Bei KommDesign gibt es einen interessanten Artikel zum Thema:
“… Flow entsteht, wenn wir so in eine Tätigkeit vertieft sind, daß wir von ihr völlig absorbiert werden, also - wie es so schön heißt - uns selbst und die Welt um uns herum vergessen. Dies ist vor allem der Fall bei kreativer Arbeit, Spielen oder Leistungen, die hohe Anforderungen an Konzentration und Intellekt stellen…”
Für Designer eine wirklich wichtige Frage; wie kann ich ein “Ding” konzeptionieren, daß eben ein solcher Flow beim Benutzer entsteht. Es ist die Frage nach der Gestaltung der Erlebniswelt des Gebrauchsnutzens.
Der Text ist gut, um sich einen Einstieg in das Thema zu verschaffen, jedoch würde ich der folgenden Tabelle nur bedingt zustimmen:
- sie im Schlaf bedienen,
- Gesuchtes schnell finden,
- Informationen mühelos verarbeiten
- ihre Handlungsziele direkt verfolgen können
denn, nicht nur um das Gefühl von Befriedigung zu vermitteln, muß dem Benutzer eine Herausforderung gestellt werden, die er zu meistern hat (wobei die Mittel dazu natürlich vorhanden sein müssen). Auch bedarf es eines roten Fadens, der den führungsbedürftigen Benutzer an die Hand nimmt, ohne den explorativ veranlagten eine bestimmte Handlung aufzuzwingen.
Und: Bei aller Theorie, auch hier sollte man sich vor der zu exakten Anwendung allgemeiner Aussagen hüten. Dies ist kein Regelwerk mit dem Laien zu guten Interfacedesignern werden, sondern eher der Versuch zu sehen, warum gute Interfacedesigner eben solche sind. Doch, wie gesagt, um in das Thema einzusteigen ist der zitierte und verlinkte Texte zu emfpehlen!
siehe auch:
- Interfaces for Staying in the Flow
extern:
- datensicht mobil - Weblog
- Continuity-Weblog


November 6th, 2005 at 8:20 am
Bei del.icio.us werden weitere Artikel gesammelt die nicht alle im Seminarweblog verlinkt werden
http://del.icio.us/tag/flow+fb4