Archive for the 'global playing' Category

December 15th, 2004 by Tim Bruysten in global playing, DAS NETZ

“Für den Handel in den Entwicklungs- und Schwellenländern ist das Internet ein wesentlicher Wachstumsmotor. Doch noch immer liegt die Rate der Zugänge zum weltweiten Datennetz in diesen Ländern zehn Mal niedriger als in Industriestaaten. Das stellt die Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen (UNCTAD) in ihrem E-Commerce- und Entwicklungsbericht 2004 fest.

Jüngste Studien zeigten, dass die große Mehrheit der Entwicklungs- und Schwellenländer in Sachen Internet-Handel völlig unterversorgt sind, heißt es. Zwar verfügten viele kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) über einen Personal Computer und Netz-Zugang - bei einem Anteil von über 90 Prozent ist deren Anteil sogar relativ hoch.”

UPDATE:

“Für den Handel in den armen Ländern des Südens sei das Internet ein wesentlicher Wachstumsmotor. Doch noch immer liegt die Rate der Zugänge zum weltweiten Datennetz in diesen Ländern zehn Mal niedriger als in den Industriestaaten. Das stellt die Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen (UNCTAD) in ihrem am Mittwoch in Genf vorgestellten E-Commerce- und Entwicklungsbericht 2004 fest.”

siehe auch:
- wie die globalisierung die globalisierung überflüssig machen könnte
- Chancen der Globalisierung gemeinsam nutzen

November 22nd, 2004 by Tim Bruysten in global playing

Mhh - hat da einer meinen Artikel gelesen?

“The last 200 years have driven centralization and changed the human experience in ways that conflict with evolution. The Internet will reestablish a more balanced, decentralized lifestyle.”

November 20th, 2004 by Tim Bruysten in global playing

“Ob internationale Finanzstabilität, Ölpreise, Terrorismusfinanzierung, Steuerhinterziehung, Umschuldung oder Kapitalverkehrsliberalisierung - die Themenpalette, zu der sich die Finanzminister und Notenbankgouverneure der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer der Welt an diesem Wochenende in Berlin austauschen, ist breit gefächert.”

mhh…
- wie die globalisierung die globalisierung überflüssig machen könnte
- Das Ende der Massenmedien

September 7th, 2004 by Tim Bruysten in global playing

John Kerry hat ein Problem: Bisher ist es ihm noch nicht gelungen, dem amtierenden Präsidenten George Bush seine Themen aufzuzwingen. Statt zu einer Abstimmung über den Amtsinhaber gerät die bevorstehende Wahl immer mehr zu einer Abstimmung über die Charaktereigenschaften des Herausforderers. Bush bestimmt die Agenda des Wahlkampfes. Mit einem Thema aber kann Kerry punkten: mit seiner Kampagne gegen Jobverlagerung ins Ausland.

June 26th, 2004 by Tim Bruysten in the social x, global playing, telekratie, eGovernment, patente

wie heise online berichtet, ist es bei der ersten vorbereitungskonferenz zum weltgipfel der informationsgesellschaft zu einem eklat gekommen. regierungsfreundliche tunesische gruppen haben die rede einer menschenrechtlerin erfolgreich mittels tumult verhindert, weil diese in ihrer rede auch auf die menschenrechtssituation in tunesien hinweisen wollte. ein video zeigt einen ausschnitt der situation.

diese situation zeigt, wie wichtig es ist, den anfängen des abbaus einer freien (informations- und wissens-) gesellschaft zu währen, zeigt aber auch, dass wir eben durch die viel zitierte globalisierung schon aus ganz eigennützigen gründen die augen vor solchen situationen nicht mehr verschließen können, da sie sich unmittelbar auf unsere eigene auswirken können.

aus diesem blickwinkel betrachtet, läßt sich die vehemenz vieler erklären, wenn es hierzulande um patente auf einfachste strukturen, software und allgemeines wissen geht.

siehe (intern):
- neues bezüglich softwarepatenten
- wählen gehen!
- ein grund [mehr] softwarepatente abzulehnen
- als beführworter freien wissens
- links zum thema softwarepatente
- zeitbombe aus brüssel

und (extern):
- AKTEN IM NETZ (spiegel)
- Neues Telekommunikationsgesetz tritt in Kraft (heise)
- Microsoft patentiert den “menschlichen Datenbus” (heise)

March 16th, 2004 by Tim Bruysten in global playing

die globalsierung kostet die sozialwirtschaften in aller welt einen hohen preis. durch den internationalen wettbewerb wird es erforderlich, auf soziale errungenschaften zu verzichten und weltweit eine durch wirtschaft und deren freiheitsdrang geprägte kultur zu übernehmen. doch die wirtschaftlichen interessen, welche die wirtschaft zur globalisierung antreibt, könnten einen gegenteiligen effekt haben und den sozialen, sowie politischen interessen an der globalisierung langfrisig weichen.

denn, durch die globalisierung der kommunikation und der datenwege kann sich ein auf regionalen und kommunalen wirtschaftsgrößen basierendes system weltweit etablieren. dadurch können viele global player schlicht und ergreifend überflüssig werden, wenn sich die konsumenten dazu durchringen, eben diese kommunikationswege zur zielgerichteten marktbeobachtung benutzen würden.

der daraus entstehende konsum könnte zwar global sein, jedoch besonders kleine wirtschaftseinheiten bevorzugen. der zu zahlende preis wäre der verzeicht auf viele billigprodukte, bei jedoch einer höheren stabilität der sozialsysteme; und vorallen deren weltweite etablierung.

dies ist zwar äußerst komplex und schwierig mathematisch nachzuweisen, doch erlaube ich mir an dieser stelle die unschärfe, den beweis schlicht mit dem hinweis auf den erfolg kleinerer wirtschaftlicher größen und deren exorbitantes wachstum der vergangheit zu führen. solange die bundesrepublik nicht wesentlich globalisiert war, waren unsere sozialsysteme erheblich sicherer und die wachstumslage der wirtschaft stabiler.

dabei sollte man jedoch auf keinen fall den fehler machen, die globalisierung zu verteufeln, selbst der rein wirtschaftliche teil der globalisierung kann allgemein nutzbringend sein - versucht doch gerade dieser artikel dies zu zeigen. von anderen bereichen der globalisierung, wie der möglichkeit zu einer höheren weltweiten transparent und damit medialen, aber basalen, also auf den augen der individuen beruhenden, kontrolle der politischen wie wirtschaftlichen systeme. aber auch die kaputt-zitierte “begegnung der kulturen” ist von nicht zu verachtendem interesse für die fortentwicklung der menschheit.

darüberhinaus würden weitere probleme der ökologie und des tierschutzes mit einer solchen global-lokalen wirtschaft automatisch reduziert werden.

verschwinden werden die global-player natürlich nicht, an einigen stellen werden sie immer gebraucht werden, man denke nur an die benötigte logikstik, die in akzeptabler qualität nur von weltweiten größen organisiert werden kann, doch wird ihre beudeutung sinken. die strategen der betroffenen unternehmen werden diese möglichkeiten natürlich bedacht haben, was mich zu der frage bringt, ob einige überlegungen, die aus der wirtschaft und dem von der wirtschaft beeinflussten teil der politk kommen und sich auf die kontrolle der (digitalen) kommunikation und der verschärfung von urheberrechten und copyrights beziehen, nicht eben diese entwicklung verhindern sollen.

doch das internet wird sich nicht nur als reines verkaufsmedium durchsetzen lassen, viele der user sind wache und intelligente personen, die eben selbiges zur kommunikation und dem ausbau solcher ideen nutzen werden.

und was wäre, wenn eine dritte welt region eben diese idee als langfristiges und nachhaltiges projekt zur etablierung einer eigenen stabilen wirtschaft und dem möglichst stabilen erhalt der bestehenden volkswirtschaften zur nutzung derer ressourcen vorrantreibt…