Der WDR bietet verschiedene Sendungen als Podcasts zum Download an.
“Mit dem WDR-Podcasting können Sie Radio- und Fernsehsendungen hören und sehen wann Sie wollen und wo Sie wollen. Sie abonnieren die WDR-Podcast-Angebote über das Internet und eine Software sorgt dafür, dass die Beiträge automatisch und ständig aktuell auf ihren PC oder MP3-Player kommen.”
Diese Entwicklung ist durchweg positiv zu bewerten und erweitert die Möglichkeiten des öffentlich-rechtlichen Sendungsauftrags in sinnvoller Art und Weise. Nun gilt es jedoch, konvergente Medienformate zu entwickeln, die die Inhalte für das Web nicht nur wiederholen, sondern den Möglichkeiten des Webs in erweiterter Form gerecht werden.
Da ist nicht nur an erweiterte Durchsuchbarkeit, sendungsübergreifende Verknüpfung von Themen, Links zu Hintergrundinformationen, Atomisierung und so weiter zu denken, sondern auch an eine andere freiere Rechte- und Techniksituation, die das Zitieren und Wiederverwenden vereinfacht. Dann wäre auch Brechts Forderung nach einem (öffentlich-rechtlichen) Kommunikationsmedium nicht nur zu erfüllen sondern in Form eines Kollaborationsmediums, in dem sich heterogene Gemeinschaften bilden, die Inhalte diskutieren, weiterentwickeln und damit mitgestalten können, gar zu übertreffen.
Das der Weg der Medien der ist, ihre Grenzen fließend zu gestalten, oder ganz aufzuheben, ist trivial; hier zeigen sich (die ersten) Anzeichen, daß dies in einer allgemein zugänglichen Weise geschieht.
siehe auch:
- Öffentliches Wissen


January 9th, 2007 at 10:28 am
[…] siehe auch: - WDR - Programm zum Mitnehmen und Nachhören - mobile Entertainment - TV vs Web oder konvergente Medien? (UPDATE) - Raskins weise Worte Tags: collaboration, DAS NETZ, semantische netze, Ubiquitous Computing, wissensmanagement […]
February 2nd, 2007 at 4:21 pm
[…] siehe auch: - Ubiquitous Web 3.0 - WDR - Programm zum Mitnehmen und Nachhören - mobile Entertainment - TV vs Web oder konvergente Medien? (UPDATE) Tags: media, medienkonvergenz, ZDF […]