Archive for the 'DAS NETZ' Category

October 26th, 2005 by Tim Bruysten in DAS NETZ

Every day a new announcement…

“Earth to Google Base… come in Google Base… it’s still showing a 403 error right now, but word on the street ‘sphere is that Google is poised to launch what sounds like a freeform web-based database application, where folks can create datasets and make them publically shareable and, of course, searchable. Some of the more highly relevant datasets will be included in the main Google search index and other Google properties like Froogle, etc., though there’s as yet no official announcement so it’s unclear how those criteria are determined.

This I will look forward to seeing — I wonder how “social” it will be, if groups can easily collaborate on datasets. If so, it would be an interesting addition to the collaborative media mix — sort of like Wikipedia with structured data. No, no, wait… it’ll be the Flickr of databases! Of course. Oh and, nice try Google, we’re totally onto your “let the servers go live just long enough for bloggers to grab a screenshot and pump the interwebs full of anticipation for our seemingly enigmatic new beta service.” Don’t think we’ll fall for this crap every time. Wait…”

Soweit nur Spekulation. Aber interessant wäre ein solches Produkt schon. Vor einige Zeit haben wir ja schon über das Ende der Dateisysteme diskutiert. In Verbindung mit Folksonomy-Gedankengut, Tagging und Ähnlichkeitsanalysetools, sowie, nicht zu vergessen weil most important: einem guten Interfacekonzept, könnte daraus tatsächlich eine Killer-Application werden… Abwarten…

October 23rd, 2005 by Tim Bruysten in business, DAS NETZ, [geschichte der zukunft]

“Die deutschen Verbraucher geben immer mehr Geld für Informationstechnik aus. So sind die Ausgaben für den Kauf von Computern, Telefonen und Faxgeräten sowie fürs Internet und andere Postdienstleistungen in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Ein Privathaushalt zahlte 2003 im Schnitt 82 Euro im Monat für Informationstechnik und Kommunikation. Das waren 17 Euro mehr als im Jahr 1998. Das war ein Anstieg von 26 Prozent gegenüber 1998.”

“„Ende 2004 gab es in Deutschland rund 250.000 Mobiltelefone und PC-Karten dieser so genannten dritten Generation, bis zum Jahresende erwarten wir rund 2,5 Millionen“, sagt Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). Die Geräte seien trotz ihrer wesentlich größeren Leistungsfähigkeit inzwischen ähnlich klein, leicht und gut handhabbar wie Mobiltelefone der Vorgängergeneration GSM. Auch die Preise hätten sich angenähert.”

Egal, ob die Erwartungen an UMTS sich erfüllen, egal, ob die Nachfrage nach IT/TK Produkten weiter so steigt… Was diese beiden Zahlen uns sagen können, ist, daß wir mit einer signifikanten Akzeptanz neuer Technologien rechnen können. Uns erwartet die Einführung von IT/TK-Systemen, deren Zweck sich den Bedürfnissen der Menschen nicht nur unterordnet, sondern die mit selbigen verschmelzen, in ihnen unsichtbar werden.

Neue Technologien bedeutet die Fusion der Visionen, die mit “Location Based Services” verbunden sind, mit neuen Endgeräten (PDAs mit hochauflösenden Displays, Megapixelhandys, …), mit einem neuen Aufleben der “Folksonomy” usw. Magic times :-)

siehe auch:
- Noch mehr Statistikdaten

September 21st, 2005 by Tim Bruysten in DAS NETZ

“Der US-Internet-Konzern Google plant offenbar ein eigenes drahtloses Computernetzwerk. In einer Liste von häufig gestellten Fragen (FAQ) erwähnte das Unternehmen ein Produkt namens “Google Secure Access”. Damit könne eine sicherere Verbindung zu “Google WiFi” aufgebaut werden. Der Konzern wollte sich nicht dazu äußern.”

Wenn man bedenkt, wie Google angefangen hat… und das einmal der USP von Google war, so einfach wie nur möglich zu sein, wird mir ganz schwindelig. Doch was ist nun eigentlich “Google”? Eine Suchmaschine? Ein Weblog? Foren? 3D-Daten? Weltkarte? Produktvergleich? Telefonbuch? Mhhh? Die Marke verwässert, abwarten…

mobilelandscape

“several real-time maps titled ‘Digital Derive’ that visualize the volume & geographic source of cell phone usage in Graz, showing a visual conceptual layer in the use & experience of the city. thousands of mobile phones are simultaneously ‘pinged’ to establish their precise location in space at a given moment in time.”

In mehrerer Hinsicht ist dieses Projekt sehr spannend. Nicht nur weil sich durch Überlagerung mit verschiedenen Karten oder durch das Hinzufügen von Interaktionsdaten der “getrackten” Telefonbesitzer äußerst interessante Dinge über Städtebau, urbane Räume und soziologische Netze lernen lassen, sondern auch, weil es die Transparenz unserer Gesellschaft offenbart.

Es wird Zeit, daß mehr solcher Projekte in die Öffentlichkeit dringen, daß die Gesellschaft endlich diskutiert ob und wenn ja, wie weit sie sich überwachen lassen möchte.

mehr Informationen gibt es beim MIT.

September 2nd, 2005 by Tim Bruysten in interFACE, DAS NETZ

Ein sehr interessantes Interface gibt es von der Firma Tactiva zu sehen. Die Demovideos auf der Website zeigen ein erstaunlich direktes Arbeiten.

tactapad

“Interact with your computer in a direct and natural way.
With the TactaPad you can reach into your computer and use both of your hands.
Just like the real world.”

Ich könnte mir Vorstellen, daß die Arbeit damit durchaus sehr anstrengend sein kann, würde es aber gerne einmal probieren…

August 31st, 2005 by Tim Bruysten in DAS NETZ, [geschichte der zukunft]

“Ideen und Pläne, das heutige Internet zu ändern oder gar zu revolutionieren, gibt es viele. PlanetLab, Internet2, LambdaRail, ORBIT, WHYNET, Emulab, X-Bone oder auch DETER sind nur die bekanntesten Netzwerkprojekte, bei denen neue Konzepte getestet werden, um eine bessere Performance, Quality of Service oder Sicherheit im Netz zu erreichen. Jetzt hat auch das Directorate for Computer and Information Science and Engineering (CISE) der US-amerikanischen National Science Foundation (NSF) ein Forschungsprogramm angekündigt, das sich mit der Entwicklung einer stark verbesserten Internet-Architektur beschäftigen soll, damit die erwartete explosionsartige Zunahme von vernetzten stationären und mobilen Computern kompensiert werden kann.”

Meine Erfahrung ist, daß die wirklich interessanten Entwicklungen im Internet bisher immer Grasroot-Entwicklungen waren, denen Institute und Wirtschaft anfangs oft äußerst skeptisch gegenüberstanden. Sei es die Entwicklung von HTML, Filesharing im Allgemeinen, der BitTorent-Gedanke im Speziellen, Weblogs (oder auch Wahlblogs), usw.usf.

mehr Informationen gibt es hier: nsf.gov/cise/geni

zum Stichwort “pervasive computing” siehe auch:

Mario Sixtus macht den Rundumschlag, reiht einen Haufen, zum Teil schon bekannter Zitate zusammen, würzt es mit seiner bekannten Qualität und heraus kommt ein leckerer Kuchen, der das aktuelle Rumoren im Netz erklärbar macht, ohne gleich einen neuen Hype auszurufen.

“Für alteingesessene Netznutzer ist Nachsitzen angesagt. Eine E-Mail-Adresse zu besitzen und unfallfrei einen Web-Browser bedienen zu können genügt nicht mehr, um »drin« zu sein. »Social Software«, soziale Dienste und Anwendungen, verändern das Internet gerade gewaltig. Auch viele Zeitgenossen, die sich im Grunde ihres Herzens für Netz-affin halten, verpassen den Anschluss – und wissen es selbst nicht einmal. »Es entsteht gerade eine riesige Kluft. Wer jetzt nicht dabei ist, dem entgehen wesentliche Möglichkeiten«, befürchtet Thomas Burg. Der Wissenschaftler leitet das Institut für Neue Medien an der Donau-Universität Krems. Er warnt angesichts des behäbigen Verhaltens der Internet-Nutzer im deutschsprachigen Raum vor einer »Digitalen Spaltung zweiter Ordnung«.”

Doch bei aller Freude und Euphorie, die man angesichts der zahlreichen Möglichkeiten empfinden kann, sollte man einige Punkte nicht aus den Augen verlieren. Anonymität sollte, auch im Internet, ein selbstverständliches Bürgerrecht sein und Datenschutz, bzw. das Recht, Herr der eigenen Daten zu sein, darf ebenfalls nicht vernachlässigt werden.

siehe auch:
- Wahlblogs
- One Login to Bind Them All
- Location based services
- mates
- Social Software
- Schwarm-Intelligenz
- Wikipedia: 200.000 deutsche Artikel
- Dein Freund soll auch mein Freund sein
- We Learning: Social Software and E-Learning, Part II
- Google launcht Social Networking Site
- discussion around social networks
- weblogs und social software
- The Heisenberg uncertainty of social networks

August 24th, 2005 by Tim Bruysten in DAS NETZ, [geschichte der zukunft]

“Die Heidelberger DBD (Deutsche Breitband Dienste) hat heute wie angekündigt in ihrer Heimatstadt das stadtweite Wimax-Netz unter dem Namen MAXXtelekom in Betrieb genommen. Mit der Fachhochschule Heidelberg habe sich ein erster Kunde für das neue Angebot entschieden, geht aus einer Mitteilung hervor. Die Standard-Produkte haben eine symmetrische Bandbreite von 1,5 MBit/s bis zu 3,5 MBit/s. Darüber hinaus bietet DBD individuelle Produkte mit Bandbreiten von bis zu 155 MBit/s an.”

Ein mobiler und flächendeckender Breitbandzugang ist Grundlage neuer Ideen, die überall rund um das Buzzword der “Location Based Services” sprießen. Aber auch der allgemeine Lebenskomfort meines Berufszweigs und der anderer, steigt mit jedem weiteren öffentlich zugänglichen Internetzugang.

Das Ziel muß sein europaweit? flächendeckend einheitliche und Kabellose Internetzugänge bereitzustellen. Wenn Europa dies als erste Weltregion schafft, wird dies nicht nur ein wesentlicher Bestandteil der wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Fortentwicklung sein, sondern Europa auch helfen, jene Wissens- und Lern- und Kulturmechanismen zu entwickeln und etablieren, die helfen, es in der Konkurrenz der Weltregionen stark und zukunftsfähig zu machen.

siehe auch:
- Urbane Datenräume
- Amazon Maps
- Wer die Daten hat, hat auch die Macht…
- Location based services
- Satellitengesteuerte Schnitzeljagd
- collective news
- Rollenspiele erobern Computer
- PDA liefert historische informationen
- Das deutsche DSL-Dilemma
- Bundesregierung verspricht: Wir wollen Breitband für alle
- flying internet

August 6th, 2005 by Tim Bruysten in DAS NETZ

Der Tag der Zahlen; zwei verschiedene Statistiknews:

“The Web Server Survey marks its 10th anniversary this month with a milestone, as we now find more than 70 million web sites on the Internet. The August 2005 survey received responses from 70,392,567 sites, an increase of 2.8 million hostnames. This gain, together with the last month’s increase of 2.7 million sites, marks the biggest two-month increase in the history of our survey. It comes just five months after the survey crossed the 60 million mark in March of this year, another sign that Internet growth is eclipsing even the torrid pace of the dot-com boom.”

“Das Bedürfnis, Erlebnisse und Erkenntnisse online der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, scheint unter den Internet-Nutzern rapide zu wachsen. Aus dem “Blog Count” des Blog Herald, für den Zahlen aus aller Welt zusammengetragen werden, geht hervor, dass es weltweit momentan etwa 70 Millionen Blogs gibt. Nach den aktuellen Summen dürfte die Zahl der Blogs in Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten geradezu explodiert seien: Während im Juli 2004 noch bei 7500 aktiven deutschen Online-Journalen konstatiert wurde, die Deutschen seien Blog-Muffel, sei diese Zahl nun auf 280.000 angestiegen.”

andere Statistik-Daten:
- eine neue zahl
- Giga-Traffic
- Internetnutzung älterer Menschen nimmt überdurchschnittlich zu
- Wikipedia: 200.000 deutsche Artikel
- Studie: 62 Prozent der erwachsenen Deutschen sind online
- 32 Millionen US-Amerikaner lesen Blogs
- Zwei Drittel der Deutschen haben PC
- Studie: Im Schnitt ein Computer für zwölf Schüler
- Immer mehr Bauern nutzen den Computer
- Internet-Nutzung: Kluft zwischen Männern und Frauen wird größer
- Studenten nutzen häufig E-Learning
- Web-Nutzung auf Höchststand
- GLOB::LOG

extern:
- Zahl der Websites wächst so schnell wie nie zuvor

August 1st, 2005 by Tim Bruysten in DAS NETZ

scheinen die Daten zu sein, die Microsoft für sein “Virtual Earth” nutzt. Nicht nur das auf dem Apple Campus gähnende Leere herrscht, sondern auch die New Yorker Twin-Towers stehen noch an ihrem Platz. Der Konkurrent Google Maps scheint da deutlich aktuelleres Material zu verwenden.

externe Links:
- heute.de
- Oliver Wrede