August 30th, 2005 by Tim Bruysten in patente

Dieses Schicksal ereilt die Frage, wie wir mit unserem kollektiven Wissen umzugehen haben. Wer hat einen Anteil daran, was ich lerne? Welchen Anteil hat das Wissen, welches ich aus einem allgemeinen Wissensreservoir entnommen habe an Innovationen, die ich entwickle? Welche soziale Verantwortung bringt geistiges Eigentum mit sich? Wie läßt sich Wissen am effizientesten nutzen und weiterentwickeln? Welche Bedeutung hat eine volkswirtschaftliche Fragestellung in diesem Kontext?

Resolution gegen Softwarepatente vom EU-Parlament gefordert

“Am heutigen Montag kehren die EU-Abgeordneten aus ihrer Sommerpause nach Brüssel zurück. Und schon finden sie die Forderung nach einer gemeinsamen Resolution auf dem Tisch, mit der die von ihnen vielfach geäußerte Kritik an der breiten Patentierungspraxis des Europäischen Patentamtes (EPA) im Bereich Computerprogramme schwarz auf weiß festgehalten werden soll. Zudem sollen sich die Parlamentarier doch noch für eine Reihe von Vorschlägen erwärmen, welche der Patentierbarkeit von Software einen effektiven Riegel vorschieben würden.”

Dies sind hochpolitisierte Fragen, deren Beantwortung einen exorbitanten Einfluß auf die Wirtschaftskraft und das Demokratieverständnis des juristischen Wirkungsbereiches dieser Antwort nehmen kann.

extern:
- nosoftwarepatents.com
- Webdev

intern:
- “Die Softwarepatent-Richtlinie ist trügerisch, gefährlich und demokratisch nicht legitimiert”
- Deutschland als Schutzpatron für ein offenes Internet
- UNESCO: Ohne Meinungsfreiheit keine Informationsgesellschaft
- Patentfallen im Internet

mnemo (beta):

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