August 2nd, 2005 by Tim Bruysten in the social x, business

“Die indische Regierung will mit Hilfe von Billig-PCs die Zahl der Computernutzer in vier Jahren verfünffachen und auch die Verbreitung von Internet-Anschlüssen erheblich steigern. Der indische Computerhersteller HCL Infosystems hat nun einen PC mit 1-GHz-Prozessor zum Verkaufspreis von 9900 Rupien (rund 190 Euro) angekündigt.”

Auf der einen Seite ist dies notwendige und gerechtfertigte Hilfe zur Selbsthilfe, auf der anderen Seite werden sich die indischen Menschen darauf stürzen und schon bald eine noch massivere Konkurrenz gegenüber Europa darstellen.

China und Indien sind, meiner Meinung nach, die einzigen beiden Länder oder Erdregionen, die als große Einheit eine realistische Chance auf dem Weltmarkt haben. In Europa, den USA und Rußland wird wohl eine regionale und standortspezifische Diversifizierung für kleine und flexible Wirtschaftsräume sorgen müssen. Finnland oder die Niederlande, als kleine Einheiten, machen es vor.

siehe auch:
- hilfe zur selbsthilfe
- Chef des MIT Media Lab plant Billig-Rechner für arme Länder
- UNESCO: Ohne Meinungsfreiheit keine Informationsgesellschaft

Darum sollten in Europa die Diskussionen um freies Wissen und eine massive Förderung von Bildung schnellstens zugunsten von “OpenAccess” zu Wissen und Bildung entschieden werden.

siehe auch:
- Publikationsstrategien im Wandel
- Uni Bielefeld für OpenAccess
- Developer Declaration of Independence
- Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen
- Bund und Länder finden Kompromiss zur Spitzenforschung
- Eine zukunftsfähige Gesellschaft hat ihre Grundlage in den Lebensmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen
- Der Traum von der Gesellschaft der Hochgebildeten
- Rürup für kostenlose Kindergärten statt Gratis-Studium

mnemo (beta):

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