Archive for the 'collaboration' Category

August 11th, 2009 by Tim Bruysten in collaboration

Google Wave hat uns (Siggi, Alex, J. und mich) dazu gebracht, das Thema der digitalen Kollaboration und ihrer Werkzeuge, Chancen und Risiken, Utopien und Dystopien in größerem Maßstab zu diskutieren. Dazu gab es bereits einen WaveWednesday und einen Google Wave Hackathon. Nun haben wir uns eine gemeinsame Plattform geschaffen…

…den Wavetank.

September 14th, 2007 by Tim Bruysten in collaboration

Eine neue interne Struktur meiner Firma hat die Notwendigkeit mit sich gebracht, ein kleines kollaboratives Todo-Werkzeug zu haben. Wer macht was. Bis wann. Ein paar wenige Funktionen, dafür schön einfach und schnell zu bedienen. Und bitte, da ist es: valmistua (finnisch für “fertig werden”).

valmistua

Es ist klein, einfach, BETA! und frei. Also, einfach nutzen. In den nächsten Tagen und Wochen wird es ausgebaut werden. Etwaige Bugs bitte gern an mich melden, einige sehr coole Funktionalitäten werden in Kürze noch folgen. Wer diese nicht verpassen will, melde sich einfach am Newsletter an.

November 17th, 2006 by Tim Bruysten in collaboration

“Adobe Systems Incorporated (Nasdaq:ADBE) today introduced Adobe® Document Center, a new hosted service that enables knowledge workers to better protect, share and track the usage of Adobe PDF, Microsoft Word, and Microsoft Excel documents as part of day-to-day communications and collaboration. This new, easy-to-use, web-based service gives business professionals the power to grant and dynamically revoke access to documents distributed inside or outside the firewall, as well as audit actions such as opening, adding comments to, or printing those documents.”

Den Ansatz halte ich für sehr spannend. Jedoch klingt die Beschreibung nach einem geschlossenen und restriktiven System. Eine offene, Format-unabhängige Lösung und tiefere Integration, hätte ich interessanter gefunden.

September 15th, 2006 by Tim Bruysten in wissensmanagement, collaboration

Immer wieder flackert in den letzten Monaten und Jahren die Diskussion auf, wie mit dem Potential des Netzes umzugehen sein, öffentliches Wissen zu aggregieren. Die Wikipedia ist dabei oft Schauplatz oder gar Protagonist dieser Debatte. Augenscheinlich ist sie das erfolgreichste, wenn auch nicht das erste Projekt dieser Art (siehe: h2g2).

Doch was bedeutet Erfolg bei einer öffentlichen, kollaborativen Enzyklopädie? Die Menge der User, der Artikel, deren Qualität, oder eine schwierig zu definierende Menge daraus? Obwohl mit der Encyclopedia Britannica auf gleiche Stufe gestellt, wächst die Kritik an der Methodik der Wikipedia. Da Experten auf gleichem Level mit gleichen Rechten wie Laien oder Besserwissen agieren müssen, Quellen und Verknüpfungen oft nicht oder nur unzureichend vorhanden sind und damit die Verifizierbarkeit und das Vertrauen in den Wahrheitsgehalt und die Qualität in Frage gestellt wird (siehe: The Concept of Truthiness).

Es wäre ein Hohn, wenn das Potential des Netzes nicht in dieser Richtung genutzt werden würde. Larry Sanger, einer der Gründer der Wikipedia hat sich in Berlin auf der “Wizards of OS 4” dafür ausgesprochen, einen neuen Ansatz zu wagen. Citizendium nennt er sein Projekt, bei dem strengere Regeln und der Verzicht auf Anonymität zu einer höheren Qualität führen sollen.

Einen journalistischen Ansatz dieser Art verfolgt das Projekt der Netzzeitung, die Readers Edition. Hier werden Artikel, die von Jedermann verfasst werden können, von einer Redaktion, die ebenfalls theoretisch Jedem offen steht, redigiert, bevor sie veröffentlich werden.

Tim Bonnemann hat auf dem 5. Webmontag in Köln eine ähnlich begründete Diskussion um einen “Citizen Think Tank” begonnen. Doch ist ein umfassender Ansatz, noch nicht in Sicht. Vielmehr stellt sich die Frage, ob es wirklich einen einzigen solchen Ansatz geben muß. Könnte die Lösung dieser Diskussion nicht vielmehr in der Pluralität liegen? Könnten nicht mehrere, konkurrierende Plattformen viel mehr dem Geist des Netzes entsprechen? Könnten sie nicht voneinander lernen, um die besten Autoren wetteifern, sich auf Nischen fokussieren und für diese Spezialisten gewinnen?

Für das allerwichtigste halte ich, daß diese Diskussion tatsächlich geführt wird. Zu viele Journalisten, Schüler, Studenten, Professoren, … schreiben tagtäglich aus dem Netz und natürlich besonders aus der Wikipedia ab. So entsteht Wissen, das nicht falsch sein muß, aber zumindest wage bleibt.

siehe auch:
- Die Kondensation des Wissens
- The power-law of participation
- Die Humanisierung des Netzes
- Wikipedia bald auch als Fixversion
- Wikipedia in der Kritik
- Wahlblogs
- Evolution eines Wikipediaeintrags
- Schlechte Stimmung

May 9th, 2006 by Tim Bruysten in software, wissensmanagement, collaboration

frank gruber compares some todo-list tools:

“Time is our most valuable commodity. Productivity pays. Procrastination costs us time and money, and leaves us stressed, exhausted and unreliable in the eyes of others.

For many, the classic “To Do” list is the remedy. But for heavy web users, there are a number of recently launched to-do list products to choose from, with convenient sharing and other features, and easy to use interfaces.”

have a look:
- Getting Things Done tools

Some interesting thoughts from Ross Mayfield:

Power Law of Participation

“Social software brings groups together to discover and create value. The problem is, users only have so much time for social software. The vast majority of users with not have a high level of engagement with a given group, and most tend to be free riders upon community value. But patterns have emerged where low threshold participation amounts to collective intelligence and high engagement provides a different form of collaborative intelligence.”

related stuff
- Getting started with Skypecasts
- Wikipedia in der Kritik
- Tracing the Evolution of Social Software
- Die Humanisierung des Netzes
- The Heisenberg uncertainty of social networks

May 3rd, 2006 by Tim Bruysten in tekk, collaboration

“Bring internet conversations to life with Skypecasts. Skypecasts are large, hosted calls on Skype. Let your opinion be heard on subjects close to your heart in groups of up to 100 people participating from anywhere in the world.”

Das scheint mir doch eine ganz interessante Sache zu sein. Mal abwarten, wie es benutzt werden wird…

February 20th, 2006 by Tim Bruysten in collaboration

“For most people, open source is a synonym for free software. But for programmers, open source is about sharing code, building on the work of others and not having to reinvent the wheel — at least, that’s the ideal. In practice, code reuse remains very low, because it’s often too hard for programmers to find relevant bits of code for their applications.”

wired is also announcing a solution: krugel.

December 10th, 2005 by Tim Bruysten in collaboration

“Die Online-Enzyklopädie Wikipedia gehört wohl zu den populärsten Internetadressen der Welt. Beim Grimme Online Award ist das Projekt in diesem Jahr gleich mit zwei Preisen ausgezeichnet worden und erntete viel Lob. Doch seit kurzem ist eine Diskussion um den Wahrheitsgehalt der Enzyklopädie entbrannt, ausgelöst durch den amerikanischen Journalisten John Seigenthaler.”

Die Qualität der Artikel in der Wikipedia ist allerdings einer allgemeinen Diskussion zu unterziehen, da sie an einigen Stellen die Manifestation emergenter Meinungsbildungsprozesse und latenter Tonalitätstendenzen aus dem öffentlichen Diskurs zu sein scheint. Damit soll die Wikipedia nicht verteufelt werden, sondern nur darauf hingewiesen werden, daß eine gesellschaftliche Diskussion über den Umgang mit dem Phänomen noch aussteht.

siehe auch:
- Die Kondensation des Wissens
- Magie der OpenSource

October 3rd, 2005 by Tim Bruysten in social software, collaboration

Einen lesenwerten Überblick über die Geschichte von “sozialer Software” gibt der folgende Artikel:

“The term ’social software’, which is now used to define software that supports group interaction, has only become relatively popular within the last two or more years. However, the core ideas of social software itself enjoy a much longer history, running back to Vannevar Bush’s ideas about ‘memex’ in 1945, and traveling through terms such as Augmentation, Groupware, and CSCW in the 1960s, 70s, 80s, and 90s.”