In den letzten Tagen war dieser Server immer wieder kurz- und längerzeitig nicht zu erreichen. Nun läuft hier alles auf einer brandneuen Hardware und (hoffentlich) damit schneller, stabiler, schöner und wieder so zuverlässig wie bisher.
Archive for 2006
Wie jedes Jahr [2005, 2004, …], hier die ultimative Liste, was man Designern zu Weihnachten schenken kann, mir natürlich auch ;-)
Gadgets
- iPod Nano
- Apple iPod Hi-Fi Lautsprecher-System
Bücher
- Leonardo daVinci
- Ideen, von Peter Watson, Yvonne Badal
- Design - Eine Einführung. Entwurf im Sozialen, Kulturellen und Wirtschaftlichen Kontext
- Vorlesungen zur Phänomenologie des inneren Zeitbewußtsein
- Wahrnehmung und Aufmerksamkeit
- The Long Tail
Musik
- Kristin Hersh - Hips and Makers
- Blonde Redhead - Misery Is a Butterfly
In den nächsten Tagen bis Weihnachten wird diese Liste weiter ausgebaut. Gelegentliches Vorbeisehen lohnt sich also :-)
Nach den traurigen Ereignissen der Gewalt der letzten Wochen in deutschen Schulen ist wieder eine Diskussion um Zensur der Medien und Medienkompetenz losgebrochen. heute.de schreibt darüber. Eine Diskussion, die dringend notwendig ist, leider aber häufig in die falsche Richtung läuft.
Dies aus einem einfachen Grund. Das Internet im Allgemeinen und (einige) Computerspiele im speziellen sind nicht (nur) Rezeptionsmedien, es sind Partizipations-, Kommunikations-, Distributionsmedien. Medienkompetenz wird somit zu einem entscheidenden Teil zu Sozialkompetenz und es entsteht ein Bedarf an journalistischen Fähigkeiten und Abstraktionsvermögen.
Sehenswert in diesem Kontext ist der Beitrag des elektrischen Reporter mit Peter Glaser:
- Peter Glaser über Datenschutz und Informationskubismus
Gleichzeitig wäre es fatal, dem Mangel an entsprechender Schulung und Ausbildung mit einer Zensurdebatte zu begegnen. Technologien verändern Gesellschaften. Dieser Prozess läßt sich nur mit Gewalt beeinflussen und wie China zeigt, auch dann nicht dauerhaft und niemals vollständig. Das die Anpassung allerdings oft als Schmerzhaft empfunden wird, sollte nicht allein auf die Konsumenten (der neuen Technologien) abgewälzt werden.
Technologie und Gesellschaft sind ein emergentes System und intelligente Ingenieure und Designer sollten Möglichkeiten finden, neue Technologie so anzubieten, daß sie leicht verstanden und einfach integriert werden kann. Wo dies nicht geschieht, entstehen Probleme, die sich in überlaufenden Hotlines oder mangelndem Know-How-Transfer innerhalb der Gesellschaft äußern können.
Doch sollten auch die richtigen Konsequenzen für (Aus)Bildung und Lehre gefunden werden. Faktenwissen wird unwichtiger. Methodenkompetenzen, soziale Fähigkeiten, eine philosophische Grundbildung sowie eine umfassende Allgemeinbildung werden Schlüsselkompetenzen sein, im angebrochenen Jahrhundert erfolgreich zu sein. Denn mit Hilfe dieser Eigenschaften wird die Reflexionsfähigkeit über neue Technologien und Medien steigen und damit auch die Kompetenz, diese zu seinem eigenen Zweck anzupassen.
Vielen scheint das Begreifen eines hochdynamischen, non-linearen Mediums, das sich sehr schnell entwickeln kann und dessen Grenzen per Definition kaum festzustellen sind, Angst zu machen. Das ist verständlich. Und so wie Kinder, denen aus biologischen Gründen die notwendige Reflexionsgabe noch nicht zur Verfügung steht, pädagogisch sinnvoll an das Medium herangeführt werden müssen, so ist es notwendig, ältere Menschen bei dem Anpassungsprozess zu unterstützen und über bekannte Werte eine angemessene Analysemöglichkeit zur Verfügung zu stellen.
siehe auch:
- Computerspiele als Lernsysteme
- Pädagoge stellt brutale PC-Games und Personen-Umfeld in Zusammenhang
- heute.de: SPD - Kompetenz statt ‘Killerspiel’-Verboten (extern)
Max von Bock hat seine Diplomarbeit als Video bei YouTube (wie es sich für ein ordentliches Theater gehört: in drei Akten) veröffentlicht. SEHENSWERT!.
Der Sachverhalt ist bekannt. Das “Google-Copy-Paste-Syndrom”, wie der Salzburger Medienwissenschaftler Stefan Weber es nennt, findet sich mittlerweile überall, an Schulen und Universitäten, bei Wissenschaftlern, Romanschriftstellern, Predigern und auch Politikern und Journalisten. Nicht nur der russische Präsident Putin soll für seine Promotion die Arbeit anderer zu seiner eigenen erklärt haben, auch die britische Regierung hat in Vorbereitung des Irak-Krieges für einen angeblichen Geheimdienstbericht über die imaginären Massenvernichtungswaffen viel und reichlich geklaut.
Schon seit einiger Zeit weise ich hier immer wieder auf dieses Problem hin. Wer einen ernst zu nehmenden Vorschlag macht, dieses Problem zu lösen, wird eine Menge Geld verdienen können… Lesen Investoren mit? Einfach bei mir melden :-D
siehe auch
- Öffentliches Wissen
- Next Step
- Urbane Datenräume
- Daten hin – Daten her
- Power - Law of Participation
- Die Humanisierung des Netzes
Mit einem Avatar präsentiert sich diese Version der Microsoft LiveSearch. Von einer echten Interaktion des Avatars kann keine Rede sein, aber lustig ist “Ms. Dewey” (eine Zeitlang).
alternative Suchmaschinen
- mnemo - beyond searching (mnemo.org)
- Suchmaschine mit Vorschaufunktion
- Here Comes a Google for Coders
Eine der sinnvolleren Ideen in der letzten Zeit zum Thema “Web2.0″ oder, “Wie bekomme ich Applikationen mit echtem Wert” ist die, Strom zu sparen und in ruhigen Straßen Nachts die Laternen zu löschen. Fußgänger können selbige dann mittels einer SMS wieder einschalten. heute.de beschreibt in einem aktuellen Artikel die Details.
Mir scheint jedoch die Frage ungeklärt, wie Menschen ohne Handy (soll es ja geben) oder ohne notwendige Kenntnis der Technik von dieser Innovation profitieren sollen. Generell ist der Ansatz aber vielversprechend. Wenn die Integrationstiefe noch gesteigert wird, sogar wirklich gut.
siehe auch:
- Symbiotic Web
- Ubiquitous Computing (Cellcast, iTV)
- Neue Technologien erweitern die soziale Interaktion
Das die unbekümmerte Weitergabe von persönlichen Daten, besonders die Veröffentlichung im Internet, zu Problemen führen kann, beschreibt heute.de in einem aktuellen Artikel.
Vor ein paar Tagen hatte ich schon etwas zum gleichen Thema geschrieben (siehe: “ReputationDefender“) und darauf hingewiesen, daß die öffentliche Debatte in diesem Zusammenhang leider viel zu undifferenziert und unaufgeklärt geführt wird. Denn die, bei unbedarftem Umgang, durchaus berechtigte Angst vor Risiken, kann mit professioneller Beratung und Realisierung zu Marketing-Chancen für Unternehmen, wie auch Einzelpersonen führen.
“Adobe Systems Incorporated (Nasdaq:ADBE) today introduced Adobe® Document Center, a new hosted service that enables knowledge workers to better protect, share and track the usage of Adobe PDF, Microsoft Word, and Microsoft Excel documents as part of day-to-day communications and collaboration. This new, easy-to-use, web-based service gives business professionals the power to grant and dynamically revoke access to documents distributed inside or outside the firewall, as well as audit actions such as opening, adding comments to, or printing those documents.”
Den Ansatz halte ich für sehr spannend. Jedoch klingt die Beschreibung nach einem geschlossenen und restriktiven System. Eine offene, Format-unabhängige Lösung und tiefere Integration, hätte ich interessanter gefunden.
yieah
Endlich da. Mein nagelneues Mac Book Pro mit einem Core 2 Duo. Der erste Eindruck ist extrem gut. Das Gehäuse fühlt sich sehr gut an, MacSafe: cool; iSight: cool, und Apple-Like integriert; FrontRow: Macht Spaß, erst recht, die Steuerung von Keynote mit der Remote Control; beleuchtete Tastatur: macht mehr Sinn und geht besser als ich dachte; kurzum, die ersten Stunden waren sehr erfrischend und der Zuwachs an Monitorgröße und Geschwindigkeit, gegenüber meinem PowerBook G4 ist exorbitant.
Working with it
Der 15″ Monitor verändert, gegenüber dem 12″ des PowerBooks die Möglichkeiten und Methoden, wie mit einem Notebook gearbeitet werden kann. Zwar bin ich eigentlich ein Freund, kleiner Notebookformate, da Apple aber keinen 12″-Powerbook-Nachfolger auf den Markt gebracht hat, bleibt für mich nun abzuwarten, ob das Mehr an Pixeln den Format- und Gewichtszuwachs rechtfertigt.
Da der Großteil meiner Arbeit mit einem Notebook aus Präsentationen, Vorlesungen und Seminare halten, Konzepte schreiben und Entwürfe machen besteht, hoffe ich von FrontRow und dem großen, helleren Display zu profitieren.
Nach wie vor, eigentlich noch mehr als zuvor, glaube ich, daß integrierte und als ganzes entworfene Computersysteme sehr viel Sinn machen und wenn Hard- und Software weitestgehend aufeinander abgestimmt sind.
UPDATE (17.11.2006, 18:37):
Zwei Dinge sind mir aufgefallen. Zum einen wäre es extrem sinnvoll, in dem Laptop einen “Slot” für die Remote-Control zu haben, damit man diese nicht immer mit sich herumtragen muß, zum anderen ist mir das Netzteil etwas zu groß. Beides jedoch verkraftbar ;-)
UPDATE (20.11.2006, 13:07):
FrontRow ist für Vorlesungen echt extrem praktisch. Die Integration von FrontRow in das System könnte aber noch tiefer sein. An einigen Stellen wäre da noch eine Menge Potential.
Nachdem ich das MacBook Pro nun eine Zeitlang durch die Gegend getragen habe – es ist zwar groß (15″ Variante) und ich muß mir eine neue Apfeltasche kaufen, aber es ist definitiv nicht zu schwer.

