March 7th, 2005 by Tim Bruysten in telekratie, weblog[s]

Gerade habe ich einen Artikel von Oliver Wrede gefunden, der sich ebenfalls zur “Planetopia-Affaire” äußert. Auf seine berühmt-charmante Art; doch mit unfassender Analyse.

“Ich habe selten ein derartig dummes Stück Reportage gesehen, welches einen neun Minuten Beitrag an einem einzigen Gedanken aufzieht. In diesem Fall: die zweifelhafte journalistische Qualität von Weblogs.

Der Planetopia-Beitrag verkennt leider vollständig die Problematik, der er medienkritisch nachzuspüren versucht - und wird dadurch selbst zum Gegenstand einer Medienkritik. Dabei wäre es an der Zeit den sozio-politischen Subtext des Weblog-Trends einmal zu beleuchten und sich zu Fragen ob mehr dahinter steckt als nur eine Lustwandelei selbstverliebter Exhibitionisten, die sich als Meinungsmacher gefallen (was man zuweilen auch Fernsehredakteuren unterstellen darf).”

Im Grunde bleibt die Frage, ob eine C-Sendung wie Planetopia überhaupt verdient, so ernst genommen zu werden, wie einige Blogger es getan haben; was aber gleichzeitig beweist, dass viele dieser Blogger einen deutlich professionelleren Journalismus pflegen, wie eben jene Sendung… wie war der Name noch?

siehe auch:
- Weblogs im Fernsehen

mnemo (beta):

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