“Nach einer Affäre um einen falschen Artikel soll es die kostenlose Online-Enzyklopädie Wikipedia in Zukunft auch in einer unveränderbaren Version geben. “
Es ist eine heikle Frage. Nicht, ob es Wikipedia nun schadet oder beflügelt, daß es nun diese statische Version geben wird, sondern ob damit ein Trend eingeleitet wird, der die zur Zeit noch stark wachsende Gemeinde der Content-produzierenden Benutzer mit ihrer faszinierenden, an ein emergentes System erinnernden Vernetzung, schwächen wird.
Für einige übereifrige Besserwisser, die in diesen Systemen immer zu finden sind, ist ein solcher Dämpfer sicher die richtige Medizin und er kann auch für die Allgemeinheit der Internet-Nutzer der richtige Antrieb sein, die fällige Diskussion um die Möglichkeiten der offenen Inhalte zu führen. Es bleibt spannend. Wichtig ist nur, daß die notwendige inhaltliche Debatte nicht zu einer politischen wird.
siehe auch:
- Wikipedia in der Kritik
- Die Kondensation des Wissens
- Social Software
- Rupert Murdoch betont die Bedeutung des Internet
- Magie der OpenSource
- Wikipedia: 200.000 deutsche Artikel
- Evolution eines Wikipedia-Eintrags
- Blogs, Kollaboration und soziale Netzwerke
- Encarta für Arme: aktuell und korrekt
- Wikis, Blogs und Wissensmanagement
- es ist eine Art, asynchron im Computernetz zu kommunizieren, die Spaß macht…
- Wikipedia wird Mainstream


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