March 28th, 2005 by Tim Bruysten in c-learning / e-learning

Florian Rötzer schreibt in einem Telepolis-Artikel über mögliche Nachteile beim Lernen via Computer/Internet. Die Frage ist jedoch völlig falsch gestellt. Diejenigen, die glaubten, den klassischen Unterricht durch “Computer/Internet” ablösen zu können, haben schon immer falsch gelegen, weil “Computer” und “Internet” zunächst einmal nur zwei Schlagworte sind, Hülsen ohne Inhalt. Und es sind wohl letztere, auf die es ankommt.

So stellten sich schon immer zwei Fragen. Ersten, die nach dem Konzept und zweitens, in einer Gesellschaft, die von ihrer kulturellen Vielfalt lebt, die nach dem Unterricht, der auf heterogenen Medien basiert. Jedes Medium wird zu einer bestimmten Zeit für einen bestimmten Zweck vorteilhaft sein.

Gerade habe ich erst auf einen Artikel von Oliver Wrede verlinkt, der sich mit “klassischem” und “modernen” Lernen auseinandersetzt. Nun kann das Lernen an einer Hochschule nicht direkt mit dem Lernen einer “normalen” Schule verglichen werden. Aber die grundsätzliche Frage, bleibt die gleiche. Lernen die Schüler auf ein bestimmtes Ziel ausgerichtet? Oder lernen sie eine kulturelle Vielfalt kennen, lernen sie die Prozesse hinter den Formalismen zu verstehen, lernen sie, selbst zu lernen?

Ein realistischer Blick in die Zukunft wird also sagen, dass sich die Gesellschaft darauf einstellen muß, sich einer immer heterogeneren und komplexeren Medienlandschaft gegenüber zu sehen…

siehe auch:
- Der Unterricht wird zum Lokaltermin
- Unterrichtsfilme via Internet
- Studenten nutzen häufig E-Learning
- Mobile eLearning
- Medieneinsatz im Hochschulunterricht
- Medienmanagement im Schulsystem (tut Not)
- E-Learning wird Alltag
- IT-Vermittlung an Deutschlands Schulen mangelhaft
- Lernen mit Weblogs

mnemo (beta):

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