“Rafails Finger kreisen über der Tastatur. Erst ein R, dann ein A - nacheinander gibt der Fünfjährige die Buchstaben seines Vornamens ein. Denn bevor Rafail am Computer spielen kann, muss er sich anmelden. Dann geht es los: Aus verschiedenen Silben setzt er ein Wort zusammen, so lange, bis ihn auf dem Bildschirm ein Fabelwesen grüßt: “Hallo, ich bin ein Le-pa-fant.” Während in England bereits in vielen Kindergärten Computer stehen, setzt dieser Trend hier zu Lande erst allmählich ein.”
Leider ist mir die Möglichkeit, diese Geräte einmal genau unter die Lupe zu nehmen bisher nicht gegeben worden. Doch bin ich generell skeptisch, wenn Erwachsene ihre Spielzeuge in “kindgerechte” Formen bringen. Oft werden die Kleinen dabei unterschätzt und zu sehr in eine heile Welt gedrückt.
Trotzdem finde ich es gut, wenn Kinder früh lernen mit Medien aller Art umzugehen; nichts ist falscher, als Kindern die Welt in der sie leben, vorzuenthalten. Auf der anderen Seite gehört zu dieser Welt eben auch ein Sandkasten und der Wald […]. Gut, wenn Eltern das richtige Maß zwischen beidem finden.
Siehe auch:
- kinder und medien
- Eine zukunftsfähige Gesellschaft hat ihre Grundlage in den Lebensmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen
- Schau hin! Was Deine Kinder machen
- Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen
- Zu wenig Kinder
- Kinder und die Bilderflut
- Rürup für kostenlose Kindergärten statt Gratis-Studium
- Kinder werden immer dümmer


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