December 14th, 2005 by Tim Bruysten in telekratie

“Prinzipiell geht es in Brüssel um die Speicherung der Verbindungs- und Standortdaten, die bei der Abwicklung von Diensten wie Telefonieren, SMS, E-Mailen, Surfen oder Filesharing anfallen. Mit Hilfe der Datenberge sollen Profile vom Kommunikationsverhalten und von den Bewegungen Verdächtiger erstellt werden. Gemäß der Anträge der Christ- und Sozialdemokraten müssten die Daten inklusive IP-Adressen künftig in der Regel eigentlich zwischen sechs und 24 Monaten vorgehalten werden.”

Einfach zu grauselig sich vorzustellen was passiert, wenn solche Daten in die falschen Hände gelangen. Aber nicht dies soll als Argument gegen solche Überwachung dienen, sondern diese Überwachung selbst ist einer offenen und freien Gesellschaft nicht angemessen. Mit anderen Worten, innerhalb eines solchen Systems gibt es genügend Argumente dagegen, doch das System als solches ist auch schon schlecht. Hier sollte über Alternativen nachgedacht werden… Ursachen und Wirkungen werden in der Debatte um Terror, Überwachung und Privatsphäre allzu oft verwechselt.

siehe auch:
- Big Brother is watching you
- Fahndungs-Software
- “Patriot Act” ist verfassungswidrig
- EDEKA setzt auf Fingerabdruck-Bezahlsystem

extern:
- heute.de: EU-Parlament stimmt Speicherung von Telefondaten zu

mnemo (beta):

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