“Was die Blogosphäre an Inhalten beschert, deckt so ziemlich alle Lebensbereiche ab. Es reicht von psychopatisch stammelnder Verbal-Diarrhoe über den Wortwitz des Alltäglichen bis zu themenzentrierten Fach- und Politikpublikationen teilweise höchster Qualität. Bisweilen findet sich Kunstträchtiges und Literaturverdächtiges. Doch was auch immer vermittelt werden soll, es musste bisher in möglichst treffende Worte gefasst werden. Das ändert sich derzeit: Nach den Podcasts machen nun die Vlogs, also Video-Blogs, von sich reden.”
Daß die Qualität durch ein Mehr an Technik steigt, ist unzweifelhaft widerlegt, trotzdem halte ich diesen Trend für interessant, weil er zu mehr Authentizität im Web führt. Die Unart, den Besucher einer Website über den Betreiber im Unklaren zu lassen oder maximal mit einigen wenigen kurzen und neutralen Hinweise im Impressum abzuspeisen scheint vorbei… Videoblogging ist da nur der nächste Schritt. Trotzdem kann auch Anonymität ein wichtiger Punkt sein…
Nun - wenn es zu einer Kultur führt, in der sich Institutionen und Unternehmen transparenter darstellen und trotzdem an wichtigen Stellen Anonymität akzeptiert bleibt - dann kann ich diesen Trend nur willkommen heißen. Ob er, wie oben erwähnt zu einem besseren Web im Sinne qualitativer Inhalte führt, halte ich jedoch für zweifelhaft.
mnemo (beta):

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