Ersonnen wurde es bereits vor sechs Jahren, vor sechs Wochen sollen die ersten Netzwerkverbindungen für das US-amerikanische World Wide Web für zukünftige Kriege gelegt worden sein. Das meldet die New York Times in einem Bericht. Ziel des militärischen Netzes soll es sein, amerikanischen Militärbefehlshabern und Truppen ein bewegtes Bild der Feinde und Bedrohungen zu geben — “Gottes Blick auf eine Schlacht”. Soldaten sollen im Einsatz einfach einen Laptop öffnen, über Satellit Bilder anfordern und innerhalb von Sekunden auf den Rechner laden können. Das amerikanische Verteidigungsministerium bezeichnet das Netzwerk als “Global Information Grid” (GIG).
Archive for the 'eGovernment' Category
ein unterschätzes thema:
“Da Email-Überwachung in grossem Stil nun auch in Deutschland salonfähig wird (siehe heise: Verpflichtung zur E-Mail-Überwachung trifft die Providerbranche hart), habe ich mir WinPT heruntergeladen. Das ist eine Windows-Anwendung welche eine grafische Oberfläche für GnuPG (die Open Source Variante von PGP) bereitstellt.
Wie man seine Emails sicher verschlüsseln kann und welche Tools man braucht, findet man bei Usability Inside: Verschlüsseln Verbrecher nachts E-Mails?
Lasst uns in Zukunft ganz einfach so viele Mails wie möglich in verschlüsselter Form verschicken. Je höher das aufkommen, desto sinnloser die Überwachung von Emails.”
siehe auch:
- Peter Schaar warnt vor allgemeiner Überwachungskultur
“EUR-Lex bietet einen unmittelbaren und kostenlosen Zugang zu den Rechtsvorschriften der Europäischen Union. Über das System können das Amtsblatt der Europäischen Union sowie insbesondere die Verträge, die Rechtsetzungsakte, die Rechtsprechung und die vorbereitenden Rechtsakte konsultiert werden. Die Suchfunktionen sind vielfältig.”
guter anfang! doch eigendlich sollte man erwarten, dass europa ein einheitliches portal für alle für den jeweiligen nutzer gültigen rechtsvorschriften, bzw. der rechtsvorschriften seines gastlandes anbietet. und überhaupt, nicht nur rechtsvorschriften, sondern die jeweilige regionale digitale verwaltung, downloads, usw. aber ich fürchte europa, die mitglieder, deren regionen, städte und gemeinden, … sind da sehr proprietär und kochen jeder an seinem eigenem süppchen.
“Die Aufnahme biometrischer Daten in Reisepässe erhöht nicht dessen Fälschungssicherheit. Das behauptet der Chaos Computer Club - und zeigt, wie einfach es ist, eine Fingerabdruckattrappe zu bauen.”
siehe auch: http://ds.ccc.de/084/fingerprint
“Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz Peter Schaar sieht das Grundrecht der Bürger auf informationelle Selbstbestimmung gefährdet. In einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Euro für die kommende Ausgabe erklärte Schaar, die Behörden seien offensichtlich bemüht, unter Einsatz moderner Technik alle möglichen Lebenssachverhalte zu erfassen, um damit jegliches Fehlverhalten frühzeitig zu erkennen. Der Einzelne werde Gegenstand einer Durchleuchtung, deren Umfang er längst nicht mehr durchschauen könne.
“
“Der Bayerische Landtag will künftig Plenardebatten im Internet übertragen. Voraussichtlicher Start ist nach dem Umbau des Plenarsaales im Winter kommenden Jahres. “Ich kann mir vorstellen, dass das Parlament dadurch interessanter wird”, sagte Landtagspräsident Alois Glück (CSU) heute in München. Die Einzelheiten müssten jedoch noch mit den Fraktionen abgesprochen werden.”
Seit 2001 ist es dem FBI in den USA erlaubt, als Folge der Anschläge vom elften September nahezu die gesamte Kommunikation der US-Bürger zu überwachen. ISPs und Telefongesellschaften müssen auf Anfrage der Behörde unter anderem Anschriften, Anruflisten, Betreffzeilen von E-Mails und sogar Listen der aufgesuchten Webseiten übergeben, ohne den Betroffenen vorher zu informieren.
Der umstrittene Patriot Act, ein Gesetz, das US-amerikanischen Ermittlungsbehörden weitreichende Befugnisse bei der Verfolgung und Überwachung von möglichen Terroristen und Straftätern zubilligt, ist teilweise verfassungswidrig.
mhhh. grob zusammengefasst - verfassungswidrig ist also nicht, die menschen (ohne richterlichen beschluß) zu überwachen und auszuspionieren und sich damit faktisch einen totalitärem, willkürlichen überwachungsstaat anzunähern; sondern verfassungswidrig ist, dass die zur teilhaberschaft an der überwachung gezwungenen provider und telekommunikationsunternehmen nicht darüber reden dürfen, dass sie die daten ihrer kunden an das fbi übergeben müssen.
verkehrte welt.
ist ein neuer service der verbraucherzentrale nrw.:
Sie wollen Ihren Garten oder die Wohnung mal wieder auf Vordermann bringen, aber Ihnen fehlen die richtigen Geräte und Werkzeuge?
Sie suchen nach einer günstigen Alternative zum Neukauf von teuren Geräten?
Sie wollen nicht alles, was Sie nur selten im Jahr brauchen in Ihren vier Wänden aufbewahren müssen?
Sie besitzen defekte Produkte, wissen aber nicht, wo sie diese in der Nähe reparieren lassen können?
über das layout läßt sich jedoch streiten… “nutz-bar” ist irgendwie anders ;-)
Die mexikanische Regierung will den Kampf gegen die Kriminalität mit aller Entschlossenheit aufnehmen. Dazu hat sie ein Nationales Informationszentrum gegründet. Dort sollen alle Informationen über “kriminelle Aktivitäten” in einer Datenbank erfasst werden. Um die Mitarbeiter des Zentrums oder das Zentrum selbst zu schützen, wurde bei allen Mitarbeitern ein Chip in den Arm implantiert. Dabei handelt es sich um den VeriChip, den Applied Digital Solutions entwickelt und auf den Markt gebracht hat.
Bislang waren die Menschen eher zögerlich, sich einen Chip zu implantieren, um zweifelsfrei identifiziert zu werden. Bislang wurden denn auch nur RFID-Chips in wenige Menschen implantiert, beispiels- und sinnigerweise in Stammgäste einer spanischen Diskothek, die so kein Geld mehr mitnehmen müssen, um zu bezahlen ( Das Konto im Oberarm). Auf der Liste der möglichen Kandidaten stehen (Schul)Kinder, Kranke, Alte, Sexualstraftäter oder andere Straftäter und gefährdete Personen wie Politiker oder reiche Prominente. Einen ersten Vorstoß gab es nun in Mexiko. Hier haben sich gleich über 150 Mitarbeiter des Justizministerium verchippen müssen.
Die umstrittene Technologie Radio Frequency Identification (RFID) wird jetzt von den Schulen in Osaka, Japan, zur Überwachung von Schülern eingesetzt. Für die Schulbehörde der Stadt überwiegen die Vorteile der erzielbaren Kontrolle deutlich die Bedenken von Menschenrechtlern und Verbraucherschützern.

