December 2nd, 2006 by Tim Bruysten in visual communication

Max von Bock hat seine Diplomarbeit als Video bei YouTube (wie es sich für ein ordentliches Theater gehört: in drei Akten) veröffentlicht. SEHENSWERT!.




mnemo (beta):

One Response to “Wie funktioniert Geld?”

  1. Helge Städtler » Blog Archive » Second Life: 4 Stunden als besitzloser Punk im Cyberspace - Thetawelle Says:

    […] Nun habe ich endlich geschafft, was andere vor mir schon lange getan haben: Ich habe Second Life (SL) ausprobiert. Warum? Nun, wenn der Reuters Nachrichtendienst die Bildzeitung (siehe auch hier) vom Springerverlag und die Harvard Universität also relativ unterschiedliche Institutionen sich eine Repräsentanz in SL zulegen, dann sollte man sich wohl selbst einmal ein Bild davon machen. Also habe ich mich in Form der Figur Cinjo Nomura (gekleidet als Cyberpunk) in die virtuelle Welt begeben. SL sieht zunächst aus wie ein ruckeliges 3d Spiel mit Chatfunktion. Da ich mit 3d-Replikationen auf einem 2d-Screen nicht sonderlich viel anfangen kann (Stichwort: “Motion-Sickness“), bin ich zunächst etwas vorsichtig, durch die eher ruckelige Grafik bleibe ich von Motion Sickness verschont. SL ist ein großer virtueller 3d Raum, in dem die Gesetze der Proxemik gelten, es gibt also eine Distanzmetrik und man kann sich anderen Gegenständen und Personen virtuell nähern. Man sollte nichts wesentlich Anderes erwarten als in der “realen” Welt, ein wenig hat es mich an Ostdeutschland nach der Wende erinnert: Das bekannte/reale/”westliche” System wird einfach kopiert, man fragt sich daher schnell: Wo liegt der Mehrwert? Ich hatte mit wilder Kunst und aufgehobenen Gesetzen der Physik gerechnet. Die 3d Darstellung scheint aber offenbar eine Angebotslücke für die Repräsentation von Nutzern und Firmen gewesen zu sein, sonst hätte es auch eine SimCity ähnliche Perspektive von schräg oben getan. Da SL ein Bruttosozialprodukt von über 65 Mio echten US-Dollar hat, stellt es eine eindrucksvolle Handels- bzw. Finanztransaktionsplattform vergleichbar zu eBay dar, nur das viele der Produkte ausschliesslich innerhalb von SL existieren können. Besonders interessant ist: SL hat ein eigenes Geldsystem. Laut Anbieter Linden Labs Inc. soll dieses Geldsystem in Kürze auch um die Funktion des Kredits, sowie des Zinses und Zinseszinses erweitert werden, was bislang nicht der Fall ist, auch nicht in vergleichbaren Systemen. […]

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