July 23rd, 2005 by Tim Bruysten in open source

“Die Verbreitung von Forschungsergebnissen über spezielle, für den Nutzer kostenlos zugängliche Plattformen im Internet (Open Access) wird von einem Großteil der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachbereiche befürwortet. Trotzdem hat bisher nur etwa jeder Zehnte von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, eigene Beiträge im Open Access verfügbar zu machen. Dies zeigt eine Umfrage zum Publikations- und Rezeptionsverhalten von Wissenschaftlern, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Sommer 2004 in Auftrag gegeben hatte und deren Ergebnisse jetzt vorliegen.”

full article at dfg.de

Die Frage, ob Wissen im Allgemeinen und durch öffentliche Mittel gefördertes im Speziellen öffentlich und kostenlos zugänglich sein sollte, habe ich hier schon mehrfach beantwortet. Nun stellt sich mir die weiterführende Frage, ob nicht ein vertikaler Wissensaustausch verstärkt gefördert werden sollte.

Ein Wissensaustausch, der sich zwischen allen Bildungseinrichtungen von Universitäten bis zu Schulen vermitteln sollte, auf daß frische Ideen und unkonventionelle Ansätze die Wissenschaft und neueste Methoden und Erkenntnisse Lehrer und Schüler erreichen. Ein Plädoyer für eine echte und gesellschaftsübergreifende Kultur des freien und offenen Wissens, die der Schlüssel zur Zukunftssicherung Europas werden könnte.

Download:
- Studie als PDF (500 KB)

siehe auch:
- Uni Bielefeld für OpenAccess
- Developer Declaration of Independence
- Rückzug von der Patentefront?
- Die Kondensation des Wissens
- OpenSource rocks!
- Magie der OpenSource
- Der Unterricht wird zum Lokaltermin

mnemo (beta):

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