December 13th, 2004 by Tim Bruysten in weblog[s], information architecture

Via Martin Roell kommt eine Geschichte von Kristian Köhntopp, über Weblogs in der Firma.

Es handelt sich hier um eine Firma wo Mitarbeiter schon täglich Tagesberichte schrieben, und per E-mail verbreiteten an Peers (Kristian: als Teamleiter also an alle Teamleiter unter demselben Abteilungsleiter), die Leute die man erwähnt im Bericht und womit man also an diesem Tag gearbeitet hat, und aufwärts (zB an den Abteilungsleiter)

E-mails lassen sich aber schlecht archivieren auf eine Art die die Firma auch noch was nutzt. Also wurde experimentiert mit Wiki, wobei man die E-mails einfach in den Wiki kopierte und so archivierte. Das hat aber nicht jeden gefallen. Wiki lay-out kann nun mal verwirrend wirken.

Dann hat man einen Blog aufgemacht, wobei jede Zeile aus den bisherigen e-mails ein Posting dastellt, also eine eigene URL hat.

Das bringt laut Kristian folgende Vorteile:

  • Die Dinger sind kommentierbar.
  • Jeder Ergebnisbereich bekommt eine Kategorie. Auf diese Weise lassen sich Sparten gezielt selektieren und ausfiltern.
  • Wir lehren die Kollegen, Entry und Extended Entry zu unterscheiden. So sind auch längere Texte möglich, wenn man es wünscht.
  • Das Blog hat eine wirklich gute Volltextsuche.
  • Hierarchische Kategorien bilden Delegationen direkt ab. Mehrfache Kategorien pro Eintrag erlauben gemeinsame Einträge.
  • RSS läßt den Lesern freie Wahl bei der Weiterverarbeitung.
  • Mehr Zusammenschau - man sieht mehr Dailies, und bekommt so mehr Streuinformation….

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