“Neue Formen der Interaktion mit dem Computer, Spracherkennungssysteme werden laut Ballmer in der Zukunft immer wichtiger: “Tastatur und Maus werden nicht völlig verschwinden, aber zunehmend in den Hintergrund rücken.” Auch volltechnisierte, vernetzte Haushalte würden zunehmend zur Normalität werden. “Ich selbst lebe in einem Hightech-Haus der Gegenwart, das ist jedoch noch relativ bescheiden im Vergleich zum Haus der Zukunft von Bill Gates.” Großes Zukunftspotential sieht Steve Ballmer außerdem in neuen Software-Entwicklungen für digitales Home-Entertainment wie internetbasierte Fernsehdienste.”
Das Tastatur und Maus langsam immer weiter in den Hintergrund treten werden, halte ich ebenfalls für sehr wahrscheinlich. Man brauch nur an MultiTouch, die haptischen Touchscreens, coeno oder den Pentop-Computer denken, um das kreative Potential zu spüren, welches in (neuen) Technologien steckt.
Doch einen Punkt sehe ich bei Microsoft schon immer als nicht wirklich wahrgenommen. Es ist natürlich auch das Geschäftsmodell, welches Google erfolgreich gemacht hat. Doch zunächst gab es einen Google-Hype, weil Google eine Alternative war.
Zwei Studenten, die ein wirklich einfaches und im ersten Schritt auch werbefreies Interface präsentiert haben und voller Enthusiasmus von einer neuen Technologie berichteten – das hat nicht nur die Nerds und passionierten Technologie-Firstmover bewegt, sondern auch eben den Rest der Welt nicht abgeschreckt.
So halte ich eher das Benutzungsgefühl des individuellen Anwenders für den Hauptgrund der Erfolgsgeschichte von Google. Ob man dies heute noch von Google sagen kann, steht auf einem anderen Blatt…
Interfaces:
- TactaPad - See … Touch … Feel
- The All-Mighty-Mouse
- Apple stellt »Spoken Interface« vor
- The tale of the vibrating shoes
- geschichte des user interface
- ShapeWriter
computing visions
- Raskins weise Worte
- Chips und Betriebssystem werden irrelevant
- The end of filesystems
- Ubiquitous Computing
- The Web 2.0 Experience Continuum
- TV vs Web oder konvergente Medien?

