Archive for the 'accessibility' Category

December 16th, 2005 by Tim Bruysten in interFACE, accessibility, usability, augmented reality

“VW hat hat eine Technik lizensiert, die Touchscreen-Felder fühlbar macht. Mit TouchSense gibt der Haptik-Spezialist Immersion analog zu richtigen Schaltern eine taktile Rückmeldung während der Berührung von Software-Buttons auf entsprechend ausgestatteten Displays”

Auf der Website von Immersion heißt es dazu:

“With Immersion TouchSense® technology, instead of feeling just the hard touchscreen surface, graphical buttons can seem to depress and release much like physical buttons and switches. This responsive action supplies a more intuitive, natural, multisensory experience for users, and an exciting opportunity for touchscreen manufacturers and system integrators.”

Eine sehr interessante Technologie, die viele Interfaces / Systeme einfacher und leichter zugänglich machen wird, wenn sie denn intelligent eingesetzt wird…

siehe auch:
- TactaPad - See … Touch … Feel
- coeno
- Haptisch-optisches Interface
- “Pentop”-Computer
- The Knowledge Navigator
- The All-Mighty-Mouse
- Apple stellt »Spoken Interface« vor
- Raskins weise Worte
- The tale of the vibrating shoes
- geschichte des user interface

March 30th, 2005 by Tim Bruysten in accessibility

“Blinde Menschen sollen künftig mit einer neuen Erfindung auch unterwegs selbst lesen können. Forscher des Berliner Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft haben dafür eine hochauflösende Kamera inklusive Mini-Computer entwickelt. Derzeit arbeiten die Wissenschaftler daran, die Hardware so zu verkleinern, dass sie in eine Brille mit Kopfhörer passt, teilte die Initiative “Partner für Innovation” am Mittwoch in Berlin mit.”

siehe auch:
- Screenreader im Einsatz
- Ohne Augenlicht Computer lernen
- Computer sieht für Blinde
- Videospiel für Blinde
- Live-Darstellung ersetzt 3-D-Brillen und Datenhelme
- Künstliche Realität für Jedermann

February 10th, 2005 by Tim Bruysten in education, accessibility, usability

“Ein deutschlandweit einzigartiger Aufbaustudiengang startet im Sommersemester an der Fachhochschule Frankfurt. Unter dem Titel “Barrierefreie Systeme” sollen Architekten, Informatiker, Ingenieure und Pflegeverantwortliche fachübergreifend lernen, wie man das Leben für Menschen mit Handicap einfacher macht. Der Masterstudiengang ist auch für Berufstätige geeignet. “

Generell scheint das ein guter und lobenswerter Ansatz zu sein, doch gibt es einen Beruf, dessen Verantwortung eben diese Fragestellung, zu einer Problemlösung alle Beteiligten an einen Tisch zu bekommen, ist; der des Designers.

So scheint der Studiengang in diesem Punkt am Bedarf vorbei organisiert zu sein, wenn die zentrale Berufsgruppe, des beschriebenen Arbeitsgebietes, nicht eingeplant ist. Schade eigentlich.

February 6th, 2005 by Tim Bruysten in accessibility

“Speziell für Mitglieder des Deutschen Gehörlosen-Bundes plant T-Mobile, ein E-Mail-Tarifpaket, bestehend aus einem Data-Connect-Tarif mit zwei Jahren Laufzeit, dem BlackBerry-Pushdienst und 10 MByte Datenvolumen für 19,80 Euro pro Monat anzubieten. Das monatliche Inklusivvolumen soll für den Versand und Empfang von mehreren tausend kurzer E-Mails ausreichen.”

January 30th, 2005 by Tim Bruysten in interFACE, accessibility, usability

“In einer Serie schildert Eva Papst ihre ganz persönlichen Erfahrungen und gibt Tipps und Tricks zum Umgang mit dem Medium Internet, das sie sich nicht, wie die meisten Menschen über den Bildschirm, sondern mit einem Screenreader erschließt, denn Eva Papst ist blind. Das hält sie weder davon ab, im Web zu surfen, noch anderen Menschen Gutes zu tun, indem Sie eine Anleitung zum “einfachen Surfen” anbietet. Ihr selbst zeigt sich das Internet neben der Wiedergabe des Bildschirminhalts durch synthetische Sprache zusätzlich durch eine 40 Zeichen umfassenden Braillezeile. Aus der Anleitung wird offensichtlich, welche Probleme schon so einfach gestrickte Seiten wie Google machen können. Auch für “Nicht-Blinde” eine Lektion.”

siehe dazu auch:
- Videos über Hilfsmittel
- Apple stellt »Spoken Interface« vor
- Usability und Accessibility

January 26th, 2005 by Tim Bruysten in interFACE, accessibility, usability

abctastatur.jpg

“QWERTZ, beziehungsweise QWERTY (auf englischen Tasturen) ist eine Buchstabenfolge, die wir alle verinnerlicht haben - zumindest gilt das für den tippenden Teil der Bevölkerung. Irgendwann haben wir gelernt und akzeptiert, dass die Buchstaben auf einer Schreibmaschinen-, respektive Computertastatur in einer Art geordnetem Chaos vorliegen: völlig kreuz und quer, aber zumindest immer gleich.
[…]
Das amerikanische Unternehmen New Standard Keyboards pflegt die beliebte Legende, das habe mechanische Gründe: Als die ersten mechanischen Schreibmaschinen entwickelt wurden, habe man die Tastatur so auslegen müssen, dass ein zu schnelles Tippen verhindert würde. Denn ginge es zu schnell, verhakten sich angeblich die Buchstaben miteinander…”

Sowas! Leider habe ich keine Ahnung, ob ich mit einer ABC-Tastatur ebenso schnell schreiben können würde, wie mit der QWERTZ-Version, doch habe nicht nur ich, sondern Millionen von Benutzern das aktuelle System so sehr verinnerlicht…. Nein, ich wäre nicht bereit umzusteigen, das wäre schlimmer, als den Blinker im Auto nach rechts zu setzen, oder die Sonne Nachts scheinen zu lassen!

November 22nd, 2004 by Tim Bruysten in de:sign, interFACE, web, accessibility

Eine sehr interessante Studie:

“Eine aktuelle Studie der US Universität Stanford untersucht, welche Kriterien eine Webseite in den Augen ihrer Besucher glaubwürdig macht. In diesem Beitrag habe ich Teile der Ergebnisse übersetzt und um eigene Kommentare erweitert.”

auf Platz 1 mit 46,1%: Design
auf Platz 2 mit 28,5%: Struktur der Inhalte
auf Platz 3 mit 25,1%: Aufbereitung der Inhalte

Ich würde das anders zusammenfassen:
Die Plätze 1 und 2 werden von Design-Merkmalen belegt:
- auf Platz 1 mit 46,1%: Gestaltung der Website
- auf Platz 2 mit 28,5%: Struktur der Inhalte

Aber im Groben zeigt die Studie eines ganz deutlich, die entscheidensten Kriterien für die Entwicklung von Websites (und anderen Medien) werden von Designern gemacht - nicht von Technikern. Aber man darf auch eines nicht vergessen - ein Designer sollte schon wissen, wovon er redet; so unterscheiden sich gute von schlechten Designern.

Im (Interface-) Design geht es nicht nur darum, ein Medium visuell attraktiv zu machen, sondern gerade die obige Studie zeigt, dass es (siehe Plätze 2 und 3) benutzbar sein muß. Trotzdem - der erste Eindruck zählt und unsere Welt ist schon genug mit fürchterlichen Werbetafeln der dollsten Art zu plakatiert. Daher, macht gefälligst auch schöne Websites!

siehe auch:
- WebDev: Viele Kunden finden Internetauftritte großer Banken unübersichtlich

June 20th, 2004 by Tim Bruysten in accessibility

Die Erhöhung der Barrierefreiheit im Internet konzentriert sich sehr stark auf den Bereich “Lesbarkeit”. Dies ist auf den ersten Blick auch verständlich, da das Internet ein stark “optisches” Medium ist, mit dem vor allem Menschen mit einer Sehbehinderung Probleme haben.

Aber auch andere Nutzergruppen können mit dem Internet gewaltige Probleme haben. Zu denken ist hierbei beispielsweise an die Gruppe der hörbehinderten Menschen, die nicht nur bei akustischen Angeboten Schwierigkeiten haben. Aus diesem Grund hat das BMGS in einer Pilotphase zwei seiner Seiten (zu erkennen an diesem Symbol:
DGS_LOGO_80.gif
auch in Gebärdensprache umgesetzt.

May 23rd, 2004 by Tim Bruysten in accessibility

Auf einer Weiterbildungsveranstaltung für Betreuer, Therapeuten, Krankenkassen und technische Berater stellte die Firma TFB, Technik für Behinderte zwei neue Tastaturen vor. Das kleinere Modell ist für Personen geeignet, die noch eine Hand bewegen können, aber trotzdem viel schreiben wollen. Die 102 Tasten einer üblichen Tastatur wurden auf insgesamt zehn Tasten eingedampft, die dann jeweils in Kombinationen betätigt werden. Durch eine geschickte ergonomische Anordnung gelingt es nach Angaben der Entwickler Betroffenen, mit einer entsprechenden Lernsoftware innerhalb von wenigen Wochen umzulernen und schließlich die gleiche Anzahl von Anschlägen zu erreichen wie normal trainierte nicht behinderte Menschen. Die Tastatur kann ohne spezielle Treiber direkt an einen Standard-PC angeschlossen werden.

May 9th, 2004 by Tim Bruysten in accessibility

Mit schnellen Schritten geht Werner Krauße im Kursraum von PC zu PC. Er fühlt auf der Braillezeile unterhalb der Tastatur, ob die Einstellungen auf dem Bildschirm stimmen. Krauße ist blind. Er schult Menschen, die ebenfalls blind sind, oder schwer sehbehindert, am Computer. Heute heißt der Kurs “Einführung in Microsoft Excel”.

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