besser pflegen zu können.

4) aber, wer viel kommuniziert, lernt wahrscheinlich auch mehr über das kommunizieren.

… ob für all dies ein handy unumgänglich ist, halte ich für unfug; aber, je besser die werkzeuge, desto besser kann man zum ziel kommen, wenn man sich ihrer zu bediehnen weiß.

June 11th, 2004 by Tim Bruysten in kommunikation

Die Deutsche Telekom will bis 2012 ihr Telefonfestnetz auf Internet-Technologie umstellen. Dabei solle das Netz nach und nach dort auf die Übertragungstechnik des Internet Protokolls (IP) umgestellt werden, wo eine hohe Nachfrage nach Sprach- und Datenübertragung bestehe, sagte der Technik-Vorstand der Telekom-Festnetzsparte T-Com, Roland Kittel, der “Financial Times Deutschland”.

die vereinheitlichung der telekommunikationsnetze auf basis eines offenen standards läßt hoffen, dass die zukunft wesentlich heterogener auschauen wird, als die aktuelle lage auf diesem markt. so dass auch kleine und mittelständische firmen die möglichkeit haben, auf dem telekommunikationsmarkt dienste anzubieten. das von verschiedenen firmen schon jetzt angebotene “unified messaging” wird wohl von dieser entwicklung untersützt und läßt hoffen, dass die vielen unterschiedlichen dienste wie fax, email, sprach-telefon, daten-direkt-übertragung, ftp, http, … usw. endlich zueinander vollkommen kompatibel und transparent werden.

auf jeden fall ermöglicht diese entwicklung, die ja nicht nur von der DTAG, sondern auch anderen anbietern wie etwa 1und1, QSC, schlund, usw. forciert wird, neue ideen im zusammenhang mit wimax, umts, rfid… doch sollte man bei aller euphorie den datenschutz-aspekt nicht aus den augen verlieren!