Ein interessanter Artikel beim “designerinaction” von Prof. Dr. Dieter Herbst:
“Bilderwelten sind visuelle Zeichen, die die Unternehmenspersönlichkeit transportieren. Sie können informieren und emotionalisieren. Das Ergebnis sind innere Bilder, die bei den internen und externen Bezugsgruppen spontan entstehen, wenn sie an das Unternehmen denken.
Den meisten Unternehmen fehlt jedoch bislang eine eigene Bilderwelt (Corporate Imagery) und damit ein Gesicht, das Mitarbeiter, Kunden, Geschäftspartner und Aktionäre erkennen, das sie von anderen unterscheiden können und bei dem sie sich freuen, es wieder zu sehen.”
Wichtig wäre anzumerken, dass z.B. Farbassoziationen alleine, also dass, was man unter dem klassischen “Farbleitsystem” versteht, nicht funktionieren, wenn sie keinen sinnvollen Kontext haben. Archetypen abzurufen oder anzusprechen ist sicherlich ein erfolgversprechender Weg, doch sind diese komplexer als reine Farb- oder Formschemata; wie der Artikel am Anfang ja auch richtig darstellt: Bilderwelten erfolgreichen Marketings sind Geschichten in denen alles stimmt, Stimmung, Farbe, Motiv, Story,…
Richtigerweise wird in dem Artikel auf das weitverbreitete Mißverständnis, einer Aufteilung von PR, welche mit Information und Text assoziiert wird und Werbung, die in der Vorstellung vieler hauptsächlich auf Emotionen und Bilder zurückgreift, hingewiesen. Ein erfolgreicher Marketingmanager wird diese beiden Elemente geschickt miteinander verweben und ebenso auf die subtilere Emotionalität von Texten wie die Wahrheit versprechende Aussagekraft von Bildern nutzen.
mnemo (beta):

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