Archive for the 'c-learning / e-learning' Category

April 22nd, 2008 by Tim Bruysten in c-learning / e-learning

cobocards
Tamim hat sein Cobocards-Projekt online gestellt.

Cobocards beschreibt sich selbst mit:

“Mit Cobocards kannst du einfach und schnell Karteikarten erstellen, lernen und ausdrucken.
Noch besser wird es dann, wenn man das im Team macht. So kann man sich die Arbeit teilen, Verständnissprobleme schneller aufdecken und sich sogar mit Hilfe von Skype oder ähnlichen Programmen gegenseitig online abfragen.”

January 25th, 2007 by Tim Bruysten in c-learning / e-learning

WDR: Quarks & Co: Lernen

Die WDR-Sendung Quarks & Co berichtet von aktuellen Forschungsergebnissen rund um das Thema “Lernen”. Das es dabei primär um das Gehirn, Neuronen und Wohlbefinden geht, dürfte sich herumgesprochen haben. Die Sendung ist gut gemacht und erleichtert den Einstieg in ein komplexes Thema.

Mit meinen Studenten in Maastricht habe ich mich in den letzten Wochen sehr ausführlich mit diesem Thema im Kontext eines umfassenden Interfacedesignverständnisses im Allgemeinen und der Konzeption von eLearning-Anwendungen im Speziellen, auseinandergesetzt und kann daher nur die Aktualität des Thema unterstreichen.

An einigen Stellen werden in der Sendung, die man sich hier auch via Internet ansehen kann, jedoch Schlüsse gezogen, die ich so nicht ohne weitere Erläuterung stehen lassen würde, da sie zu einer unscharfen oder unklaren Meinungsbildung führen können: Direkt am Beginn der Sendung wird über die schädlichen Einflüsse von (Gewalt enthaltenden) Computerspielen auf das Lernen bei Kindern gesprochen; meiner Meinung nach zu sehr pauschalisiert und vereinfacht.

Trotzdem, sehenswert. Wie die allermeisten Quarks & Co Sendungen.

siehe auch:
- Computerspiele als Lernsysteme
- Notebooks motivieren Schüler zum Lernen
- Dreisprachige Internationale Grundschule in Magdeburg
- eLearning in der Kritik?
- Multimedia erobert die Kindergärten
- Mobile eLearning
- Forscher warnt vor “Googlesierung” der Ausbildung
- Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen
- Der Traum von der Gesellschaft der Hochgebildeten

October 18th, 2006 by Tim Bruysten in c-learning / e-learning

Der WDR bietet verschiedene Sendungen als Podcasts zum Download an.

“Mit dem WDR-Podcasting können Sie Radio- und Fernsehsendungen hören und sehen wann Sie wollen und wo Sie wollen. Sie abonnieren die WDR-Podcast-Angebote über das Internet und eine Software sorgt dafür, dass die Beiträge automatisch und ständig aktuell auf ihren PC oder MP3-Player kommen.”

Diese Entwicklung ist durchweg positiv zu bewerten und erweitert die Möglichkeiten des öffentlich-rechtlichen Sendungsauftrags in sinnvoller Art und Weise. Nun gilt es jedoch, konvergente Medienformate zu entwickeln, die die Inhalte für das Web nicht nur wiederholen, sondern den Möglichkeiten des Webs in erweiterter Form gerecht werden.

Da ist nicht nur an erweiterte Durchsuchbarkeit, sendungsübergreifende Verknüpfung von Themen, Links zu Hintergrundinformationen, Atomisierung und so weiter zu denken, sondern auch an eine andere freiere Rechte- und Techniksituation, die das Zitieren und Wiederverwenden vereinfacht. Dann wäre auch Brechts Forderung nach einem (öffentlich-rechtlichen) Kommunikationsmedium nicht nur zu erfüllen sondern in Form eines Kollaborationsmediums, in dem sich heterogene Gemeinschaften bilden, die Inhalte diskutieren, weiterentwickeln und damit mitgestalten können, gar zu übertreffen.

Das der Weg der Medien der ist, ihre Grenzen fließend zu gestalten, oder ganz aufzuheben, ist trivial; hier zeigen sich (die ersten) Anzeichen, daß dies in einer allgemein zugänglichen Weise geschieht.

siehe auch:
- Öffentliches Wissen

October 3rd, 2006 by Tim Bruysten in c-learning / e-learning

Aufgrund meiner aktuellen Recherchen habe ich eine neue Sammel-Seite eingerichtet. Neben den visual explanations und dem GUI Overview gibt es nun die eLearning - Examples. Wie die anderen Übersichtsseiten auch, wird auch diese ständig gepflegt werden.

July 26th, 2006 by Tim Bruysten in c-learning / e-learning

Seit Jahren begleitet uns die Diskussion, ob Computer Schülern beim Lernen helfen, oder ob sie eher davon ablenken. Golem berichtet vom einer Studie der Universität Augsburg zu diesem Thema:

“Die Hauptschule bietet für die Einrichtung von Notebook-Klassen besonders gute Voraussetzungen. Der Einsatz des Computers ist in vielen Unterrichtsfächern schon sehr lange im Lehrplan verankert, ebenso wie fächerübergreifender und projektorientierter Unterricht. Das Klassenleitersystem erleichtert das Arbeiten in einer Notebook-Klasse, weil kein strikter 45-Minuten-Takt vorgegeben ist und der Lehrer die Schüler in mehreren Fächern unterrichtet”, sagte Susanne Fiedler, Klassenleiterin einer Notebook-Klasse an der Hauptschule Geretsried. Vor vier Jahren hat sie die Notebook-Klassen an der Hauptschule Geretsried eingeführt.”

Die Studie kann als PDF hier heruntergeladen werden.

Im allgemeinen Diskurs, den die Überschrift dieses Artikels zitiert, wird jedoch zu wenig differenziert. Zwar kann eine Technologie für sich selbst genommen sicher Begeisterung wecken, doch trägt dies nicht über einen so komplexen und langjährigen Prozess, wie das Durchlaufen einer Schullaufbahn. Es muß also um Inhalte und die didaktische Einbindung gehen.

Welche Möglichkeiten können durch eine vernetzte Kommunikations- und Interaktionsstrutkur geschaffen werden, die nicht nur in Realzeit, sondern auch asynchron benutzt werden kann? Eine solche Frage geht weit über die Diskussion von Hardware hinaus und sollte eher im Zentrum des öffentlichen Diskurses stehen.

siehe auch:
- Und täglich grüßt das eLearning
- Diskussion über eLearning
- Möglicher Einsatz von Weblogs für Dozenten
- Mobile eLearning

February 28th, 2006 by Tim Bruysten in c-learning / e-learning, visual communication

Oliver Wrede hat einen digitalen Kollegen von Prof. Harald Lesch ausgegraben. Ein gutes Beispiel für die Möglichkeiten visueller Erklärungen.

February 24th, 2006 by Tim Bruysten in c-learning / e-learning

John Udell schreibt Lesenswertes über das neue iTunes U Angebot von Apple (ich schrieb darüber). ich möchte hinzufügen, daß ich nicht nur die Offenheit der Nutzung, sondern auch die Vielfalt der Medien bei iTunes U vermisse.

Zwar bleibe ich dabei, daß es deswegen eine beachtenswerte Entwicklung ist, weil sie sehr einfach zu nutzen ist. Trotzdem gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die einfach zu realisieren und zu benutzen wären, die jedoch das Angebot erheblich verbessern würden.

Ein bißchen vom Spirit des Knowledge Navigator würde dem Projekt gut tun. Auf einen interessanten Konzept-Ansatz habe ich hier schon vor längerer Zeit vorgestellt: RAFT. Hier werden die Lernenden zu Contentproduzenten, ein guter Ansatz, der sich dem größten Problem der meißten Ansätze von eLearning-Produkten /-Kontepten widmet: Sinnvolle und qualitative Inhalte zu schaffen.

February 16th, 2006 by Tim Bruysten in c-learning / e-learning

“In der Informationstechnologie liegt Deutschland einer Branchenanalyse zufolge in wichtigen Bereichen international zurück. Das gelte für die Ausstattung von Schulen mit Computern ebenso wie für die Ausbildung von Nachwuchskräften und Kapital für Gründer, bilanzierte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Medien (BITKOM) am Donnerstag in Berlin.”

Ist da noch ein Kommentar nötig?

siehe auch:
- Zwei Drittel der Deutschen haben PC
- PCs für Indien - Innovationsherausforderung für Europa
- Kein Leben ohne Internet
- Studie: Im Schnitt ein Computer für zwölf Schüler
- Prognose “Web frisst Fernsehen” hat sich nicht erfüllt
- Immer mehr Bauern nutzen den Computer
- Wirtschaft meets Bildung
- Publikationsstrategien im Wandel
- Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen
- Der Traum von der Gesellschaft der Hochgebildeten
- Schröder fordert “neue Kultur der Wissenschaft”
- Rürup für kostenlose Kindergärten statt Gratis-Studium
- Der Unterricht wird zum Lokaltermin
- Grundlage für vernetztes Wissensmanagement wird geschaffen
- Wikis, Blogs und Wissensmanagement
- Forscher warnt vor “Googlesierung” der Ausbildung

February 10th, 2006 by Tim Bruysten in c-learning / e-learning

“Apple shares common goals with education %u2014 to advance teaching, learning, and research through innovation, and engage and empower students. Students expect a campus environment that accommodates their digital lifestyle, adapts to their individual learning needs, and encourages collaboration and teamwork. Introducing a way to simplify and meet all these needs %u2014 iTunes U.”

Oliver pointed me to iTunes U (some time ago). A very interesting vision about elearning. After all that crap…

similar content:
- Diskussion über eLearning
- KidPad
- eLearning in der Kritik?
- Studenten nutzen häufig E-Learning
- Mobile eLearning

October 26th, 2005 by Tim Bruysten in education, c-learning / e-learning, telekratur

Die Firma klicksafe stellt sich auf Ihren Internetseiten als “Beschützer” vor:

“Surfen, mailen, chatten, bloggen - das Internet und die neuen Online-Technologien ermöglichen Kommunikation und Information in bislang ungewohntem Ausmaß. Diese Chancen bergen aber auch Gefahren. Viren, Dialer oder illegale und schädliche Inhalte können auf dem eigenen Computer landen, aus anfänglich netten Plaudereien im Chat werden Belästigungen oder persönliche Daten werden ausspioniert und missbraucht. Mit dem Safer Internet Programm stellt sich die Europäische Kommission diesen Problemen und macht es sich zur Aufgabe, die Kompetenzen der Bürger im Umgang mit dem Internet zu stärken. Damit Risiken minimiert und Chancen genutzt werden können.”

Natürlich gibt es “schädliche” Inhalte im Internet. Wo gibt es die auch nicht. Wie klicksafe sich dies vorstellt, kann man sich in einem TV-Spot ansehen. Doch wer entscheidet, was schädlich ist und was nicht? Diese Verantwortung einer Firma, oder Institution zu überlassen halte ich für äußerst gefährlich. Viel gefährlicher, als die meisten “gefährlichen” Inhalte im Internet.

Das Kinder nicht mit Pornographie in Verbindung kommen und vor Leid geschützt werden sollten, ist klar. Das ist aber eine Aufgabe der Eltern, die sicher Zeit und Mühe kostet… Dazu können sich Eltern natürlich auch Software bedienen, die sie dabei unterstützen soll.

Doch der oben verlinkte Spot zeigt ein sehr populistisches Bild. Immerhin bekommt die Firma wohl EU-Mittel. Mein Eindruck ist, daß es nicht um Aufklärung, sondern das Verkaufen eines Produktes geht. Nun wird aber im Fernsehen ein Spot gezeigt, der die Realität stark verzerrt und dem Internet in mehreren Hinsichten unrecht tut. Eine echte Aufklärungskampage würde nicht die guten Seiten, die besonders für Kinder und Jugendliche von exorbitanter Bedeutung sind, weglassen, sondern die negativen Seiten nicht in derart abstruser Art und Weise darstellen.

Viel wichtiger wäre eine Kampagne für flächendeckenden und zeitlich großzügigen Breitbandzugang für Kinder und Jugendliche ins Internet.

siehe auch:
- Kinder und die Bilderflut
- kinder und medien
- Multimedia erobert die Kindergärten
- Diskussion über eLearning
- Eine zukunftsfähige Gesellschaft hat ihre Grundlage in den Lebensmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen
- Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen
- Der Traum von der Gesellschaft der Hochgebildeten
- Schröder fordert “neue Kultur der Wissenschaft”
- PCs für Indien - Innovationsherausforderung für Europa
- Orwellsche Zensurmöglichkeiten durch Trusted Computing