die globalsierung kostet die sozialwirtschaften in aller welt einen hohen preis. durch den internationalen wettbewerb wird es erforderlich, auf soziale errungenschaften zu verzichten und weltweit eine durch wirtschaft und deren freiheitsdrang geprägte kultur zu übernehmen. doch die wirtschaftlichen interessen, welche die wirtschaft zur globalisierung antreibt, könnten einen gegenteiligen effekt haben und den sozialen, sowie politischen interessen an der globalisierung langfrisig weichen.
denn, durch die globalisierung der kommunikation und der datenwege kann sich ein auf regionalen und kommunalen wirtschaftsgrößen basierendes system weltweit etablieren. dadurch können viele global player schlicht und ergreifend überflüssig werden, wenn sich die konsumenten dazu durchringen, eben diese kommunikationswege zur zielgerichteten marktbeobachtung benutzen würden.
der daraus entstehende konsum könnte zwar global sein, jedoch besonders kleine wirtschaftseinheiten bevorzugen. der zu zahlende preis wäre der verzeicht auf viele billigprodukte, bei jedoch einer höheren stabilität der sozialsysteme; und vorallen deren weltweite etablierung.
dies ist zwar äußerst komplex und schwierig mathematisch nachzuweisen, doch erlaube ich mir an dieser stelle die unschärfe, den beweis schlicht mit dem hinweis auf den erfolg kleinerer wirtschaftlicher größen und deren exorbitantes wachstum der vergangheit zu führen. solange die bundesrepublik nicht wesentlich globalisiert war, waren unsere sozialsysteme erheblich sicherer und die wachstumslage der wirtschaft stabiler.
dabei sollte man jedoch auf keinen fall den fehler machen, die globalisierung zu verteufeln, selbst der rein wirtschaftliche teil der globalisierung kann allgemein nutzbringend sein - versucht doch gerade dieser artikel dies zu zeigen. von anderen bereichen der globalisierung, wie der möglichkeit zu einer höheren weltweiten transparent und damit medialen, aber basalen, also auf den augen der individuen beruhenden, kontrolle der politischen wie wirtschaftlichen systeme. aber auch die kaputt-zitierte “begegnung der kulturen” ist von nicht zu verachtendem interesse für die fortentwicklung der menschheit.
darüberhinaus würden weitere probleme der ökologie und des tierschutzes mit einer solchen global-lokalen wirtschaft automatisch reduziert werden.
verschwinden werden die global-player natürlich nicht, an einigen stellen werden sie immer gebraucht werden, man denke nur an die benötigte logikstik, die in akzeptabler qualität nur von weltweiten größen organisiert werden kann, doch wird ihre beudeutung sinken. die strategen der betroffenen unternehmen werden diese möglichkeiten natürlich bedacht haben, was mich zu der frage bringt, ob einige überlegungen, die aus der wirtschaft und dem von der wirtschaft beeinflussten teil der politk kommen und sich auf die kontrolle der (digitalen) kommunikation und der verschärfung von urheberrechten und copyrights beziehen, nicht eben diese entwicklung verhindern sollen.
doch das internet wird sich nicht nur als reines verkaufsmedium durchsetzen lassen, viele der user sind wache und intelligente personen, die eben selbiges zur kommunikation und dem ausbau solcher ideen nutzen werden.
und was wäre, wenn eine dritte welt region eben diese idee als langfristiges und nachhaltiges projekt zur etablierung einer eigenen stabilen wirtschaft und dem möglichst stabilen erhalt der bestehenden volkswirtschaften zur nutzung derer ressourcen vorrantreibt…