May 9th, 2006 by Tim Bruysten in interFACE

“E-Paper galten eigentlich schon als erledigt. Doch in Belgien lässt ein Wirtschaftsblatt gerade seine Ausgaben elektronisch an 200 Testpersonen verteilen. Entwickelt wurde die Technik an der Universität Gent.”

Experten
Ich bin überzeugt, daß das ePaper in Spezialbereichen, wie zum Beispiel dem der technischen Dokumentation eine große Rolle spielen wird. Alle meine 200 Fachbücher in einem kleinen smarten ePaper bei mir zu haben, durchsuchbar und mit einer klugen Ähnlichkeitsanalyse, das wäre schon nicht schlecht.

Neuer Markt
Auf Tageszeitungen bezogen, sehe ich jedoch eher einen anderen Markt. Wozu muß ich eine vollständige elektronische Zeitung kaufen? Für mich wäre es doch viel praktischer, aus zwei oder drei Tageszeitungen die für mich relevanten Themen aggregieren zu können.

Doch wo ist dann der Unterschied zu den Funktionalitäten aktueller Feedreader? Brauche ich dann dafür wirklich spezielle Hardware?

Hardware
An der Zeit, einmal wieder den von Apple anzuführen. Noch ein zusätzliches Gerät mit mir herumtragen? Nein. Hier gibt es eine Menge Spielraum für Visionen neuer mobiler Geräte, die eine Vielzahl von Aufgaben erledigen können und geeignet sind, symbiotisch mit dem Anwender zu funktionieren.

Literatur?
Gott bewahre! Für nichts würde ich meine Bücher eintauschen. Das Buch ist ein oft unterschätztes, exzellentes Interface und dazu noch ein Gut von Genuß und Kultur. Außerdem in der Regel haltbarer, als digitale Datengeräte.

siehe auch:
- Flexibles, farbiges ePaper
- E-Paper - eine ökologische Sünde?
- “Pentop”-Computer
- Display - Innovation

mnemo (beta):

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