Archive for the 'business' Category

June 3rd, 2007 by Tim Bruysten in business

Bruce Nussbaum, assistant managing editor des BusinessWeek Magazins schreibt lesenswertes zur Rolle des Design im “Big Business”:

“Why do most mergers fail? Mostly because they are top down, not bottom up. CEOs and senior managers see synergies and benefits that matter little, if at all, to consumers. Daimler thought that injecting German engineering into Chrysler cars would make Chrysler customers happier. It didn’t. They couldn’t care less. It might have benefited Daimler to have done some serious design research among consumers before jumping into the merger.”

“Rising Chinese car companies will out-cheap US car companies in a few years time. Chrysler–and Ford and GM–need innovation and design to succeed. Will the money guys at Cerberus get this? You tell me.”

und Martin Koser ergänzt:

“I too would bet that when asking whether customers would like more (if necessary, yes, german) car engineering in their cars they would almost always voice a loud and convincing “yes, i will”. So the focus (when resarching business model innovations of all kind, btw) is clear, it isn’t market research or any hidden kind of assumption - it’s more asking the right questions. Following design thinking as a guideline (and leveraging flexible experiments i.e. prototypes mock-ups etc.) is an interesting option from this perspective as well …”

siehe auch:
- Die Funktion des Design
- The Sky is the limit
- Die Macht der Visualisierung

February 20th, 2007 by Tim Bruysten in business

Die RWTH Aachen bietet halbjährlich das “Gründerkolleg” an. Vor einigen Jahren habe ich selbst dort teilgenommen und sehr viel gelernt, was bei einer Gründung zu beachten ist, welche Fehler man machen kann, wie man sich gewisse Dinge einfacher machen kann.

Das Team des Gründerkollegs ist sehr nett und ausgesprochen kompetent; mit anderen Worten: Eine wirklich gute Empfehlung.

Aus dem Ankündigungsschreiben:

“Seit über 6 Jahren bietet das gründerkolleg der RWTH Aachen zwei Mal im Jahr ein Gründertraining an. Hier werden Gründer und Gründerteams intensiv auf die verschiedenen unternehmerischen Anforderungen der Selbständigkeit vorbereitet. Das nunmehr 14. Gründertraining findet vom 19. bis 23. März 2007 statt. Die Veranstaltung bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, einen tieferen Einblick in die Themenbereiche Finanzierung, Marketing, Recht, Personal und Versicherung eines jungen Unternehmens zu gewinnen.”

Website des Gründerkollegs

December 24th, 2005 by Tim Bruysten in FUN, business, apple

google zeitgeist 2005

Was dominierte die Consumer-Produktwelt 2005? Nun, wer nach dieser Liste noch Zweifel hat, dem ist auch nicht zu helfen ;-). Hype hin oder Hype her – der iPod ist ja nicht erst seit 2005 im Markt und erfolgreich, bliebe also die spannende Frage, woran es gelegen hat, daß der iPod so erfolgreich ist. Gestaltung? Preis? Technik? Gesamtkonzeption und -design?

siehe auch:
- ipodsubwaymaps
- Internet-Radio Suchmaschine

October 23rd, 2005 by Tim Bruysten in business, DAS NETZ, [geschichte der zukunft]

“Die deutschen Verbraucher geben immer mehr Geld für Informationstechnik aus. So sind die Ausgaben für den Kauf von Computern, Telefonen und Faxgeräten sowie fürs Internet und andere Postdienstleistungen in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Ein Privathaushalt zahlte 2003 im Schnitt 82 Euro im Monat für Informationstechnik und Kommunikation. Das waren 17 Euro mehr als im Jahr 1998. Das war ein Anstieg von 26 Prozent gegenüber 1998.”

“„Ende 2004 gab es in Deutschland rund 250.000 Mobiltelefone und PC-Karten dieser so genannten dritten Generation, bis zum Jahresende erwarten wir rund 2,5 Millionen“, sagt Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). Die Geräte seien trotz ihrer wesentlich größeren Leistungsfähigkeit inzwischen ähnlich klein, leicht und gut handhabbar wie Mobiltelefone der Vorgängergeneration GSM. Auch die Preise hätten sich angenähert.”

Egal, ob die Erwartungen an UMTS sich erfüllen, egal, ob die Nachfrage nach IT/TK Produkten weiter so steigt… Was diese beiden Zahlen uns sagen können, ist, daß wir mit einer signifikanten Akzeptanz neuer Technologien rechnen können. Uns erwartet die Einführung von IT/TK-Systemen, deren Zweck sich den Bedürfnissen der Menschen nicht nur unterordnet, sondern die mit selbigen verschmelzen, in ihnen unsichtbar werden.

Neue Technologien bedeutet die Fusion der Visionen, die mit “Location Based Services” verbunden sind, mit neuen Endgeräten (PDAs mit hochauflösenden Displays, Megapixelhandys, …), mit einem neuen Aufleben der “Folksonomy” usw. Magic times :-)

siehe auch:
- Noch mehr Statistikdaten

October 21st, 2005 by Tim Bruysten in business, books

Ubiquitous Computing, location-based-services, … wie auch immer. Ob dieses konkrete Beispiel erfolgreich sein wird oder nicht, wird nicht so wichtig sein, aber es zeigt die Tendenz, daß ein neues Life-Style-Verständnis sich langsam durchsetzt: Der vernetzte Computer als gewöhnlicher aber vielgestalter Assistent des täglichen Lebens. Genauer, des kulturellen, des sozialen täglichen Lebens:

“Wenn es nach zwei Ausstellern der Frankfurter Buchmesse geht, sind Romane, Lyrik und Fachliteratur bald nicht mehr nur im Buchhandel und über die Internet-Portale zu haben. Auch an Bahnhöfen, Flughäfen, Tankstellen und in den Cafeterien von Krankenhäusern oder großen Firmen könnten die Titel rund um die Uhr erstanden werden.”

October 20th, 2005 by Tim Bruysten in business

“Die Bereitschaft, für Inhalte im Internet Geld auszugeben, wächst: Rund 5,7 Millionen 14- bis 64-Jährige, die das Internet zu Hause nutzen, bekunden Zahlungsbereitschaft für digitale Inhalte unter der Voraussetzung, dass “die Qualität und der Preis stimmen”. Das geht aus der neuen repräsentativen stern-Untersuchung MarkenProfile 11 hervor. Innerhalb der vergangenen zwei Jahre ist damit die Zahl der Zahlungsbereiten um rund ein Drittel angestiegen. Vor zwei Jahren hatten erst 4,3 Millionen eine grundsätzliche Zahlungsbereitschaft geäußert, vor vier Jahren waren es noch 3,2 Millionen Deutsche gewesen.”

Dies ist eine bemerkenswerte Entwicklung. Da Deutschland im gefühlten internationalen Vergleich bei Internet-Bezahltinhalten eher etwas zurückliegt. Trotzdem darf nicht vergessen werden, daß das Internet starkt geworden ist, weil es frei und für jedermann zugänglich war. Nichts spricht jedoch gegen die Entwicklung von kostenpflichtigem Premiumcontent.

October 4th, 2005 by Tim Bruysten in culture, business, books, wissensmanagement, kollektives Gedächtnis

“Eine frisch gebildete Allianz, der unter anderem Yahoo und Internet Archive angehören, will Bücher digitalisieren und sie öffentlich bereitstellen. Der unter dem Namen Open Content Alliance (OCA) geschmiedete Bund begibt sich damit in Konkurrenz zu Googles Projekt der Print Library.”

siehe auch:
- Freie Bücher
- Digitalisierung von Büchern
- Wettstreit um das Wissen
- Online Marketing für Bücher
- Gaga: Projekt Gutenberg bekommt Gegenlese-Portal
- Google startet Buch-Suchdienst

August 17th, 2005 by Tim Bruysten in business, information architecture

Neben Google Earth und Microsofts Virtual Earth gibt es nun auch Amazon Maps. Ein anderer Ansatz, der viele Möglichkeiten erschließt, konkretes Business mit hohem Nutzen zu generieren, vor allem im Zusammenhang mit Location Based Services. Aber auch datenschutzrechtliche Bedenken auf den Plan rufen wird.

siehe auch:
- Satellitengesteuerte Schnitzeljagd
- Per Satellit auf den Hund gekommen
- collective news
- Rollenspiele erobern Computer
- Location based services
- CrossMedia in Regensburg
- PDA liefert historische informationen

August 2nd, 2005 by Tim Bruysten in the social x, business

“Die indische Regierung will mit Hilfe von Billig-PCs die Zahl der Computernutzer in vier Jahren verfünffachen und auch die Verbreitung von Internet-Anschlüssen erheblich steigern. Der indische Computerhersteller HCL Infosystems hat nun einen PC mit 1-GHz-Prozessor zum Verkaufspreis von 9900 Rupien (rund 190 Euro) angekündigt.”

Auf der einen Seite ist dies notwendige und gerechtfertigte Hilfe zur Selbsthilfe, auf der anderen Seite werden sich die indischen Menschen darauf stürzen und schon bald eine noch massivere Konkurrenz gegenüber Europa darstellen.

China und Indien sind, meiner Meinung nach, die einzigen beiden Länder oder Erdregionen, die als große Einheit eine realistische Chance auf dem Weltmarkt haben. In Europa, den USA und Rußland wird wohl eine regionale und standortspezifische Diversifizierung für kleine und flexible Wirtschaftsräume sorgen müssen. Finnland oder die Niederlande, als kleine Einheiten, machen es vor.

siehe auch:
- hilfe zur selbsthilfe
- Chef des MIT Media Lab plant Billig-Rechner für arme Länder
- UNESCO: Ohne Meinungsfreiheit keine Informationsgesellschaft

Darum sollten in Europa die Diskussionen um freies Wissen und eine massive Förderung von Bildung schnellstens zugunsten von “OpenAccess” zu Wissen und Bildung entschieden werden.

siehe auch:
- Publikationsstrategien im Wandel
- Uni Bielefeld für OpenAccess
- Developer Declaration of Independence
- Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen
- Bund und Länder finden Kompromiss zur Spitzenforschung
- Eine zukunftsfähige Gesellschaft hat ihre Grundlage in den Lebensmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen
- Der Traum von der Gesellschaft der Hochgebildeten
- Rürup für kostenlose Kindergärten statt Gratis-Studium

May 20th, 2005 by Tim Bruysten in business, multimedia

“Neuer Weg für Online-Versteigerungen in den USA: Abonnenten des Time Warner Digital-Fernsehens haben ein Jahr lang die Möglichkeit, innerhalb eines Pilotprojektes über das Fernsehen an ebay-Auktionen teilzunehmen. Dazu hat Time Warner einen Vertrag mit dem Online-Auktionshaus geschlossen.”

dazu lese man:
- TV Timeout