Die “social News Website” digg.com hat ein Microportal zur bevorstehenden US-Präsidentschaftswahl im Jahr 2008 gelauncht. Ich denke, daß dies ein gutes Zeichen dafür ist, daß die Politik im Internet als offiziellem Kommunikationsmedium nicht nur angekommen, sondern auch die Konsoludierungsphase im Grunde abgeschlossen ist. Die Relevanz von digg und die Vorbildfunktion, die US-Wahlkämpfe auf zahlreiche europäische Wahlkämpfe zu haben scheinen, dürfte Vergleichbares auch hierzulande mit sich bringen.
Digg schreibt dazu: “You can now check out the 2008 presidential candidates profiles on Digg! Add your favorite candidates as a friend to show support, and to see all their Digging activity in your friends’ activity feed. Many of them will be Digging, commenting and even submitting content.”
Schon zur letzten Bundestagswahl hatten wir ja hier ein “Wahlblog“, das besonders auch dadurch interessant wurde, daß dort Blogger, Journalisten und MdBs gemeinsam zum Thema schrieben.
Ob all dies tatsächlich zu mehr Transparenz führt, oder ob nicht die Wirren des Webs tausend gute Möglicheiten für Marketingexperten und angewandte Chomskyaner bieten, lassen wir hier mal offen…
siehe auch:
- Wahlblogs
- Vernetztes Entscheiden
- Zeitalter
- Dev House Cologne
- Session.Four – Die Gesellschaft als offenes Kunstwerk?
- Wave Hackathon in Düsseldorf
- 2. Düsseldorfer WaveWednesday
- Die dritte Session der Ästhetischen Gesellschaft
- Die zweite Session der Ästhetischen Gesellschaft
- Wissensmanagement-Projekt
- Jimmi Wales beim Elektrischen Reporter
- h2g2
- Experience Is The Product
- les trous noirs du web
- Nabelschau 2008



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