Das hohe Aufkommen von Spam, Phishing und Viren droht, das bisherige E-Mail-System unbrauchbar zu machen. Abhilfe sollen neue technische Systeme schaffen, die aufgrund ihrer Komplexität aber umstritten sind, berichtet c’t in der aktuellen Ausgabe 19/04.
Mehr als die Hälfte aller durchs Internet verschickten Nachrichten ist Müll, vieles davon sogar illegal. Das Vertrauen in das Kommunikationsmittel E-Mail geht verloren. Der einstige Vorteil des Systems ist gleichzeitig der größte Nachteil: Es ist überaus simpel gestrickt. Die Technik hat sich in den vergangenen 20 Jahren kaum verändert. Ihr fehlen Kontrollmechanismen, um Fälschungen zu verhindern. In der Folge können die Absender von Spam oder virenverseuchten E-Mails schwer ausfindig gemacht werden.
zu diesem thema, habe ich einen lösungsansatz schon einmal grob formuliert - lustig, dass im grunde die weblog - technologie eine möglichkeit für ein spam-freies netz bieten könnte - mit problemloser abwärtzkompatibilität. und damit auch als insellösung für unternehmen denkbar…
UPDATE:
zdnet berichtet ist da etwas optimistischer:
E-Mail werde auch in Zukunft an Bedeutung gewinnen und zum wichtigsten Medium in der Kundenkommunikation aufsteigen. Das ist das wichtigste Ergebnis der Studie “Kundenkommunikationstrend”, die vom IT-Dienstleister Novomind und der Fachzeitschrift Teletalk herausgegeben wurde. Knapp 76 Prozent der Kommunikationsverantwortlichen deutscher Unternehmen glauben zudem, dass das Internet künftig eine wichtigere Rolle beim Umgang mit Kunden spielt. Weniger als die Hälfte billigt dagegen dem Telefon (44,5 Prozent) oder dem persönlichen Gespräch (40,3 Prozent) einen Bedeutungszuwachs zu.

