Heise schreibt über die Rede der brandenburgischen Wissenschaftsministerin Johanna Wanka bei der Eröffnung der “Berlin 4 Open Access“.
Die Ministerin bekennt sich zu der Problematik des offenen und freien Zugangs zu wissenschaftlichen Publikationen. Im Zeitalter analoger Medien waren Hochschulen darauf angewiesen, daß Verlage ihre Studien gedruckt und distribuiert haben. Nun haben wir dieses Zeitalter jedoch nicht nur verlassen, sondern finden auf der Schwelle zum neuen ein monopolistisch anmutende Struktur im betroffenen Verlagswesen vor.
Da sich allerorten verwundert umgesehen wird, bleibt die Frage, warum die Verlage die Offensichtlichkeit der Überflüssigkeit der bisherigen Methodik nicht zu ihrem Vorteil weiterentwickelt haben und bereits den Hochschulen eine Lösung anbieten können.
Aber auch die Hochschulen müssen sich fragen lassen, ob sie die Frage entkräften können, ob sie denn ohne eLearning, respektive den digitalen Zugriff auf Bildung, in der Zukunft noch konkurrenzfähig sein können; wenn denn (potentielle) Studenten gerade angesichts von neuen Studiengebühren, vielleicht genau diesen Punkt als ein entscheidendes Kriterium in ihre Hochschulwahl einfließen lassen.
Und je mehr Studiengebühren fällig werden, desto mehr wird sich der Student als Kunde fühlen wollen - wozu eine serviceorientierte Unterstützung gehört, die im 21. Jahrhundert sicher auch eLearning beinhaltet.
siehe auch:
- quality plus openness
- iTunes U
- Diskussion über eLearning
- eLearning in der Kritik?
- Mobile eLearning
- Medieneinsatz im Hochschulunterricht
- Blogs, Kollaboration und soziale Netzwerke


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