Einige lehrreiche Videos über Niklas Luhmann sind bei YouTube aufgetaucht. Eines davon, hier als Appetitanreger:
siehe auch:
- Software: Kostenloser Zettelkasten
- Wikipedia: Niklas Luhmann
Einige lehrreiche Videos über Niklas Luhmann sind bei YouTube aufgetaucht. Eines davon, hier als Appetitanreger:
siehe auch:
- Software: Kostenloser Zettelkasten
- Wikipedia: Niklas Luhmann
Ein interessantes Projekt zur Darstellung von Text-Ähnlichkeiten stellen Magnus Rembold und Jürgen Späth unter munterbund.de vor; bei dem sich jedoch bei genauerer Betrachtung zeigt, wie ungeeignet (komplexe) inhaltserklärende Farbleitsysteme (für Info-Grafiken) sind, weil sie eben nur sehr schwer selbsterklärend sind, sondern im Gegenteil konstruiert werden müssen.
Trotzdem ist es ein sinnvolles und wichtiges Anliegen, Informationsgraphiken mit einem Ähnlichkeitsindikator auszustatten und nach ästhetischen Gesichtspunkten zu gestalten, da der Gebrauchsnutzen dadurch, wenn es richtig gemacht wird, nur gewinnen kann.
siehe auch:
- What relation exists between lies and the milky way?
- The Shape of Song
- musical notation
- dataCloud
- datasmoke

“the “liquid 2D scatter space” is one of the many visual interactive spaces (ispaces) of the “iworld” visualzation modules. it has it’s greatest strength in comparing a lot of information objects at the same time by making it possible to perceive very high information densities with up to 7 quality dimensions simultaneously.
this is achieved mainly by optimizing visual interactive details and introducing liquid browsing as an interaction method to solve the overlapping problem of interactive 2D scatter graphs.”
Ein sehr interessantes Konzept, nicht neu, dafür ästhetisch umgesetzt. Fast so gut, wie unsere Lichtmaschine.
Interessante Datensicht Artikel:
- google search activity map
- The Knowledge Navigator
- datasmoke
- visualcomplexity.com
- dataCloud
- What relation exists between lies and the milky way?
- Gospelspectrum
- Urban Mapping
- The Shape of Song
- buzztracker
- musical notation
extern:
- heise: Flüssiger Browser für komplexe Datenmengen
“Look, I like Google. It’s a great search engine. But I am sick and tired of hearing people praise its clean, elegant look. Hell, all search engines have that clean elegant part to them: type your search terms into the box and hit Enter.”
Ein lesenswerter Artikel. Aus dem der Unterschied zwischen Simplicity und Clarity klar wird. Aber ich möchte dem Autor widersprechen, daß ein “zugeladenes” Interface einen Vorteil gegenüber einem leeren haben könnte. Alles innerhalb eines Klicks verfügbar zu haben ist zwar nett, aber total unbrauchbar, wenn nicht in mindestens der gleichen Zeit der gesuchte Punkte extrahiert werden kann, die ich bei einer Mehr-Klick-Lösung auf das Durchklicken verwenden müßte.
Das Clarity-Konzept darf wort-wörtlich übersetzt werden, es muß Klarheit herschen und zwar im Auge des Betrachters. The Points are: Clarity, Simplicity and Efficency.
Allerdings ist es für ein gutes Interfacedesign notwendig, daß der Blick aus dem System des Interfaces selbst herausgehoben wird. Der Benutzungskontext spielt eine mindestens ebenso große Rolle, wie das Interface selbst. So gelangt man von den technischen Gefilden der Usability-Ingenieure zu einem umfassenderen Ansatz, der sich mit dem Begriff “User-Expirience“ beschreiben läßt.
siehe auch:
- Welcome to the Age of User Experience
- flow is about dancing
- Was ist der Flow?
- Interfaces for Staying in the Flow
- Raskins weise Worte
- Balancing visual and structural complexity in interaction design
Diese bezaubernde Liste hat Andreas Pfeiffer im ACM IT magazine veröffentlicht:
- More features isn’t better, it’s worse.
- You can’t make things easier by adding to them.
- Confusion is the ultimate deal-breaker.
- Style matters
- Only features that provide a good user experience will be used.
- Any feature that requires learning will only be adopted by a small fraction of users.
- Unused features are not only useless, they can slow you down and diminish ease of use.
- Users do not want to think about technology: what really counts is what it does for them.
- Forget about the killer feature. Welcome to the age of the killer user-experience.
- Less is difficult, that’s why less is more
Auch wenn diese Liste keine brandneue Erkenntnis ist, so fasst sie doch einiges sehr schön zusammen. Oliver Wrede spricht in diesem Zusammenhang vom Perspektivenwechsel zwischen system-zentrierter und user-zentrierter Entwicklung. Doch was bedeutet dies? Im Grunde zunächst einmal, sich dem System “User” anzunehmen und zu versuchen, die Bedürfnisse zu begreifen, die für selbigen zu einer Gebrauchsqualität führen.
Betrachtet man ein Produkt aber aus der Sicht eines Anwender-Produktverhältnisses, so wird die obige Liste zu einer Selbstverständlichkeit. Ebenfalls im ACM IT magazine ist vor einiger Zeit eine Liste erschienen, auf die ich hier verwiesen habe: Interfaces for Staying in the Flow. Was ist der Flow?. Nun, ich habe mich der Metapher des Tanzens bedient um zu versuchen, Flow zu erklären.
Aber nicht nur Entwickler auch Werber müssen sich auf einen neuen Anspruch an Produkte einstellen. Diese Video-Parodie zeigt ganz gut den Unterschied zwischen Bullet-Point-Feature Lists und einfach einem guten Gefühl, ein Produkt zu benutzen. Und es dürfte schwieriger sein, ein Produkt zu bewerben, mit dem man sich einfach nur wohlfühlt, als ein Produkt für das es eine lange Liste mit coolen Features gibt.
Während ich diesen Artikel schreibe veröffentlich Apple sein neues “iPod hifi“. Ein Plug-and-Play Audio-System in Ergänzung zum iPod oder AirTunes. Sieht so aus, als wäre Apple hier eine im Sinne des Artikels gelungene Ergänzung der iTunes - iPod - User - Reihe gelungen.

Einen Versuch, inhaltliche Ähnlichkeiten zwischen Texten mit graphischen Mitteln darzustellen, zeigt die Website thirteensquares.com mit dem Projekt “Gospelspectrum“. Gleichzeitig werden inhaltliche Nuancen, historische Bezüge, Textarten und weitere Filter angeboten. Am Interface könnten noch gearbeitet werden, die Konzeptidee ist aber sehr lehrreich.
Berühmt wurde Douglas Engelbart als Erfinder der Computer-Maus. Doch gehen viele weitere, bahnbrechende Ideen auf seine Gedanken zurück. Heute Selbstverständliches wie das “Copy & Paste” an grafischen Benutzeroberflächen wurde von ihm entwickelt und auf der “Mutter aller Demos” von ihm vorgestellt; er promovierte über Gas-Plasma Bildschirme, für die er 13 Patente erlangen konnte.
Eine kleine Übersicht über weitere interessante Denk-Werke von ihm gibt es hier:
invisiblerevolution.net
Weitere Informationen:
- heise.de: “5,5 Millionen Minuten für die Menschheit” — zum 80. Geburtstag von Douglas Engelbart
- de.wikipedia.org: Douglas Engelbart
- Zeit.de Der Erfinder der Maus (von 1998)
ein Zitat von Douglas Engelbart aus letzterem Link:
Nehmen Sie ein Computerdokument. Die Leute glauben immer noch, es müßte wie ein Dokument aus Papier aussehen - und dabei übersehen sie, daß sie es mit einem neuen Medium zu tun haben. In Zukunft werden wir anders mit Wissen umgehen und es auch anders verpacken. Ein Dokument kann die unterschiedlichsten Formen haben. Ich habe viel Energie darauf verwandt, das den Leuten klarzumachen. Die elektronische Post, die wir 1970 entwickelt haben, hatte schon Links, das heißt, sie konnte mit allen möglichen Objekten verknüpft werden - und trotzdem: Wenn man heute von einem Dokument spricht, denken die Menschen immer noch an ein zweidimensionales, statisches Ding.
da bin ich ja mal gespannt:
“Neues Design, weitere Stärkung des Informationsgehalts und zusätzliche multimediale Inhalte: www.heute.de, das Nachrichtenportal des ZDF im Internet, geht am 6. Januar 2005 in neuer Form an den Start. Die Website löst www.heute.t-online.de ab, die erfolgreiche Kooperation von ZDF und T-Online, die Ende des Jahres ausläuft.”
meine wunschliste:
lustige tiergeschichten. typografie mit flash verfeinert zeigt, wie sehr der mensch sieht, was er sehen möchte, macht aber auch einfach spaß.
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wie nimmt ein besucher eine website wahr? interessante fakten dazu gibt es beim eyetrack III projekt:
News websites have been with us for about a decade, and editors and designers still struggle with many unanswered questions: Is homepage layout effective? … What effect do blurbs on the homepage have compared to headlines? … When is multimedia appropriate? … Are ads placed where they will be seen by the audience?
UPDATE (15.09.2004):
informationen dazu gibt es nun auch bei drweb.