Archive for the 'education' Category

April 15th, 2006 by Tim Bruysten in education

nuvvo

gefunden bei Oliver Wrede:

Nuvvo is a platform where teachers can add an online course and optionally sell enrollments. Nuvvo is free - but once the instructor charges money Nuvvo will keep an 8% commission of all enrollments sold.

siehe auch:
- Und täglich grüßt das eLearning
- quality plus openness
- iTunes U
- The Knowledge Navigator
- Diskussion über eLearning
- KidPad
- Mobile eLearning

extern:
- Nuvvo

March 29th, 2006 by Tim Bruysten in education, wissensmanagement

Heise schreibt über die Rede der brandenburgischen Wissenschaftsministerin Johanna Wanka bei der Eröffnung der “Berlin 4 Open Access“.

Die Ministerin bekennt sich zu der Problematik des offenen und freien Zugangs zu wissenschaftlichen Publikationen. Im Zeitalter analoger Medien waren Hochschulen darauf angewiesen, daß Verlage ihre Studien gedruckt und distribuiert haben. Nun haben wir dieses Zeitalter jedoch nicht nur verlassen, sondern finden auf der Schwelle zum neuen ein monopolistisch anmutende Struktur im betroffenen Verlagswesen vor.

Da sich allerorten verwundert umgesehen wird, bleibt die Frage, warum die Verlage die Offensichtlichkeit der Überflüssigkeit der bisherigen Methodik nicht zu ihrem Vorteil weiterentwickelt haben und bereits den Hochschulen eine Lösung anbieten können.

Aber auch die Hochschulen müssen sich fragen lassen, ob sie die Frage entkräften können, ob sie denn ohne eLearning, respektive den digitalen Zugriff auf Bildung, in der Zukunft noch konkurrenzfähig sein können; wenn denn (potentielle) Studenten gerade angesichts von neuen Studiengebühren, vielleicht genau diesen Punkt als ein entscheidendes Kriterium in ihre Hochschulwahl einfließen lassen.

Und je mehr Studiengebühren fällig werden, desto mehr wird sich der Student als Kunde fühlen wollen - wozu eine serviceorientierte Unterstützung gehört, die im 21. Jahrhundert sicher auch eLearning beinhaltet.

siehe auch:
- quality plus openness
- iTunes U
- Diskussion über eLearning
- eLearning in der Kritik?
- Mobile eLearning
- Medieneinsatz im Hochschulunterricht
- Blogs, Kollaboration und soziale Netzwerke

November 10th, 2005 by Tim Bruysten in education, wissensmanagement, media, Infotainment

“Fernsehen auf dem Handy wird im Jahre 2010 einer Studie zufolge rund 450 Millionen Euro Umsatz bringen. Viele Kunden seien bereit, für diesen Zweck rund 5 bis 12,50 Euro pro Monatauszugeben. Mobile-TV sei im wesentlichen ein Abo-Service und werde durch Werbung nicht sehr viel Geld erlösen. Das ist das Ergebnis einer Studie.”

Es wird stark von den inhaltlichen Konzepten, wie auch der Aufbereitung der Inhalte abhängen, ob ein solcher Markt wirklich erfolgreich ist. Nicht stimme ich mit der Vermutung überein, daß in einem solchen Markt durch Werbung nicht viel Geld umzusetzen sei, auch dies ist eine Frage des richtigen Konzeptes. Klar ist aber, daß sich ganz andere Businessmodelle anbieten, weil ein ganz anderer Nutzen, als im klassischen TV oder im klassischen PC-Gebrauch geschaffen werden kann. Doch bedarf es dazu frischer Ideen. Alles zu bekommen. Und zwar hier. :-)

Dabei ist das Stichwort der Konvergenz ganz sicher hier an der richtigen Stelle angebracht.

siehe auch:
- educasts: Stanford on iTunes
- Location based services
- The Knowledge Navigator
- Mobile eLearning
- Der Unterricht wird zum Lokaltermin
- Hörbücher aus dem Automaten
- Die Humanisierung des Netzes
- Urbane Datenräume

October 28th, 2005 by Tim Bruysten in education, wissensmanagement, innovation, [geschichte der zukunft]

Oliver Wrede pointed me to this new iTMS offer. And, of course, it’s really cool!

“While others are still resisting the idea to webcast course content online Stanford moves along by integrating (at least some of) their educational content with the iTunes Music Store. Can you see the iTunes Educational Shop coming up? One-click shopping for lectures and files that use the same DRM protection like the songs you buy at Apples Music Store? Right now the audio clips stream for $0.00 and you can download the pieces with a single click. Now nobody needs to stretch the imagination anymore. It is actually a no brainer - same technology, different application.

If you have iTunes installed you can directly open the site with a simple click.”

My mind is overloaded with ideas, how to make projects with that. And it comes quite at the right time where I was thinking in general about educational systems on the web and on mobile devices.

October 26th, 2005 by Tim Bruysten in education, c-learning / e-learning, telekratur

Die Firma klicksafe stellt sich auf Ihren Internetseiten als “Beschützer” vor:

“Surfen, mailen, chatten, bloggen - das Internet und die neuen Online-Technologien ermöglichen Kommunikation und Information in bislang ungewohntem Ausmaß. Diese Chancen bergen aber auch Gefahren. Viren, Dialer oder illegale und schädliche Inhalte können auf dem eigenen Computer landen, aus anfänglich netten Plaudereien im Chat werden Belästigungen oder persönliche Daten werden ausspioniert und missbraucht. Mit dem Safer Internet Programm stellt sich die Europäische Kommission diesen Problemen und macht es sich zur Aufgabe, die Kompetenzen der Bürger im Umgang mit dem Internet zu stärken. Damit Risiken minimiert und Chancen genutzt werden können.”

Natürlich gibt es “schädliche” Inhalte im Internet. Wo gibt es die auch nicht. Wie klicksafe sich dies vorstellt, kann man sich in einem TV-Spot ansehen. Doch wer entscheidet, was schädlich ist und was nicht? Diese Verantwortung einer Firma, oder Institution zu überlassen halte ich für äußerst gefährlich. Viel gefährlicher, als die meisten “gefährlichen” Inhalte im Internet.

Das Kinder nicht mit Pornographie in Verbindung kommen und vor Leid geschützt werden sollten, ist klar. Das ist aber eine Aufgabe der Eltern, die sicher Zeit und Mühe kostet… Dazu können sich Eltern natürlich auch Software bedienen, die sie dabei unterstützen soll.

Doch der oben verlinkte Spot zeigt ein sehr populistisches Bild. Immerhin bekommt die Firma wohl EU-Mittel. Mein Eindruck ist, daß es nicht um Aufklärung, sondern das Verkaufen eines Produktes geht. Nun wird aber im Fernsehen ein Spot gezeigt, der die Realität stark verzerrt und dem Internet in mehreren Hinsichten unrecht tut. Eine echte Aufklärungskampage würde nicht die guten Seiten, die besonders für Kinder und Jugendliche von exorbitanter Bedeutung sind, weglassen, sondern die negativen Seiten nicht in derart abstruser Art und Weise darstellen.

Viel wichtiger wäre eine Kampagne für flächendeckenden und zeitlich großzügigen Breitbandzugang für Kinder und Jugendliche ins Internet.

siehe auch:
- Kinder und die Bilderflut
- kinder und medien
- Multimedia erobert die Kindergärten
- Diskussion über eLearning
- Eine zukunftsfähige Gesellschaft hat ihre Grundlage in den Lebensmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen
- Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen
- Der Traum von der Gesellschaft der Hochgebildeten
- Schröder fordert “neue Kultur der Wissenschaft”
- PCs für Indien - Innovationsherausforderung für Europa
- Orwellsche Zensurmöglichkeiten durch Trusted Computing

October 2nd, 2005 by Tim Bruysten in education, c-learning / e-learning, [geschichte der zukunft]

Auf dem neuen europäischen eLearning Portal gibt es einige lesenswerte Artikel. Es scheint, zumindest bei den für dieses Projekt Verantwortlichen eine ersten Einsicht in eine vernünftige Verwendung der technologischen Möglichkeiten zu geben. Ob dies irgend einen Einfluß auf eine gesamteuropäische “Bildungsrealpolitik” hat, bleibt abzuwarten.

In einem der Artikel dort heißt es:

Digital exclusion strengthens social exclusion, creating dangerous vicious circles
[…]
“Starting with the most general of perceptions, e-learning is distance learning by electronic means. This is how the concept is understood by the university and business worlds. Nevertheless, I believe that this merely instrumental description is insufficient. I think that e-learning should be something more. E-learning should include new methodologies adapted to the new possibilities that Information and Communication Technologies offer us. Anybody may set up an e-learning course made up of a series of PDF files posted on the network along with an e-mail address to which one may write if in doubt. This is unquestionably useful, as it avoids the problem of having to go to a bookshop or a library in order to get hold of the necessary text, and e-mail is definitely cheaper than the telephone, but I think that it is necessary to go much further. For me, e-learning has to consider the idea of virtual community and collaborative learning. Everybody collaborates in the educational process and the interactive capacities made available by new technologies should be used as much as possible.”

An anderer Stelle wird gefragt:

“Are the forces that generate digital exclusion different to those that generate any other form of social exclusion? Is there an example of a technology that has, alone, reduced a particular form of social exclusion? Can education really free people, or at least radically improve their lot, when all other social forces work towards their continued exploitation?”

Der wichtigste Ansatz, der in dem verlinkten Artikel berührt wird ist, meines Erachtens der, daß eLearning nicht als isolierte Institution gesehen wird, sondern in seiner Implementierung, wie auch seinen Auswirkungen tief gesellschaftlich integriert sein sollte, ja zwangsläufig ist. Wenn sich dieser Aspekt weiter herumspricht, könnte der schmalzige Geruch von Langeweile, der bisher auf diversen eLearning-Angeboten liegt weggewischt werden und eine dann wirklich sinnvolle und spannende Lernatmosphäre entstehen.

“Finally, I do believe that education is one of the few safe values that we have in the field of inclusion, whilst, as you say, the other social forces work to continue the exploitation. This is why you will see here my repeated assertion that e-inclusion must have its own pedagogical model and seek education for empowerment if it is to have any meaning.”

siehe auch:
- eLearning in der Kritik?
- Studenten nutzen häufig E-Learning
- Mobile eLearning
- Blogs, Kollaboration und soziale Netzwerke
- Ein Bildungsnotstand jagt den nächsten
- E-Learning in der öffentlichen Verwaltung
- Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen
- Eine zukunftsfähige Gesellschaft hat ihre Grundlage in den Lebensmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen
- Rürup für kostenlose Kindergärten statt Gratis-Studium

September 17th, 2005 by Tim Bruysten in education

Beunruhigt von der Vorstellung, dass die USA die technologische Spitzenposition verlieren könnte, unterstützt IBM Mitarbeiter finanziell, die Lehrer für Mathematik und Naturwissenschaften werden wollen, berichtet das Wall Street Journal in seiner Online-Ausgabe.

Vom Ansatz her finde ich die Idee gut, mehrere Gesellschaftsschichten einander als Lehrende zugänglich zu machen. Doch darf nicht vergessen werden, daß der primäre Zweck von Bildung nicht der ist, daß die Schüler IBM gut gefallen, sondern daß eben Bildung vermittelt wird. Nur so kann Fortschritt und Innovation gesichert werden. Trotzdem kann ich die Idee in ihrem Ansatz gutheißen.

August 29th, 2005 by Tim Bruysten in culture, education, [geschichte der zukunft]

In Magdeburg hat heute eine dreisprachige Grundschule eröffnet. Ein erster Ansatz in die richtige Richtung. Mir geht das Konzept zwar noch lange nicht weit genug, doch ist es innerhalb des bestehenden Schulsystems wahrscheinlich eine der besten Möglichkeiten, kindgerechten Unterricht zu machen.

Auf der Website heißt es:

“Sprachenlernen gehört zum biologisch verankerten Verhaltensrepertoir von homo sapiens. Jedes Kind - abgesehen von pathologischen Sonderfällen - verfügt in hinreichendem Maß über die erforderlichen Lernfähigkeiten. Sprachen lernen bzw. die Fähigkeit dafür ist ein entscheidender Bestandteil, ja Voraussetzung für den lebenslang andauernden Sozialisationsprozeß. Das besondere an der menschlichen Sozialisation ist ja, dass sie weitgehend mit Hilfe von Sprache(n) erfolgt.

Überholt ist der besonders in Westeuropa verbreitete Glaube, es handele sich auch in biologischer Hinsicht um den Normalfall, wenn ein Mensch nur eine einzige Sprache lernt, und dass der Erwerb mehrerer Sprachen ein Sonderfall sei, der besondere Begabung und einen besonderen Aufwand erfordert. Weder ist die Zahl der Sprachen, die jemand zu erlernen vermag, biologisch festgelegt, noch gibt es einen Zeitpunkt, zu dem keine weitere Sprache mehr gelernt werden kann. Es hat sich allerdings gezeigt, das die Altersspanne bis zur Pubertät zu dem Zeitraum gehört, in dem längerfristig das Erlernen weiterer Sprachen in der Regel besonders gut gelingt.

Widerlegt wurde inzwischen auch das Vorurteil, dass das Erlernen weiterer Sprachen zu Beginn der Schulzeit oder schon vor Eintritt in die Grundschule zu Defiziten in anderen Bereichen, etwa der Entwicklung der Muttersprache führt. Ganz das Gegenteil ist der Fall. Kinder, die sehr früh den Zugang zur Mehrsprachigkeit haben, sind längerfristig kognitiv leistungsfähiger und fremden Sprachen und Kulturen gegenüber toleranter.”

siehe auch:
- Mobile eLearning
- Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen
- Der Traum von der Gesellschaft der Hochgebildeten
- Schröder fordert “neue Kultur der Wissenschaft”
- Rürup für kostenlose Kindergärten statt Gratis-Studium
- Ein Bildungsnotstand jagt den nächsten
- Studie: Im Schnitt ein Computer für zwölf Schüler
- Medienmanagement im Schulsystem (tut Not)
- E-Learning wird Alltag
- Der Unterricht wird zum Lokaltermin
- Grundlage für vernetztes Wissensmanagement wird geschaffen
- Wikis, Blogs und Wissensmanagement
- campus innovation
- kinder und medien
- Forscher warnt vor “Googlesierung” der Ausbildung
- poesie der bildung
- Qualität des Schulunterrichts soll überwacht werden

August 22nd, 2005 by Tim Bruysten in education, [geschichte der zukunft]

<nichtlustig>ohne worte</nichtlustig>

“In der aktuellen Spektrum der Wissenschaft, Seite 24: »Umfragen in den USA zeigen seit einem Jahrzehnt eine stabile Mehrheit von knapp fünfzig Prozent für die kreationistische Aussage »Gott schuf die Menschen mehr oder weniger in ihrer heutigen Gestalt zu einem Zeitpunkt innerhalb der letzten 10.000 Jahre«. Hinzu kommen knapp vierzig Prozent für die »Intelligent Design«-Aussage »Die Menschen haben sich über Millionen Jahre hinweg aus weniger fortgeschrittenen Lebensformen entwickelt, aber Gott lenkte diesen Prozeß«. Nur etwas mehr als 10 Prozent — Tendenz leicht steigend — stimmen für »Die Menschen haben sich über Millionen Jahre hinweg aus weniger fortgeschrittenen Lebensformen entwickelt und Gott hatte an diesem Prozeß keinen Anteil.«”

April 6th, 2005 by Tim Bruysten in education, polis, c-learning / e-learning

“Der Aufbau einer international anerkannten Spitzenforschung in Deutschland ist in erreichbare Nähe gerückt. 15 Bundesländer und Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) haben sich in der Bund-Länder-Kommission (BLK) auf einen Kompromiss zur Förderung herausragender Universitäten geeinigt. Nur Hessen lehnte den mühsam ausgehandelten Vorschlag ab.”

Zwar finde ich diesen Kompromiss, soweit er erkennbar ist, besser, als die vorhergehend in der Diskussion befindlichen Vorschläge; trotzdem ist diese Methodik lau. Wer einen Spitzenstandort in Bildung und Forschung will, sollte die treibende Kraft selbiger, also die Studenten, nicht durch (hohe) Gebühren von den Universitäten vertreiben. Gleichzeitig gilt es, ein gesellschaftliches Pro-Bildungs-Klima zu etablieren… Dazu ist aber deutlich mehr erforderlich als Geld.

Vor allem sollten wir uns diesen Unsinn sparen: Rürup für kostenlose Kindergärten statt Gratis-Studium

siehe auch:
- Telepolis: ‘Keine Spitzenuniversität…
- Conflict in design education
- Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen
- Der Traum von der Gesellschaft der Hochgebildeten
- campus innovation
- Schröder fordert “neue Kultur der Wissenschaft”
- Ein Bildungsnotstand jagt den nächsten
- Grundlage für vernetztes Wissensmanagement wird geschaffen
- Wikis, Blogs und Wissensmanagement