November 29th, 2004 by Tim Bruysten in information architecture, c-learning / e-learning

“Die Ausstattung deutscher Schulen mit Computern hat sich weiter verbessert. Die durchschnittliche Versorgung liege in diesem Jahr bei einem Computer für zwölf Schüler, teilte das Bundesbildungsministerium am Montag in Berlin unter Berufung auf die vierte bundesweite Erhebung zur IT-Ausstattung der allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen in Deutschland mit.”

Ob es ausreicht für 12 Schüler je einen Computer zu haben? Ich bin da eher kritisch, die Nutzung moderner Medien sollte in jeder Unterrichtsstunde an der Tagesordnung sein. Nicht die zwanghafte Nutzung zu jedem erdenklichen Thema, aber es sollte stets die Möglichkeit geben, Ergebnisse und Vorgaben von Schulbüchern online zu verifizieren, bzw. sich neue(re), zusätzliche Informationen einholen zu können.

Dabei mag man den Lehrern das Schreckgespenst der (schwierigen) Integrierbarkeit nehmen, denn es ist meiner Ansicht nach überflüssig, Schülern und Lehrern Computer und Internetzugang zur Verfügung zu stellen, wenn dies nicht von einem Gesamtkonzept gefasst wird. Denn die Ausbildung sollte nicht “Googlesiert” werden. Damit ist nicht nur die didaktische Integration, sondern auch die technische Integration gemeint. Soll ein TouchScreen in den Tisch der Schüler eingelassen sein? Sollen Inhalte einzelner auf alle Screens projezierbar sein? Sollen die Schüler ihre eigenen Datenspeicher mobil bei sich führen, wie Schulhefte?

Andere Punkte habe ich schon hier angesprochen:
- Medienmanagement im Schulsystem (tut Not)
- E-Learning wird Alltag
- Der Unterricht wird zum Lokaltermin
- Grundlage für vernetztes Wissensmanagement wird geschaffen
- Wikis, Blogs und Wissensmanagement
- campus innovation
- kinder und medien
- poesie der bildung

mnemo (beta):

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