In der Businessweek gibt es einen Artikel über Business-Modelle für Weblogs.
“Zunächst ein paar Fakten aus dem Artikel (geschätzt von David Sifry, dem CEO von Technorati):
* 12.000 neue Blogs erscheinen pro Tag weltweit
* Es gibt rund 10 Million Blogs
* 400.000 neue Einträge werden pro Tag verfasst
* das entspricht ca. 16.000 neuen Beiträgen pro Stunde
Doch wer verdient Geld damit? Die Businessweek bringt einen schönen Vergleich aus den Zeiten des Goldrausches in Californien: It wasn’t the miners who got rich, it was the people who sold the picks and shovels.”
Wie ja auch schon Oliver Wagner in seinem oben zitierten Artikel erwähnt, liegt meines Erachtens der Nutzen von Weblogs nicht in der direkten Generierung von positiven Traffic auf meinem Konto, sondern eher darin, ein strukturiertes, kollektives Wissen zu schaffen und natürlich auch anzapfen zu können. Ein Wissen, welches wesentlich vielfältiger ist, als das was “echte” Redaktionen schaffen können; das aber natürlich auch anderen Qualitätsmerkmalen unterliegt. Doch es gilt ja immer, dass man prüfen solle, bevor man glaubt.
Und einige Weblogs, zeigen ja durchaus einen sehr professionellen und hochwertigen Charakter, von dem viele der “echten” Redaktionen noch lernen können. Dazu zähle ich z.B. die Seminar-Weblogs der “Aachen University of Applied Science”, aber auch das von Oliver Wrede oder auch den Schockwellenreiter und IT&W, uvm. Natürlich gehört auch ein Projekt wie Wikipedia mit in diese Liste.
Trotzdem - warum soll es falsch sein einen weiteren Nutzen aus seinem Weblog generieren zu wollen? Sei es ein indirekter Nutzen, der durch Aufmerksamkeit/Kontakte entsteht, oder auch ein direkter Nutzen durch die Einbindung von Partnerprogrammen.