“Seit dem gestrigen Donnerstag findet in Wien die zweitätige Konferenz “ICT & Creativity” statt. Sie befasst sich mit den Zusammenhängen zwischen der “digitalen Kluft” und mangelnden Inhaltsangeboten (Content Gaps) für Entwicklungsländer und vom Internet abgeschnittenen Gruppen der Weltbevölkerung. Die Veranstaltung findet im Rahmen des UN-Weltgipfels zur Informationsgesellschaft (WSIS) statt. Sie wurde unter anderem von Koïchiro Matsuura, Generaldirektor der UNESCO, Janis Karklins, PrepCom-Präsident der zweiten WSIS-Konferenz in Tunis, sowie von Österreichs Bundeskanzler Wolfgang Schüssel eröffnet.”
Der Trend scheint wird immer deutlicher zu werden, die Verfügbarkeit von Informationen stellt eine der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts da. Doch wird dabei leider oft übersehen, daß mit Verfügbarkeit nicht nur der reine Anschluß an einen globalen Informationstopf gemeint sein kann. Es müssen auch Werkzeuge, technischer, wie kultureller Art entwickelt werden oder zumindest noch stark weiterentwickelt werden, wie der Einzelne dieser Informationen Herr werden kann.
siehe auch:
- UNESCO: Ohne Meinungsfreiheit keine Informationsgesellschaft
- Digital Rights Management: Wissenschaftsprivilegien noch umstritten
- Europarat bereitet Erklärung zu Menschenrechten im Cyberspace vor


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