“Längst haben sich zahlreiche Weblogs aus der Trend-Ecke in den Mainstream des Internet “gepostet”. Blogs wirken - in vielerlei Hinsicht. Sie machen Nachrichten und sie bescheren den Bloggern selbst unter Umständen die Kündigung ihres Arbeitgebers. Denn viele Unternehmen interessieren sich inzwischen dafür, wie ihre Angestellten die Welt sehen. Und dafür, wie sie das mitteilen. Das Interesse am Bloggen ist davon unberührt - jede Sekunde gibt es ein neues Webjournal.”
Heute auf dem Flug von München nach Düsseldorf. Ich blättere unschuldig und gelangweilt durch die Infozeitschrift der Fluggesellschaft, die neben der Kotztüte im Vordersitz steckt. Und da sehe ich es, ein Artikel über Weblogs.
Ein altes Gerücht sagt, daß eine alte Börsenweisheit sagt, daß in dem Augenblick, in dem die Boulevardpresse eine Aktie lobt, selbige noch einen kurzen Hype erlebt und sich dann mangels Wachstumspotential und -phantasie in den Abgrund stürzt. Und wenn eine ganze Industrie von dem Hype gepackt wurde, trifft es manchmal auch ganze Volkswirtschaften (Ungefähr einmal pro Generation; komisch…)
Gilt für Weblogs das Gleiche? Wie kurz ist eine Web-Generation? Nun, mir ist es egal, wie man meine Website nennt. Blogs haben uns neue Möglichkeiten und intelligente Techniken beschert, wir publizieren quer durch Datei- und Medienformate, vom Desktop oder aus dem Browser mit wenigen Klicks, daß nimmt uns keiner.
Gleichzeitig haben Weblogs einer breiten Öffentlichkeit gezeigt, welches Potential ein freies Publikations-, Rezeptions- und Kritiknetzwerk haben kann. Auch hier hoffe ich auf weiterführende Ideen.
siehe auch:
- eRevolution
- flock
- Krisenblogs
- Die Humanisierung des Netzes
- Wahlblogs
- Die Poesie des Bloggens


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