Archive for the 'de:sign' Category

October 22nd, 2005 by Tim Bruysten in de:sign

Lesenswerter Artikel von Erik Spiekermann, doch für meinen Geschmack nicht weit genug gedacht… Der konzeptionelle, der strukturierende Ansatz des Design kommt deutlich zu kurz und er bezieht eben wieder Design nur auf “Werbung” in allen ihren Ausprägungen. Doch wer so denkt, denkt nur 15% des Designfeldes.

“Unter Gestaltern, die meinen, sich und ihre Disziplin ernst nehmen zu müssen, ist der Betriff „Stil“ äußerst verpönt. „Inhalt, nicht Stil,“ ertönt der Kampfruf, als gäbe es das eine ohne das andere. Setzt man Stil mit oberflächlicher Kosmetik gleich, ist die Kritik berechtigt; betrachtet man Stil aber als Ausdruck der Selbstähnlichkeit eines Gestaltungssystems, kann er nur entstehen, wenn Inhalte definiert sind. Eine schwache Marke, deren Identität nicht klar erkennbar ist, kann keinen Stil haben, weil ohne Gestaltungswille kein Stil erkennbar wird. “

Doch zumindest im Ansatz zeigt der Artikel einen Weg, weg vom “Agenturdesign” der 90er:

“Wer sich wirklich darauf einläßt, den Stil eines Unternehmens als komplexes Gestaltsystems zu definieren, in dem Variationen erwünscht, Abweichungen jedoch nicht erlaubt sind, wird sich mit mehr als dem üblichen Werkzeug des Grafikers ausrüsten müssen – Grafikdesign, Typografie und Drucktechnik reichen nicht.”

September 28th, 2005 by Tim Bruysten in de:sign

Oliver hat an seinem Projekt weitergearbeitet, absolut lesenswert:

“I am currently working on defining three seminars that lay out a foundation for design education. These courses are not oriented towards the formal and technological aspects of media, but rather focus on the psychological and cognitive questions involved with almost any design work. This is what I came up with”

August 16th, 2005 by Tim Bruysten in de:sign, tekk, innovation

“Within the Appeal environment the practices of art, usability and software development are brought together during the earliest phases of development and supported through ongoing communication and periodic in-person meetings. Appeal serves as an incubator for emerging technologies that reflect this philosophy of work.”

“To me it seems the KDE project is not only trying to improve the look & feel of KDE - they want to include design in their strategy. Finally they need to help Linux to get a competitive user experience.
It is a good sign. But we should never forget the spirit of the early 1970ies where user interface design was about inventing interaction patterns - and not so much about selecting preferable color schemes. There have been very few inventions recently (but a lot of tiny ones to be fair).”

June 1st, 2005 by Tim Bruysten in de:sign

Für meine gerade laufende Diplomarbeit habe ich diese kleine Umfrage erstellt. Bitte fleißig ausfüllen, jeder aber nur einmal :-).

May 22nd, 2005 by Tim Bruysten in de:sign, interFACE, visual communication

alfa1.jpg

Selbsterklärend und überraschend direkt ist diese, wenn man sie sieht, so einfach erscheinende Lösung. Mir gefällt der Ansatz, der offenbart, welche zahlreichen Möglichkeiten unser alltägliches Lebensumfeld noch zur Gestaltung und Nutzenoptimierung anbietet.

Mehr Informationen:
- brighthandle.com

May 15th, 2005 by Tim Bruysten in de:sign, FUN

designation resignation

Nagut, es seih verziehen! ;-)

April 4th, 2005 by Tim Bruysten in de:sign, interFACE, kommunikation

“The theories presented here are related to communication. Students can use these theories as a rich source for a better understanding of the theoretical fieldwork of communication. Choosing a theory for an assignment or report is made easier, since you are able to ‘browse’ through the different theories. All theories which are selected are used in the courses of Communication Studies. Stay critical when you use a theory, because theories are subjectively measured. A lot of theories are mentioned below, make your own judgment about which theories are most helpful and think why they are helpful.”

April 1st, 2005 by Tim Bruysten in de:sign, Datenschutz

“Our data shadows follow us around: information about us leaks out of buildings, seeps out of our devices and is accessible to anyone with the appropriate bit of hardware or software. In an urban environment that is so data-saturated can a distinction between public and private space really claim to exist?

It is the contention of this project that private spaces are increasingly scarce. All spaces are public, except spaces of absence. If privacy once existed in the home, now such a space no longer needs to be tied to a particular location.”

Im Artikel über den Star Trek Kommunikator von Siemens hatte ich gerade erst geschrieben, wie notwendig ein Produkt wäre, welches im öffentlichen Raum Privatsphäre schaffen kann. Scheint, als würden sich noch andere Gedanken zu diesem Thema machen :).

Es kann, meiner Meinung nach, gar nicht genug betont werden, wie wichtig eine öffentliche Diskussion zu der Problematik der sich verselbstständigenden Geräte wäre, damit eine kulturell-inhärente Lösung für diese Problematik, der technikbedingten verschwimmenden Grenze zwischen privaten und öffentlichen Räumen, gesellschaftlich erarbeitet werden kann.

siehe auch:
- Papierdünne Kamera
- Daten hin, Daten her…
- Datenschützer rufen zur Diskussion über RFID sowie über geistiges Eigentum auf
- Datenschützer: Überwachung ist eine “Gefahr für die Sicherheit”
- Big Brother is watching you

March 27th, 2005 by Tim Bruysten in de:sign, education

Oliver Wrede denkt über das Designstudium nach. Dabei unterscheidet er den “klassischen” und den “modernen” Weg, wobei sich der klassische dadurch auszeichnet, dass ein praktisches Arbeiten von und mit den Medien, zielgerichtet auf ein vorzeigbares Ergebnis, stattfindet, während der moderne Weg dazu ergänzend die Methodik der Arbeit und eine verallgemeinernde Herangehensweise pflegt.

“I recently had to think about design education. I sense some divide between classical approaches of design education and some younger approaches. The difference is that “old fashioned” didactics base on the practice of design.”

Ich glaube, dass dies nicht ein Problem der Design-Ausbildung selbst ist, sondern ganz allgemein ein Problem der Design-Welt. Die Vielzahl mißglückter Produkte, langweiliger Strategien sowie ineffizienter Geschäftsprozesse offenbaren dies. So darf man sich nicht wundern, wenn die Design-Ausbildung sich an vielen Stellen davon kaum abhebt.

Grundsätzlich bleibt die Frage, wie sich ein Designer selbst sieht, welche Aufgaben und Verantwortungen hat er, in welche Lebensbereiche dringt er vor, seine Kompetenzen einzubringen?

Und da diese Frage in der Ausbildung, also im Studium beginnt, dürfte Oliver an der richtigen Stelle sitzen, dies positiv zu beeinflussen; wenn sich denn Studenten finden, die über genügend Intellekt und Fleiß verfügen, ihm zu folgen. Wovon man jedoch ausgehen sollte!?

March 13th, 2005 by Tim Bruysten in de:sign

“Klarer Trend auf der Cebit in Hannover: Technik soll Spaß machen. Die Hersteller verpacken ihre Geräte nicht nur immer besser, sondern orientieren sich bei Konzeption und Gestaltung am Alltag der Benutzer. Technologie wird immer mehr zum Lifestyle.”

full article at wdr.de

Scheint, als würde ein Konzept, eine Aufgabe des Design langsam gesellschaftlicher Konsenz werden. Neue Techniken in die Gesellschaft zu integrieren. Glücklicherweise geht der Autor nicht nur auf die Erscheinung, sondern auch auf Nutzbarkeit und Funktionalität ein, zeichnet also ein recht rundes Bild.