April 28th, 2006 by Tim Bruysten in leute, DAS NETZ

Vor einigen Wochen rief Mario an, ob ich nicht Lust hätte, beim “Dezentralkomitee” mitzumischen. Vorgestern (Mittwoch, 26.04.2006) war es soweit. Wir trafen uns in der ehrwürdigen Bücherei des Handelsblatt’ in Düsseldorf. Am Tisch, dessen Anmutung der des selbigen von König Arthus sicherlich nur geringfügig nachsteht, haben wir (wer wir alles war, steht hier) über Gott und die Welt, also über das Internet und dessen aktuelle Auswüchse diskutiert.

Ähnlich einem Webmontag, zwar nicht OpenSource, dafür auch Beta ;-) Selbstverständlich wurde das Meeting von einem der Handelsblatt -Redakteure, Heribert Adamsky, live gebloggt. Zumindest, soweit dies möglich war.

Details?
Was gibt es zu berichten? Nun, das Web ist nach wie vor ein Ort, der Phantasien weckt und Visionen hervorruft. Nach dem Crash ist vor dem Crash? Wahrscheinlich [1, 2, 3]. Doch fragt sich, ob nicht zumindest einige, etwas gelernt haben und nicht nur überlegen, wie sie eine social-weblication2.0-beta-community aufziehen können, um möglichst schnell von yahooooo gekauft zu werden; oder so.

Fazit?
Was auch immer dabei herumkommt, die Herrn vom Handelsblatt und Mario Sixtus haben angekündigt, diese Veranstaltung nun mit einer gewissen Regelmäßigkeit wiederholen zu wollen, es wird eines doch immer wieder deutlich: Webmontage, Dezentralen, Mashups… Die Leuten wollen sich treffen, wollen echte soziale Kontakte pflegen, socializen – mit Anfassen.

Daß meine Themen des Upgrades vom Benutzer zum Anwender, der Notwendigkeit einer Formulierung einer digitalen Identität [1], der (erneuten) Diskussion um eine neue Aufmerksamkeitsökonomie (oder -ökologie?) [1, 2, 3] dort gut aufgenommen worden sind, freut mich. Weitere Diskussion erwünscht :-)

siehe auch:
- dezentralblog

mnemo (beta):

    One Response to “dezentrale”

    1. siggi Says:

      …und sind nicht derartige Veranstaltungen in einem gewissen Sinne rekursive Spiele der Aufmerksamkeitsökonomie?

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