Oliver Wrede denkt über das Designstudium nach. Dabei unterscheidet er den “klassischen” und den “modernen” Weg, wobei sich der klassische dadurch auszeichnet, dass ein praktisches Arbeiten von und mit den Medien, zielgerichtet auf ein vorzeigbares Ergebnis, stattfindet, während der moderne Weg dazu ergänzend die Methodik der Arbeit und eine verallgemeinernde Herangehensweise pflegt.
“I recently had to think about design education. I sense some divide between classical approaches of design education and some younger approaches. The difference is that “old fashioned” didactics base on the practice of design.”
Ich glaube, dass dies nicht ein Problem der Design-Ausbildung selbst ist, sondern ganz allgemein ein Problem der Design-Welt. Die Vielzahl mißglückter Produkte, langweiliger Strategien sowie ineffizienter Geschäftsprozesse offenbaren dies. So darf man sich nicht wundern, wenn die Design-Ausbildung sich an vielen Stellen davon kaum abhebt.
Grundsätzlich bleibt die Frage, wie sich ein Designer selbst sieht, welche Aufgaben und Verantwortungen hat er, in welche Lebensbereiche dringt er vor, seine Kompetenzen einzubringen?
Und da diese Frage in der Ausbildung, also im Studium beginnt, dürfte Oliver an der richtigen Stelle sitzen, dies positiv zu beeinflussen; wenn sich denn Studenten finden, die über genügend Intellekt und Fleiß verfügen, ihm zu folgen. Wovon man jedoch ausgehen sollte!?
mnemo (beta):

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