Archive for the 'interFACE' Category

May 24th, 2006 by Tim Bruysten in interFACE, innovation, [geschichte der zukunft]


Steve Jobs präsentiert NeXt (youtube-link). Jahre her? Total veraltet? Keine Spur. Die dort präsentierten Features sind keineswegs in heute gängigen Betriebssystemen selbstverständlich. Vor allem nicht mit der Coolness, mit der NeXt sie gelöst hat.

Mac OS X setzt diese Features heute ein und wird dafür als innovativ gefeiert. Zurecht, denn an einige Stellen geht man bei Apple heute weiter und natürlich spielt die visuelle Ästhetik der Anwendungen heute eine deutlich größere Rolle, nicht zuletzt weil erkannt wurde, welche Rolle sie im Kontext der Effizienz spielt (wenn sie vernünftig begriffen wird).

Doch ist hier bei dieser NeXt-Präsentation auch noch mehr zu sehen, zwischen den Zeilen präsentiert sich hier ein Betriebssystem, welches selbst möglichst in den Hintergrund treten möchte. Gebrauchskontext, Gebrauchsnutzen, Gebrauchsqualität. “Was will der Benutzer für eine Aufgabe erledigen?” anstelle von “Welches Anwendungsprogramm kann die Aufgabe möglicherweise lösen?”.

siehe auch:
- new generation os? (Ajax OS)
- Chips und Betriebssystem werden irrelevant

May 20th, 2006 by Tim Bruysten in interFACE

Ok, Ok – I’m an owner of a stone age cell phone. So I was out looking for a new one… And I’m shocked! I’ve seen very fancy, beautiful cellphones, with beautiful and professional hardware interfaces. But… there seems to be a competition for the worst softwaredesign.

This article written by Larry Cohen supports me in my life of suffering:

“In a recent phone conversation with a friend, I needed a phone number of a mutual acquaintance. My friend had the number in his mobile phone, but it took several minutes for me to convince him that he could review numbers stored there without hanging up. The sad part of this is that upon discussing the incident with friends who are responsible for the software in some phones, they laughed at what they viewed as “stupid user behavior.” Tsk. tsk. If your phone software is so good, why do most of your customers persist in erroneous beliefs about it’s function?”

May 19th, 2006 by Tim Bruysten in interFACE, tekk

“Most ATMs offer a little LCD screen with just enough buttons to let you get your money without getting too confused. Of course, there’s often that moment where you hit the display repeatedly, trying to hit the right button and get it to respond. You lean down, squint, push again, and usually mange to select the button almost by accident.

Adding audible clicks could help this situation, but what if you could feel your finger hitting the virtual button? San Jose, CA-based Haptics technology company Immersion Corp., an innovator in vibrotactile feedback medical training equipment, cars, gaming and mobile phones has a new solution that may hold the answer.”

siehe auch:
- Haptische Touchscreens
- Multi-Touch Interaction Research

May 16th, 2006 by Tim Bruysten in interFACE

snap

Das Interface von snap ist ganz gut gestaltet, aber weder revolutionär noch neu. Trotzdem; etwas Bewegung kann dem Suchmaschinenmarkt nur gut tun:

“We believe the visual display of data along with text is better than text alone. Users can better judge a result to be good for their search if they see it rather than read it. When Snap returns results, we show you a preview of the result. The Snap Results-Left/Preview-Right interface concept eliminates much of the guesswork of search, and thus greatly reduces the number of unproductive back and forth clicks to determine if a site is worth your time. We call this Fast Browsing.”

snap2.png

Fast-Browsing ist dabei aber noch nicht der richtige Begriff. Zwar verbergen sich durchaus einige interessante Ideen hinter Snap, doch sind die genauso gut versteckt wie bei Google und anderen Protagonisten des Marktes, auch die Geschwindigkeit ist noch nicht zufriedenstellend.

May 10th, 2006 by Tim Bruysten in interFACE, culture, social software

iRomance - Die Romantik der Zukunft

iRomance, ein lustiger kleiner Kurzfilm, der die Romantik der Zukunft mit den Klischees von Gestern parodiert. Nett gemacht. Ein klitzekleiner Ausflug in die Welt der Singularität.

siehe auch:
- The Knowledge Navigator
- Miss Digital World

May 9th, 2006 by Tim Bruysten in interFACE

“E-Paper galten eigentlich schon als erledigt. Doch in Belgien lässt ein Wirtschaftsblatt gerade seine Ausgaben elektronisch an 200 Testpersonen verteilen. Entwickelt wurde die Technik an der Universität Gent.”

Experten
Ich bin überzeugt, daß das ePaper in Spezialbereichen, wie zum Beispiel dem der technischen Dokumentation eine große Rolle spielen wird. Alle meine 200 Fachbücher in einem kleinen smarten ePaper bei mir zu haben, durchsuchbar und mit einer klugen Ähnlichkeitsanalyse, das wäre schon nicht schlecht.

Neuer Markt
Auf Tageszeitungen bezogen, sehe ich jedoch eher einen anderen Markt. Wozu muß ich eine vollständige elektronische Zeitung kaufen? Für mich wäre es doch viel praktischer, aus zwei oder drei Tageszeitungen die für mich relevanten Themen aggregieren zu können.

Doch wo ist dann der Unterschied zu den Funktionalitäten aktueller Feedreader? Brauche ich dann dafür wirklich spezielle Hardware?

Hardware
An der Zeit, einmal wieder den von Apple anzuführen. Noch ein zusätzliches Gerät mit mir herumtragen? Nein. Hier gibt es eine Menge Spielraum für Visionen neuer mobiler Geräte, die eine Vielzahl von Aufgaben erledigen können und geeignet sind, symbiotisch mit dem Anwender zu funktionieren.

Literatur?
Gott bewahre! Für nichts würde ich meine Bücher eintauschen. Das Buch ist ein oft unterschätztes, exzellentes Interface und dazu noch ein Gut von Genuß und Kultur. Außerdem in der Regel haltbarer, als digitale Datengeräte.

siehe auch:
- Flexibles, farbiges ePaper
- E-Paper - eine ökologische Sünde?
- “Pentop”-Computer
- Display - Innovation

April 15th, 2006 by Tim Bruysten in interFACE, FUN, datensicht

Flashbag

“In direkter Proportion zu den auf dem Stick gespeicherten Daten bläst eine Minipumpe die Hülle des Sticks auf. Erst wenn die Daten gelöscht werden, schrumpft der “USB-Flashbag” wieder auf normales Maß zurück.”

Nutzloses Spielzeug? Nein! Warum soll ich immer einen USB-Stick an den Rechner anschließen müssen, nur um zu sehen, daß ich die Daten doch nicht draufbekomme? Sicherlich gibt es andere, platzsparendere Möglichkeiten; doch die grundsätzliche Idee einer “natürlichen Visualisierung” ohne technische Metaphorisierung (…) wunderbar!

March 29th, 2006 by Tim Bruysten in interFACE, usability, mobile

“[…] Repetitive clicking, required for scrolling down lists etc. with many handsets, is ergonomically less intensive for mobile users. These people are used to text messaging - which is ergonomically more stressful - repetitive hitting the *same* key is easy. Users reported no problems with a list scroll requiring more than a dozen clicks.

Problems arose if users lost their sense of ‘place’ within the mobile application, and this is a failing of several implementations that we reviewed in our research phase. Due to the real estate limitations, often times the ‘locating devices’ were sacrificed in the interest of content or functionality - to the detriment of the usability of the site. […]”

Ein interessanter Artikel, der einige diskussionswürdige Themen anschneidet.

siehe auch:
- Testung der Usability mobiler Anwendungen
- Ubiquitous Hardware
- Nordrhein-Westfalen erprobt Handy-TV via DMB
- mobile Entertainment
- mobile TV
- Mobile eLearning

extern:
- Datensicht Mobil - Seminarweblog von Prof. Klaus Gasteier

March 28th, 2006 by Tim Bruysten in interFACE

multitouch

“While touch sensing is commonplace for single points of contact, multi-touch sensing enables a user to interact with a system with more than one finger at a time, as in chording and bi-manual operations. Such sensing devices are inherently also able to accommodate multiple users simultaneously, which is especially useful for larger interaction scenarios such as interactive walls and tabletops.”

Ein sehr interessanter Ansatz zur Erweiterung von Screen basierten Interfaces. Nicht nur, daß die unterschiedliche Position von bis zu 10 Objekten (z.B. Fingern ;-)) erfasst wird, sondern ebenfalls die Druckstärke…

Besonders spannend finde ich die Möglichkeiten, Interaktion und Kollaboration von mehreren Usern an einem Display zu realisieren. Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten der Arbeit und ganz neue Spielkonzepte. Hach!

UPDATE 03.10.2006
Jeff Han präsentiert sein Multi-Touch Display auf den Ted Talks.

siehe auch:
- Haptische Touchscreens
- TactaPad - See … Touch … Feel
- coeno
- Haptisch-optisches Interface
- “Pentop”-Computer
- The Knowledge Navigator

extern:
- Multi-Touch-Video (MPEG-1, 17 MB)

December 16th, 2005 by Tim Bruysten in interFACE, accessibility, usability, augmented reality

“VW hat hat eine Technik lizensiert, die Touchscreen-Felder fühlbar macht. Mit TouchSense gibt der Haptik-Spezialist Immersion analog zu richtigen Schaltern eine taktile Rückmeldung während der Berührung von Software-Buttons auf entsprechend ausgestatteten Displays”

Auf der Website von Immersion heißt es dazu:

“With Immersion TouchSense® technology, instead of feeling just the hard touchscreen surface, graphical buttons can seem to depress and release much like physical buttons and switches. This responsive action supplies a more intuitive, natural, multisensory experience for users, and an exciting opportunity for touchscreen manufacturers and system integrators.”

Eine sehr interessante Technologie, die viele Interfaces / Systeme einfacher und leichter zugänglich machen wird, wenn sie denn intelligent eingesetzt wird…

siehe auch:
- TactaPad - See … Touch … Feel
- coeno
- Haptisch-optisches Interface
- “Pentop”-Computer
- The Knowledge Navigator
- The All-Mighty-Mouse
- Apple stellt »Spoken Interface« vor
- Raskins weise Worte
- The tale of the vibrating shoes
- geschichte des user interface