Archive for 2005

November 23rd, 2005 by Tim Bruysten in Datenschutz

“Heute fand in Bonn-Bad Godesberg das sechste Symposium “Datenschutz in der Telekommunikation und bei Telediensten” statt. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar forderte dort den Ausbau von digitalen Bürgerrechten zu einem allgemeinen Mediennutzungsgeheimnis, statt die Telekommunikations-Überwachung immer weiter auszubauen.”

Es wird höchste Zeit, daß eine ernsthafte öffentliche Debatte und Aufklärung stattfindet… Denn wer würde es beispielsweise hinnehmen, daß jemand anderes gesetzlichen und vor allem täglichen Zugriff auf den Hausbriefkasten hätte?

siehe auch:
- Deutschland als Schutzpatron für ein offenes Internet
- Europarat bereitet Erklärung zu Menschenrechten im Cyberspace vor
- UNESCO: Ohne Meinungsfreiheit keine Informationsgesellschaft

November 21st, 2005 by Tim Bruysten in virtual reality

Was für ein Spaß:

“Mit großem Aufwand will der britische Fernsehsender Channel 4 eine Gruppe von Abenteurern in ein täuschend echtes Weltraumabenteuer schicken. Die gefoppten Freiwilligen leben fünf Tage in einem Space Shuttle, der zwar gehörig geschüttelt, den Boden aber nicht verlassen wird.”

siehe auch:
- Transhumanismus: Das Hirn im PC
- The Matrix: Von der Playstation direkt ins Hirn
- Menschenversuch mit Computer-Gehirn-Schnittstelle
- grus’lig

November 21st, 2005 by Tim Bruysten in [geschichte der zukunft]

“Ausgerechnet die dünn besiedelte Eisinsel im Norden bekommt das schnellste Internet und die beste Handyversorgung Europas. Wer einen Breitband-Zugang will, kriegt ihn auch. Ein Fortschritt, an den sich die Grönländer schnell gewöhnen.”

Was uns dieser Artikel sagt? Das die vernetzte Gesellschaft nicht von den großen Staaten, sondern von den flexiblen angeführt werden wird. Zumindest was die große Masse der Nutzer angehen wird. Die “Early Adaptors” sind schon längst einen Schritt weiter…

November 19th, 2005 by Tim Bruysten in interFACE

Ein interessantes Interfacemodell ist der “Fly”. Auch die Website hat eine spannende Oberfläche, eine alternative, outlinebasierte wäre jedoch auch nicht zu verachten, da die Charaktere nach einiger Zeit anfangen zu nerven…

Der “Fly” ist ein Stift, der auf Spezialpapieren mittels einer eingebauten Kamera besondere Funktionen zu Verfügung stellen kann: Taschenrechner, Spiele, Terminkalender, Übersetzungen. Der Stift hat zur Datenausgabe ein Audiointerface, welches mittels Tönen, Klängen und Musik; aber auch Sprache mit dem Benutzer interagiert. Zur Entlastung der Umwelt wurde auch an Kopfhörer gedacht.

Gern würde ich dieses System einmal ausprobieren, es scheint aber in Deutschland nicht zu kaufen zu sein.

November 18th, 2005 by Tim Bruysten in polis

“The term ambient findability describes a world at the crossroads of ubiquitous computing and the internet, in which we can find anyone or anything from anywhere at any time. It’s not necessarily a goal, and we’ll never achieve perfect findability, but we’re surely headed in the right direction.”

A very thrilling article. A bit of speculation and utopian. But not so much as we may think.

“Soon, I’ll be able to rely on a mashup between Google Maps and my personal blacklist to avoid running into undesirables in restaurants.”

This funny notice isnt’ that funny, if you’re thinking in terms of malpracticed power…

November 18th, 2005 by Tim Bruysten in navigation, datensicht

coverpop_310.png

Diese Navigation tritt den Beweis an, daß der zweite Hauptsatz der Thermodynamik seine Gültigkeit ebenfalls für Navigationsdesign besitzt ;-)

November 18th, 2005 by Tim Bruysten in datensicht

googleactivity.jpg

These animated image shows geographically the google search query distribution on august 14th in 2003.

November 17th, 2005 by Tim Bruysten in patente

“Florian Müller, Gründer der Kampagne NoSoftwarePatents.com, hinterfragt in einem Gastkommentar für c’t aktuell die Bemühungen von Linux-Unterstützern zur Schaffung einer Patent-Allmende für Open Source. Den beteiligten Firmen, zu denen IT-Größen wie IBM, Intel, Novell oder Sun Microsystems gehören, wirft der Aktivist “Unehrlichkeit” vor. Bei ihren Projekten zum Aufkauf und “Spenden” von Linux-bezogenen Monopolansprüchen handle es sich um durchsichtige Bestrebungen, bei der Entwicklergemeinde und Kunden als Liebkind dazustehen. Eine echte Lösung des Problems der immer häufiger werdenden Patentstreitigkeiten biete der “billige PR-Trick” aber nicht.”

Tja, recht hat er. Aber alles weitere dazu wurde auch schon gesagt:
- XML-Patente: “Niemand will hier jemanden erpressen”
- Vielköpfig - Softwarepatente die Hydra des beginnenden 21. Jhds.
- Publikationsstrategien im Wandel
- Patente, ein überholtes Modell?
- …

Hochinteressant ist aber auch die folgende Meldung zu diesem Thema: “Negroponte hofft auf Mitarbeit der Open-Source-Gemeinde beim 100-Dollar-Laptop”

November 16th, 2005 by Tim Bruysten in tekk, [geschichte der zukunft]

experience_continuum.jpg

“My five-year-old recently sent me her first instant message. It was one of the few words she can spell: “No.” (Surprise.) Ten years from now, when she%u2019s 15, I can easily imagine receiving the same message, but how will it be created, sent, and delivered? By typing on a computer via a desktop chat client? My guess is, probably not.”

Lesenswerter Artikel, der sich mit der technischen Seite neuer sozialer Anforderungen an das “Web2.0″ befasst.

siehe auch:
- webmontag
- The Knowledge Navigator
- educasts: Stanford on iTunes
- TV vs Web oder konvergente Medien?
- US-Wissenschaftsstiftung plant Internet des 21. Jahrhunderts
- W3C-Tag in Berlin mit Schwerpunkt “Mobile Web”

November 14th, 2005 by Tim Bruysten in visual communication

Garr Reynold wrotes a funny article about the “Zen” in the presentation-style of Steve Jobs and Bill Gates. It’s not too difficult to assume who’s closer to the Zen ;-)

I like this list, Garr quoted:

  • Simplicity
  • Subtlety
  • Elegance
  • Suggestive, rather than the descriptive or obvious
  • Naturalness (i.e., nothing artificial or forced),
  • Empty space (or negative space)
  • Stillness, Tranquility
  • Eliminating the non-essential

It’s about interface design, isn’t it? It’s not the whole truth, sure… but it is the right way.

And after reading the Zen article, read this “How to Run a Useless Conference”. It’s on the same mood and the topics aren’t that divergent you may think.